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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Sächsische Schweiz

Drei auf einen Streich

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Tourismusverband Sächsische Schweiz Verifizierter Partner 
  • Hohnstein mit Burg
    Hohnstein mit Burg
    Foto: Achim Meurer, Tourismusverband Sächsische Schweiz

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    Diese Tour verbindet drei wundervolle Aussichten auf die Sächsische Schweiz und z.T. sogar darüber hinaus! Von Hohnstein geht es zuerst zur Napoleonschanze, von dort weit hinab in den Tiefen Grund um gleich darauf wieder zur Waitzdorfer Höhe aufzusteigen. Nach Durchquerung des Waldhufendorfs Waitzdorf geht es sportlich hinauf zur Brandaussicht – dem Balkon der Sächsischen Schweiz.

    mittel
    Strecke 11,9 km
    3:55 h
    403 hm
    403 hm
    413 hm
    204 hm
    Hohnstein/Bushaltestelle „Eiche“ bzw.  Parkplatz – Napoleonschanze – Tiefer Grund – Waitzdorfer Höhe (414m) – Waitzdorfer Schänke – Dorfgrund – Tiefer Grund – Brandstufen – Brandaussicht – Hohnstein

     

    Autorentipp

    Die Waitzdorfer Höhe wird von Galloway-Rindern beweidet, damit diese Flächen im Nationalpark langfristig als artenreiches Grünland erhalten bleiben.
    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    413 m
    Tiefster Punkt
    204 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 12,43%Schotterweg 34,83%Naturweg 24,52%Pfad 24,81%Straße 3,34%Unbekannt 0,03%
    Asphalt
    1,5 km
    Schotterweg
    4,2 km
    Naturweg
    2,9 km
    Pfad
    3 km
    Straße
    399 m
    Unbekannt
    5 m
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Brand-Baude

    Sicherheitshinweise

    Die Tour ist für Kinder und Hunde geeignet, sofern diese Freude daran haben, Treppen bergan und bergab zu steigen! Vorsicht bei Nässe und/oder Glätte, da auf der Tour viele Stufen überwunden werden müssen.

    Bitte beachten: Der Großteil der Tour verläuft im Nationalpark Sächsische Schweiz. Hier dürfen die Wege nicht verlassen werden und Hunde müssen stets angeleint bleiben. In der Kernzone (erkennbar an Schildern im Gelände) dürfen nur markierte Wege benutzt werden. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden.

    Weitere Informationen über den Nationalpark, zum Beispiel über die dort geltenden Regeln und über die Wegemarkierungen, können Sie auf der Nationalpark-Internetseite beziehen.

    Weitere Infos und Links

    Website der Waitzdorfer Schänke: http://www.schaenke-waitzdorf.de/ 

    Website der Brand-Baude: https://www.brand-baude.de/ 

    Wegbeschreibung

    Wir beginnen unsere Wanderung an der Bushaltestelle „Eiche“ in Hohnstein bzw. am gleichnamigen Parkplatz. Zunächst laufen wir unterhalb des Friedhofs entlang, bevor wir in die gepflasterte Straße „Am Waldbad“ einbiegen (grüner Strich). Wir folgen einem leicht ansteigenden Feldweg, unter einer Steinbogenbrücke hindurch, bis wir zu unserem ersten Aussichtspunkt, der Napoleonschanze, gelangen. Hier lädt eine Bank zu einer ersten Rast ein.

    Schon beim Aufstieg können wir den Lilienstein und die Festung Königstein erkennen, an der höchsten Stelle der Napoleonschanze heben sich außerdem der Rauenstein, die Bärensteine und die Bastei deutlich am Horizont ab. Die Napoleonschanze (auch „Schanzenberg“) ist ein bis zu 4 Meter hoher künstlicher Erdwall, der 1813 von den Einwohnern des Amtes Hohnstein-Lohmen unter schwierigsten Bedingungen angelegt werden musste, um die Napoleonstraße von der Festung Königstein zur Burg Stolpen zu sichern. Einen Tag nach Fertigstellung bezog die französische Armee die Stellung. Es folgten verlustreiche Schlachten auf beiden Seiten der Kriegsgegner. Nachdem sich Österreich im August 1813 mit den Russen und Preußen gegen die französischen und sächsischen Truppen verbündete, wurde die Niederlage Napoleons mit der Völkerschlacht bei Leipzig besiegelt.

    Nach der Besichtigung dieses geschichtsträchtigen Orts wandern wir rechts abzweigend über die Wiese bergab und wenden uns kurz vor der Waldgrenze nach links. Der Weg führt in den Wald, am nächsten Wegweiser gehen wir nach links in Richtung Waitzdorf und folgen der Markierung grüner Strich (Ringflügelweg). Während des Wanderns lässt sich gut die natürliche Verjüngung des Waldes in Form von nachwachsenden, noch jungen Buchen und Fichten erkennen, die ihre durch Borkenkäferbefall abgestorbenen Vorgänger ersetzen. An der nächsten Kreuzung halten wir uns geradeaus (gelber Strich) in Richtung Waitzdorf. Der Brandweg führt uns in sanften Serpentinen hinab ins Tal des Tiefen Grunds.

    Wir queren die Straße und folgen dem Holländerweg hinauf nach Waitzdorf, wo uns ein landwirtschaftlicher Duft in die Nase weht – in der Umgebung des 50 Einwohner umfassenden Waldhufendorfs weiden Galloways, Schafe, Pferde und Ziegen. Wir unternehmen nun einen Abstecher auf die Waitzdorfer Höhe (414 m), wofür wir an der zweiten Sitzbank auf den Leichenweg nach links abzweigen. Oben angekommen, lädt eine Sitzgruppe zur Rast ein. Außerdem zeigt uns eine Tafel, welche Berge man in der Ferne erblicken kann. Besonders eindrucksvoll ist der imposante Lilienstein mit der markanten Westkante, aber auch die Zschirnsteine, die Laasensteine, Kohlbornstein, Kleinhennersdorfer Stein, Gohrisch und Papststein heben sich deutlich ab. Der Schneeberg bildet mit 722 Höhenmetern die höchste Erhebung am Horizont. Der Abstieg führt an der Wiese entlang, wodurch sich der Blick zur Schrammsteinkette eröffnet.

    Zurück auf dem Holländerweg biegen wir links ab. Bald erreichen wir die Bushaltestelle Holländerweg und biegen nach rechts in die Straße „Am Dorfgrund“ ab (Malerweg). Die Waitzdorfer Schänke lädt zur Einkehr ein. Kurz nach dem kleinen Teich biegen wir nach links in den Dorfgrund ab, der uns über Stufen hinunter in den Tiefen Grund führt. Wir laufen die Straße ca. 300 Meter bergab, bevor es über die Brandstufen (rechts, blauer und roter Strich, Malerweg) steil hinauf zum „Balkon der Sächsischen Schweiz“ – der Brandaussicht – geht. Von der exponierten Aussichtsfläche kann man einen Panoramablick von den Schrammsteinen im Osten bis nach Rathen im Westen genießen! Die Brand-Baude bietet eine weitere Einkehrmöglichkeit.

    Am Brand bietet sich ein Besuch der Nationalpark-Infostelle Blockhaus Brand an. Interessante Informationen zu dargestellten Bergen, Gewässern und Sehenswürdigkeiten sind via interaktiver Bildschirmpräsentationen abrufbar. Des Weiteren können Sie sich über das Polenztal und seine Besonderheiten informieren. Die „Kinderecke“ der Ausstellung lockt mit einem Streifzug durch die Vogelwelt. Wie sehr auch unsere heimischen Vogelarten an ganz bestimmte Lebensräume gebunden sind, erfahren Kinder hier spielerisch am Bildschirm und anhand von Tierpräparaten.  

    Für den kurzen Rückweg nach Hohnstein folgen wir der Brandstraße bis zur Abzweigung grüner Strich, hier biegen wir nach links ab, kommen später an einem kleinen Teich vorbei und treffen nach einigen Minuten auf den Weg mit der roten-Strich-Markierung. Hier geht es nach rechts. An der nächsten Wegkreuzung gehen wir geradeaus weiter und kommen bald wieder in Hohnstein an. Über die Brand- und Max-Jacob-Straße kommen wir zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung - Hohnstein Eiche.

    [GPS aktualisiert 2026]

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    Video
    Eiche P3
    Napoleonschanze
    Napoleonschanze
    Brand
    Infostelle Blockhaus Brand
    Brand-Baude

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Mit Bus 236 oder 237 ab Pirna (Richtung Sebnitz Busbahnhof) bis Eiche, Hohnstein

    www.vvo-online.de 

    Anfahrt

    Von Pirna aus über Lohmen nach Hohnstein, der Parkplatz befindet sich kurz vor dem Ortsausgang

    Parken

    Parkplatz „Eiche“, 5 € / Tag, ca. 70 Parkplätze

    Koordinaten

    DD
    50.979138, 14.115533
    GMS
    50°58'44.9"N 14°06'55.9"E
    UTM
    33U 437909 5647877
    w3w 
    ///trank.zauber.hinsichtlich
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchtipps für die Region

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    Ausrüstung

    Es empfiehlt sich festes Schuhwerk.


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    Schwierigkeit
    T2 mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    11,9 km
    Dauer
    3:55 h
    Aufstieg
    403 hm
    Abstieg
    403 hm
    Höchster Punkt
    413 m
    Tiefster Punkt
    204 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Flora Gipfel-Tour hundefreundlich

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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