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Wanderung empfohlene Tour Wanderung  · Pfalz

Der Mühlenweg durchs Wallhalbtal

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WANDERarena Pfälzerwald/Nordvogesen Verifizierter Partner 
  • Burg Nanstein Landstuhl
    Burg Nanstein Landstuhl
    Foto: WANDERarena Pfälzerwald/Nordvogesen

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    Der Mühlenweg birgt viele historische und kulturelle Highlights, da er an zahlreichen Mühlen, für die das Tal so bekannt ist, direkt vorbeiführt.

    schwer
    Strecke 29,4 km
    9:45 h
    284 hm
    300 hm
    400 hm
    239 hm

    Auf Schusters Rappen von Mühle zu Mühle wandern, das lieben die Pfalzkenner unter den Wanderfreunden.

    Von der Sickingenstadt Landstuhl, wo die Ruine der Burg des Ritters Franz von Sickingen steht, zum Mühlendorf nach Wallhalben und weiter bis nach Thaleischweiler-Fröschen im Schwarzbachtal führt dieser Wanderweg.

    Die Landgrafen-Mühle und die Kneispermühle sind beliebte Rastpunkte am Mühlenweg. Der Weg zeigt die Jahrhunderte alte Mühlenkultur in allen Formen, da mehrere Mühlen als Einkehrmöglichkeit direkt am Weg liegen. Andere Mühlen werden noch bewirtschaftet. Die Rosselmühle zeigt noch ein idyllisches Mühlrad, sodass sich das Klappern der Mühlräder noch erahnen lässt. 

    UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

    Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.

    Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

    Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.

    Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause. Nutze für Pausen & Picknick ausschließlich die möblierten Rastplätze.

    Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir

    Weitere Infos unter: www.pfalz.de/uffbasse

    Autorentipp

    Kehren Sie in eine der gastronomischen Mühlen ein, genießen Sie den malerischen Weg, der stellenweise am Bachlauf der Wallhalbe entlangführt!

    Schwierigkeit
    schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    Im Wald zwischen Mittelbrunn und Landstuhl, 400 m
    Tiefster Punkt
    Faustermühle, 239 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

    Asphalt 15,52%Schotterweg 9,47%Naturweg 60,44%Pfad 6%Straße 8,38%Unbekannt 0,16%
    Asphalt
    4,6 km
    Schotterweg
    2,8 km
    Naturweg
    17,7 km
    Pfad
    1,8 km
    Straße
    2,5 km
    Unbekannt
    48 m
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Die Taverne

    Sicherheitshinweise

    Allgemein gilt:

    Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Nicht alle Felsen oder Abgründe sind mit Seilen oder Geländern gesichert. Stellenweise ist Trittsicherheit erforderlich. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen. Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen.

    HINWEIS:

    Wir sind bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten oder Jagdgesellschaften auftreten auf dieser Plattform anzukündigen. Trotzdem gibt es Situationen, wo Wanderwege gesperrt sind und wir vielleicht nicht informiert wurden. Sollten Sie unerwartet auf eine Wegsperrung oder Umleitung treffen, bitten wir Sie, die Hinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit zu beachten.

    Weitere Infos und Links

    Der eigentlich unscheinbare Bachlauf, die Wallhalb, spielte eine wichtige Rolle bei der Entstehung des heutigen Deutschlands. Bei der Aufteilung des Erbes von Karl dem Großen zog man hier im Jahre 843 die Grenze zwischen dem mittleren und östlichen Teil des Frankenreichs. Aus dem Westen entwickelte sich mit Lothringen das spätere Frankreich. Aus dem ostfränkischen Reich ging das heutige Deutschland hervor.

    Auf der Burg Nanstein zu Landstuhl starb 1523 Franz von Sickingen.  Der wagemutige Reichsritter gilt als bekannteste geschichtliche Persönlichkeit des Pfälzer Mühlenlandes. Für die einstige „Kornkammer der Pfalz“, die Sickinger Höhe, wurde er zum Namensgeber. Das Wappen des Ritters mit den fünf silbernen Bollen (Kugeln) ziert heute viele Gemeindewappen in der Wanderregion.

    Das Mühlendorf Wallhalben liegt an jenem Grenzbach, der schon die Trennungslinie für den Wormsgau und Bliesgau war. Im Wallhalbtal endeten die kirchlichen Zuständigkeiten der Bistümer Worms und Metz. Die Pfarrei Wallhalben war im 12. Jahrhundert den Erbschultheißen von Lautern und Herren von Hohnecken verliehen, die sie aber an die Leininger Grafen verpfändet hatten.

    Wegbeschreibung

    Diesen Weg der Mühlenromantik in zwei Etappen zu erkunden ist empfehlenswert. Folgen Sie auf der Wanderroute immer der Markierung mit dem „Mühlrad“ auf den Hinweisschildern, dann kommen Sie sicher an ihr Ziel.

     Ausgangspunkt der Mühlentour kann Landstuhl oder Thaleischweiler-Fröschen sein, wo es jeweils einen Bahnhof für die Anreise gibt. Natürlich kann man auch in Wallhalben oder auf der Kneispermühle starten und mit dem Bus wieder zum Übernachtungspunkt zurückkehren.  

    Wer den Bahnhof in Thaleischweiler-Fröschen als Ausgangspunkt wählt, der geht ein Stück durch den Ort, um vom Dorfberg einen schönen Blick ins Schwarzbachtal zu genießen. Nach etwa vier Kilometern erreicht er die Faustermühle (1) im Wallhalbtal. Im Jahre 1705 hat der Müller Nikolaus Faust aus Rieschweiler die Mühle an jenem Platz wieder errichtet, an dem schon 1601 eine Mühle betrieben wurde.

    Links des Bachlaufes, der sich mäandrierend durch die Talaue windet, geht es gemütlich in Richtung Rosselmühle. Sie ist die Perle am Mühlenweg, denn dort kann man noch das alte hölzerne Mühlrad an der Mahlmühle bewundern. Seit einigen Jahren wird dort kein Mehl mehr gemahlen. Die Müllersleute Adolf und Angela Luxembourger haben nach über achtzig Lebensjahren den selten geworden Beruf des Müllers aufgegeben. Ja, die Zeiten sind fast vorbei, wo die Müller umgeben vom silbernen Mehlstaub, ihr mühevolles Handwerk ausübten.  

    Der Bachlauf mit seinen Feuchtgebietszonen, kleineren Auwäldern und Röhrichtinseln hat die Naturfreunde veranlasst, diesem Tal den Status eines Landschaftsschutzgebietes zu verleihen. Gefangen von diesem Eindruck öffnet sich vor dem Wanderer der Blick zur Kneispermühle (2), die 1440 als Herrschaftsmühle genannt wird. Unvergessen bleibt ein Besuch auf der Kneispermühle, denn wer im Biergarten unter mächtigen Kastanien- und Lindenbäumen Pfälzer Gastlichkeit beim Riesling oder Weizenbier genießt, der wünscht sich, dass er jetzt seine erste Etappe beenden kann. Natürlich ist das Mühlendorf Wallhalben noch ein geeignete Örtlichkeit für den Zwischenstopp, wo die liebevoll renovierte Landgrafen-Mühle ein angenehmer Erholungsort ist.

    Wer seine Ohren spitzt, wird vielfältige Vogelstimmen vernehmen: Den Ruf des Schwarzspechtes, des Pirol und das Gezwitscher Sumpfrohrsänger, Mönchsgrasmücke, Schafsstelze, Wasseramsel und Schwanzmeise. Die Wallhalber Mühle ist weithin bekannt für ihr Mühlenbrot aus Sauerteig. Im Tal des Stuhlbaches an der Abzweigung zum alten Pfarrort Labach steht die Knopper Mühle des Mühlenbesitzers Heinrich Müller. Sie ist das letzte Gebäude des untergegangenen Dorfes Niederlabach.

    Nach der Knopper Mühle (3) führt die Wanderroute durch ein lichtes Waldstück bis zur Scharrmühle und wechselt dann auf die andere Talseite. Ein sandiger Pfad windet sich durch den Wald und später in die Talaue Richtung Mittelbrunn. Vorm Ort im Tal stehen die Gebäude der Mittelbrunner Mühle (4). Eine Informationstafel an der Mühle erläutert dem Wanderer die geschichtlichen Daten der ehemaligen Mahlmühle. Im Talbereich schlängelt der Weg vorbei am Dorf, wo es eine Bäckerei mit feinen Backwaren und einer guten Tasse Kaffee einlädt. Bald erreicht der Wandergeselle den Wald von Landstuhl. Hier zieht es ihn hinauf auf die Burgruine des bedeutenden Ritters des Mittelalters.

    Franz war ein Förderer der Reformation und gab dem Mönch Martin  Luther beim Reichstag in Worms Geleitschutz. Landstuhl ist Endpunkt oder auch Ausgangspunkt der Wanderung durch eine Tallandschaft, wo über Jahrhunderte das Klappern der Mühlräder die Erkennungsmelodie war. Einst drehten sich 18 Mühlräder im Wallhalbtal, hat der Heimatforscher und Schulmeister Ernst Schick erforscht.






    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Mit der S-Bahn bis Bahnhof Landstuhl oder der Regionalbahn bis Bahnhof Thaleischweiler-Fröschen. Mit dem Bus ab Bahnhof Biebermühle bis Wallhalben, Buslinie 248

    Suche Fahrplan zum Zielort

    nach
    Der Mühlenweg durchs Wallhalbtal

    Anfahrt

    Bahnstraße Landstuhl, oder Burg Nanstein, Thaleischweiler-Fröschen ab S-Bahnhof.

    Parken

    Bahnstraße Landstuhl oder Parkplatz Burg Nanstein, Wallhalben Ortsmitte oder Thaleischweiler-Fröschen Ortsmitte

    Koordinaten

    DD
    49.415976, 7.565398
    GMS
    49°24'57.5"N 7°33'55.4"E
    UTM
    32U 395947 5474689
    w3w 
    ///dunkelrot.erloschen.fair
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    Wanderbroschüre "Wanderspaß im Pfälzer Mühlenland"

    Kartenempfehlungen des Autors

    Topographische Karte 1:25.000 Westpfalz Süd, Pfälzer Mühlenland, Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

    Buchtipps für die Region

    Mehr anzeigen

    Ausrüstung

    Für unsere Wandertouren empfehlen wir die folgende Ausstattung als Standard:

    Festes Schuhwerk

    Dem Wetter angepasste Kleidung

    Sonnen- und Regenschutz

    Ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, da nicht überall Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind.

    Auch wenn die Wege durchgehend sehr gut markiert sind, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte mitzuführen, so dass Sie zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich finden.


    Nutzerfragen

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    2 Bewertungen · 1 Rezension
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    Schwierigkeit
    schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    29,4 km
    Dauer
    9:45 h
    Aufstieg
    284 hm
    Abstieg
    300 hm
    Höchster Punkt
    400 m
    Tiefster Punkt
    239 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Von A nach B geologische Highlights

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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