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Am Grabmal einer großen Liebe

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Stefan Jung
Karte / Am Grabmal einer großen Liebe

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    Achtung, diese Strecke ist zur Zeit nicht vollständig wanderbar, da noch immer umgestürzte Bäume den Weg versperren.

    Die Tour geht lange sehr gemächlich dahin, mal ein kleines Stück bergan, dann wieder bergab. Wirklich anspruchsvoll werden die letzten Kilometer auf dem Weg zum Jagdschloss Platte – vor allem dann, wenn man sich für den kürzeren, aber auch steileren und unbefestigten Weg hinauf entscheidet. Hier ist Kondition gefragt. Der Rest ist schöne wie abwärts führende Routine.

    leicht
    Strecke 12,1 km
    3:50 h
    429 hm
    431 hm
    499 hm
    182 hm
    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    499 m
    Tiefster Punkt
    182 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

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    Wegbeschreibung

    Neroberg - Am Grabmal einer großen Liebe

    Stilecht führt die alte Standseilbahn von der Talstation im Wiesbadener Nerotal hinauf auf den Neroberg. Startpunkt der Tour ist der Monopteros, ein kleiner Tempel mit enormer Fernsicht. An der neugeschaffene „Erlebnismulde“ vorbei geht es in den Wald hinein. Wir passieren den Kletterwald Neroberg, und marschieren die ersten Kilometer geradeaus, bis die erste größere Kreuzung erreicht ist. Dort, unweit eines Wasserspenders, taucht das erste Wanderzeichen auf, ein roter Punkt auf weißem Grund. Dem folgen wir geradeaus, einen Hang hinauf, mitten hinein in die Einflugschneide zum Fledermausstollen. Ein munteres Auf uns Ab auf einem ursprünglichen Waldweg schließt sich an, bis der rote Punkt im Schatten des Rabenkopfes im 90-Grad-Winkel links den Berg hinunter führt, hinein in das grüne Kleinod Rabengrund. Zunächst rechts auf asphaltiertem Weg um das Biotop herum, ab dem Hinweisschild „Rabenborn“ wieder nach links naturbelassen durch das Naturschutzgebiet hindurch. Wer auf Nummer Sicher gehen will, hält dem roten Punkt die Treue und steigt beständig zum Jagdschloss Platte auf den Taunuskamm auf. Für die Abenteuerlustigen unter den Wanderern geht es über einen Feldweg links zunächst tiefer in den Rabengrund, bis an der nächsten Wegegabelung rechts der Aufstieg beginnt. Mit Erreichen der Adolf-Weigand-Hütte verlässt der Wanderer den Weg nach rechts, spaziert an dem Hinweis auf die Reste einer römischen Villa Rustica vorbei, verabschiedet er sich vom Hauptweg, nimmt einen nach links abzweigenden Pfad gemächlich nach oben. Große Farne markieren die nächste Weggabelung. Hier geht es links über eine in den Wald geschlagene Schneise steil den Berg hoch. 700 harte Meter weiter an einer Kreuzung kommt mit einem gelber Balken von links ein neues Wegzeichen in Sicht, das führt uns nach rechts, einer letzten, Steigung entgegen. Auf der Platte angekommen, hat der Wanderer jedes Recht, sich etwas platt zu fühlen. Aber: das „Härteste“ liegt hinter uns. Das Jagdschloss im Rücken, zunächst noch nach rechts und dann im Zeichen des schwarzen T geradeaus auf dem Herzogsweg dahin, wartet an der nächsten größeren Weggabelung bereits ein   schwarzer Punkt, um den Weg nach unten zu weisen. Dort, wo der Weg zielsicher in einen von rechts kommenden asphaltierten Wirtschaftsweg zu münden scheint, weist das Wegzeichen nach links den „Idsteiner Pfad“ hinunter. Hier heißt es, behutsam Schritt vor Schritt auf dem hangabwärts führenden Pfad zu setzen. Schnell aber bessert sich der Weg wieder, geradezu komfortabel erreichen wir den Wanderparkplatz am Bahnholzer Kopf. Über den Wanderparkplatz geradeaus hinweg, eine kleine Steigung hinauf und an der nächsten Weggabelung nach links, führen fast alle Wege zum abschließenden Höhepunkt der Tour: zum Grabmal einer großen Liebe. Als solches nämlich kann man die Russisch-Orthodoxe Kirche, deren goldene Kuppeln weithin über Wiesbaden glänzen, sehr wohl bezeichnen. In ihren Mauern nämlich ruht mit Elisabeth Michailowna jene Frau, deren Tod am 16. Januar 1845 Nassaus jungem Herzog Adolph das Herz brach. Gerade mal ein Jahr waren die beiden verheiratet, gerade mal 19 Jahre war sie alt, als Elisabeth im Kindbett starb. Ihr zu Ehren ließ Adolph die Kapelle auf dem Neroberg bauen. Ein wahrhaft emotionaler Abschluss dieser FNP-Wandertour!

    Eine ausführliche Beschreibung dieser Wanderung finden Sie im Rahmen unserer Wanderserie in der Frankfurter Neuen Presse, der Taunus Zeitung, der Nassauischen Neuen Presse und dem Höchster Kreisblatt. Fotogalerien dazu auf www.fnp.de.  http://www.fnp.de/rhein-main/wanderserie/Tour-4-Kuppeln-kroenen-die-Kapitale;art741,648327,C::Wanderserie-Tour-4-Neroberg;cme24932,406103

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    Bergstation Nerobergbahn

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Aus Richtung Frankfurt mit der S9 zum Wiesbadener Hauptbahnhof und von dort aus mit dem Bus 1 ins Nerotal. (Dauer ca. 1.20 h)

    Anfahrt

    Aus Frankfurt auf der A66 nach Wiesbaden, an der Abfahrt Biebrich abfahren, weiter nach rechts und auf der Biebricher Allee in und durch die Wiesbadener Innenstadt zum Nerotal. Es empfiehlt sich hierzu am Hauptbahnhof nach links und dann über Friedrich-Ebert-Allee, Wilhelm- und Taunusstraße zu fahren.

    Parken

    Je nach Gusto kann der Wanderer mit dem Auto auf den Neroberg hinauf fahren und es dort unweit des Freibads abstellen oder aber den Wagen an der Talstation lassen und mit der Nerobergbahn hinauf fahren.

    Koordinaten

    DD
    50.098532, 8.230276
    GMS
    50°05'54.7"N 8°13'49.0"E
    UTM
    32U 444949 5549869
    w3w 
    ///sessel.kräftiges.standuhr
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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    Ausrüstung

    Kleiner Rucksack mit Proviant und Getränken ist empfehlenswert. Es gibt nur am Jagdschloss und auf dem Neroberg Gaststätten.

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    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,1 km
    Dauer
    3:50 h
    Aufstieg
    429 hm
    Abstieg
    431 hm
    Höchster Punkt
    499 m
    Tiefster Punkt
    182 m
    Rundtour Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Bergbahnauf-/-abstieg

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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