Anregende und anspruchsvolle Wanderung im Solothurner Jura.
Der Aufstieg erfolgt über den schwierigen NW-Grat. Für den Abstieg stehen zwei Varianten zur verfügung: schwierig über Dilitsch oder einfacher zurück über Restaurant Hinter Weissenstein.
Autorentipp
Für den Abstieg kann auch die Route über Hinter Weissenstein (Einkehrmöglichkeit), der Hammerweg, gewählt werden.
Je nach Jahreszeit ist einer Mutterkuhweide zu queren. Vorsicht. Hunde an die Leine und auf Abstand zu den Kühen und Kälbern achten.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenSicherheitshinweise
Den beschriebenen Aufstieg nur bei trockenen Verhältnisse unternehmen.
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und geringe Kletterkenntnisse erforderlich.
Je nach Jahreszeit ist die Wegfindung erschwert.
Wegbeschreibung
Nach dem etwas steileren Anstieg über Weiden erreicht man nach P.822 den Waldrand und tritt bei P.853 in den Schmelziwald ein, durch welchen das Strässchen nur moderat aufwärts führt. Noch vor der Engstelle (Tunnel), der Schlucht des Rüschbaches, hält man sich an diese, zum Grat hinaufleitende, Spur. Beinahe flach, breit, ist hier der Grat - noch; bald steilt er nach einem Abschnitt auf dem deutlichen Weglein, welches wenig unterhalb des Grates auch zum Hinter Weissenstein führt, an. Weglos wieder einige Meter auf den Rücken hochgestiegen, folgt man diesem nun auf einer schwachen Spur Richtung erste Gratfelsen - definitiv steil geht’s nun zur Sache; mal führt jene über einfache Felsen, oft jedoch umgeht sie diese. Wo der kecke Grat mit zu vielen Bäumen überwachsen ist, lässt man die Kraxeleien bleiben - zudem sind lange nicht alle Abschnitte sehr stabil, es muss sehr gut geprüft werden, ob denn alle möglichen Griffe denn auch fest sitzen. Ist dies der Fall, ist die leichte Kraxelei am Dilitschchopf NW-Grat eine genussvolle - mit zunehmender Dauer sind leider die oft beinahe senkrecht abfallenden Wände kaum mehr einsehbar.
Mit Fortdauer der Gratbegehung flacht das Terrain ab, der letzte Abschnitt verläuft im sanften Auf und Ab, durch oft dichten Jungwald. Bald ist der höchste Punkt des Dilitschchopfes nicht mehr fern.
Der Abstieg nach Norden führt über einen schmalen Weg, der auch in der Landeskarte eingezeichnet ist. Jedoch benötigt es etwas Spürsinn oder Kenntnisse im Umgang mit der Karte dammit die Abzweigung erkannt wird.
Ist Gänsbrunnen erreicht bietet sich eine Einkehr in Gänsbrunnen an.
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Bus Bus ab Balsthal. Oder Bahn ab Moutier.Anfahrt
Von Bern oder Zürich über die A1 bis zur Ausfahrt Önsingen. Weiter über Balsthal in Richtung Moutier.Parken
Mehrere Parkmöglichkeiten bei der Bahnstation Gänsbrunnen.
Wenige Parkplätze südwestlich () etwa 200 Meter) vom Hotel St. Joseph bzw. Zentrum zum Mühlehof.
Koordinaten
Kartenempfehlungen des Autors
Buchtipps für die Region
Ausrüstung
Übliche Ausrüstung für eine alpinen Wanderung.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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