Frankenwald
WEITE ATMEN - Entlang Bayerns größtem Trinkwasserspeicher, der Ködeltalsperre, geht es hinauf zum Nurner Brocken, einem einzigartigen Steinensemble, und vorbei an den leckeren Naschhecken.
Weite atmen - Tiefe Wälder, helle Lichtungen, Hochflächen mit überraschenden Ausblicken: Wandern im Frankenwald eröffnet unerwartete Horizonte für Auge und Seele! Vor der Größe der Natur werden unsere alltäglichen Ängste und Sorgen nichtig und klein. Wir atmen Weite und finden zu uns selbst.
Mittelpunkt unseres FrankenwaldSteigla Ködeltour ist der Trinkwasserspeicher Mauthaus, die größte wasserwirtschaftliche Anlage Bayerns. Weil der Stausee sich aus der Tschirner, der Nordhalbener und schließlich der Nurner Ködel speist, ist er bekannter unter dem Namen „Ködeltalsperre“. Eine 12 Kilometer lange geteerte Forststraße umrundet den im Jahr 1973 fertiggestellten See, der auch wir ein kleines Stück folgen. Noch beeindruckender wirkt die Talsperre vom etwa 50 Meter höher gelegenen Ködelblick aus: Hier können Sie die Dimensionen besser ermessen! Voll gestaut ist der See 250 Meter breit und 4,4 Kilometer lang; der Staudamm ist mit 60 Metern der höchste in ganz Bayern; und Trinkwasser liefert die Ködeltalsperre im Jahresschnitt 400 Liter in der Sekunde.
Aber die Ködeltour zeigt, dass nicht nur Superlative zählen: Immer wieder geben kleine unerwartete Waldschneisen den Blick ins Rodachtal frei. Auf dem Nurner Brocken lädt Sie eine Sitzgruppe zum Verweilen und Genießen der Landschaft ein. Je nach Jahreszeit bieten die Naschhecken am Wegesrand Sinnesfreude: Die Blüten erfreuen das Auge und die wilden Himbeeren und Brombeeren schmecken köstlich! Ausgangspunkt unserer Tour ist das Infozentrum des Naturparks Frankenwald im ehemaligen Bahnhof. Neben der Natur sind hier vor allem alte Berufe der Region ein Thema. Wollen Sie wissen, was ein Schanzenbinder ist? Dann nichts wie hin!
Autorentipp
Naturpark-Infozentrum am Bahnhof Steinwiesen
Rodachtalbahn
Mühlenmuseum Teichmühle (Mühlenfest im Juni)
Ködeltalsperre
Leitschtal
Nurner Brocken
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Weitere Infos und Links
www.wandern-im-frankenwald.deWegbeschreibung
Wir starten unsere Wanderung am historischen Bahnhof in Steinwiesen, direkt neben dem Naturparkinformationszentrum. Hinter dem Gebäude überqueren wir die Bahnschienen und folgen rechts der Lagerhausstraße ca. 200 m. Hier biegen wir links ab, auf den Steig hoch zum Rollenberg und stoßen oben auf den Hauptweg, dem wir, die Rollberghütte links liegen lassend, rechts folgen. Wir halten uns rechts bergab, bis wir wieder am Ortsrand von Steinwiesen an der Rodach auf asphaltierter Straße ankommen. Wir folgen der Rodach nach rechts und queren den Fluss nach ca. 200 Metern über eine kleine Holzbrücke.
Am Parkplatz des Aparthotels vorbei laufen wir in Richtung Tourismushaus Oberes Rodachtal, wo wir von den kompetenten und freundlichen Mitarbeiterinnen weitere Wanderinfos einholen können. Danach überqueren wir die Straße und erreichen den Eingang des schönen Leitschtales. Wir folgen der Straße ca. 300 Meter und können dann auf den Geh- und Radweg wechseln. Am Grill- und Rastplatz überqueren wir rechts die Leitsch und gelangen über einen schattigen Pfad bergauf.
Anfangs schwach ansteigend, wird dieser zunehmend steiler, bis wir nach ca. 2 Kilometern auf der Höhe ankommen und nach links auf einen geschotterten Forstweg abbiegen. Wir folgen dem Weg ca. 2 km, begleitet von immer wieder wechselnden Ausblicken ins Leitschtal und genießen den schattigen Fichtenwald. Erst geht es ein kurzes Stück bergab, bis wir in einer steilen Linkskurve den Weg nach rechts verlassen, um auf einem Wiesenweg bergauf nach Nurn zu gelangen. Wir folgen dem kurzen, steilen Weg bis auf die nächste Anhöhe und erreichen über ein freies Feld Nurn.
In der Ortschaft wandern wir links an der Kapelle vorbei und folgen dem Straßenverlauf, bis wir in einer Rechtskurve bergab am schön angelegten Dorfpark vorbeikommen. Wir biegen links auf die Ortsdurchfahrtsstraße ab und verlassen die Straße in einer steilen Linkskurve nach rechts. Den Friedhof rechts liegen lassend, bewegen wir uns in Richtung Ködeltalsperre. Auf der Anhöhe genießen wir die beeindruckende Aussicht auf den Frankenwald.
Wir folgen der asphaltierten Straße ca. 200 Meter und biegen dann links auf einen Schotterweg ab. Nach kurzer Zeit biegen wir rechts auf einen Feldweg ab und genießen wieder einen schönen Ausblick auf den Frankenwald und unser nächstes Ziel, die Ködeltalsperre. Der Feldweg bringt uns bergab in den Wald, wo wir am Bienenhäuschen links abbiegen. Von dort führt ein steiler Pfad bergab. Einige Stufen erleichtern uns den Abstieg. Unten angekommen erreichen wir den Hauptdamm der Ködeltalsperre.
Die Trinkwassertalsperre Mauthaus ist die größte wasserwirtschaftliche Anlage Nordbayerns und versorgt die oberfränkische Bevölkerung bis Bamberg mit Trinkwasser. Weil der Stausee sich aus der Tschirner, der Nordhalbener und schließlich der Nurner Ködel speist, ist er bekannter unter dem Namen "Ködeltalsperre". Von unserem Standort haben wir einen wunderschönen Blick auf den Fjord. Wir queren den Hauptdamm, bis wir an dessen Ende auf einen Pfad rechts in den Wald abbiegen, dem wir serpentinenartig nach unten folgen.
Wir folgen kurz der Straße nach rechts um bald wieder auf einem sehr steilen Forstweg wieder bergaufwärts zu wandern. Oben angekommen (ca. 800 m) biegen wir nach links in einen weiteren Forstweg ab und genießen die Weite, die der Wald an manchen Stellen eröffnet. Wir folgen weiter dem Forstweg ca. 2 km, bis wir rechts abbiegen. Zuerst ein sehr steiler naturnaher Weg, im weiteren Verlauf ein Schotterweg führen uns in Richtung Nurner Höhen.
Mariä Geburt
Kreuz auf dem Rollenberg oberhalb von Steinwiesen
Wanderhütte Frankenwaldverein Steinwiesen
Brücke über die Rodach
Freibad Steinwiesen
WAGNERS Hotel + Restaurant im Frankenwald
Tourismushaus Oberes Rodachtal
Nurner Brocken
Schieferkapelle bei Nurn
Sitzgruppe mit Infotafel
Ködeltalsperre (Trinkwassertalsperre Mauthaus)
Gasthaus Mauthaus
Mühlenmuseum Teichmühle (Schneidmühle)
Parken
Parkplatz am Naturparkinformationszentrum am Bahnhof Steinwiesen.Koordinaten
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Ausrüstung
Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Handy, KartenmaterialAbgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

Nutzerfragen
Unbeantwortet