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Mit Ski durchs Sellrain

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  • Schefalm beim Anstieg zum Zischgeles
    Schefalm beim Anstieg zum Zischgeles
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Die Skitourenmöglichkeiten im Sellrain sind legendär und entsprechend frequentiert. Das überraschende dabei: Mit etwas Ortskenntnis findet man selbst an den Klassikern einsame Varianten. In Kombination mit den gut über das Gebiet verteilten Hütten ergeben sich so überaus abwechslungsreiche Durchquerungen.
    schwer
    Strecke 45,5 km
    26:30 h
    5.720 hm
    5.760 hm
    3.287 hm
    1.650 hm
    Das Sellrain ist ein Skitourenparadies mit Zielen, die durchaus auch alpine Klettereinlagen und mehrstündige Anstiege aufweisen können wie der Lisenser Fernerkogel. Doch das Gros der Gipfel ist einfach perfekt für den durchschnittlichen Skitourengeher, der hier reichlich Erfahrung sammeln kann für größere, hochalpine Unternehmungen in den Zentralalpen. Doch das Angebot schafft Nachfrage. Viele Innsbrucker und Münchner Tourengeher nutzen die Möglichkeiten und wählen auch wegen der problemlosen Anfahrt immer wieder gerne das Sellrain. Dennoch findet man selbst hier unverspurte Hänge, sofern man zwei Grundregeln beachtet: Entweder früh aufstehen oder sich Gedanken machen, wo man hingeht. Einige Beispiele dafür findet man bei einer kurzweiligen Durchquerung der Sellrainer Berge, bei der man immer wieder neue, überraschend einsame Seiten an altbekannten Skitourenklassikern entdeckt.

    Autorentipp

    Im Sellrain gibt es so viele Touren, dass diese Runde nur eine von vielen möglichen Durchquerungen des Gebietes beschreibt. Varianten sind überall zu finden, so dass man je nach aktueller Schnee- und Lawinenlage überall Ausweichmöglichkeiten hat.
    Schwierigkeit
    schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Gefahrenpotenzial
    Höchster Punkt
    Breiter Grießkogel, 3.287 m
    Tiefster Punkt
    Haggen, 1.650 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Kurzweilige Runde, die einige der Sellrainer Skitourenklassiker auf teils wenig begangenen Routen verbindet. Kurze Abschnitte steil und lawinengefährdet, Harscheisen sind Pflicht, Steigeisen können je nach Verhältnissen hilfreich sein.

    Weitere Infos und Links

    Übernachtung:

    Im Tal ist neben dem Alpengasthof Praxmar (praxmar.at) vor allem das Gasthaus Ruetz in St. Sigmund (gasthof-ruetz.at) zu empfehlen

    Auskunft:

    Tourismus Information Gries im Sellrain, Tel. 0043/5236/224, innsbruck.info

    Bergführer:

    Schi- und Snowboardschule Kühtai, Thomas Haider, Tel. 0043/5239/5231, skischule-kuehtai.at

    Follow me, Gerold Santer, Tel. 0043/5239/21688, follow-me.at

    Wegbeschreibung

    Etappe 1: Praxmar (1687 m) – über die Schefalm ins Kamplloch – über die XXL-Hänge zum Skidepot und zu Fuß (eine Stelle mit Kette gesichert) auf den Zischgeles (3005 m) – bei guten Verhältnissen Abfahrt direkt vom Gipfel, ansonsten Querung vom Skidepot auf den Kamm, der das Sattelloch westseitig begrenzt (ca. 2850 m) – Abfahrt durch das Wilde Karl, wobei man ab 2600 Meter Höhe in etwa dem Sommerweg folgt – im Talboden flach zur Hint. Gleirschalm (2188 m) und Gegenanstieg zur Pforzheimer Hütte (2308 m).

    Etappe 2: Anstieg durch das Roßkar auf den Samerschlag (2831 m) – Abfahrt ins Gleirschtal – Anstieg zur Zischgenscharte, die letzten Meter sehr steil – Abstecher auf teils gesichertem Steig auf die Schöntalspitze (3008 m) – von der Zischgenscharte sehr steil Richtung Süden abfahren, dann Richtung Südwest in einem weiten Bogen ausholend zum Westfalenhaus (2273 m).

    Etappe 3: Mit etwas Höhenverlust ins Längental – auf rund 2400 Meter Höhe zieht man nach rechts (Südwest) und steigt schließlich durch das steile Kar mit den Resten des Grüne Tatzen-Ferners auf den Seeblaskogel (3224 m, die letzten Meter evtl. zu Fuß, Achtung: Wechten!) – kurze Abfahrt, dann Querung zu P.3102 – durch ein südseitiges Kar zum Bachfallenferner – Winnebachseehütte (2362 m).

    Etappe 4: Flach ins Winnebachkar – über schöne Hänge bis unter das Zwieselbachjoch – über den Grießkogelferner auf den Breiten Grießkogel (3287 m) – Abfahrt zum Zwieselbachjoch (2870 m, kurzer Gegenanstieg) – durch das lange Zwieselbachtal zur Schweinfurter Hütte (2034 m).

    Etappe 5: Teils steil hinauf zu den weiten Böden der Zwieselbachalm – durch das Weite Kar auf die Kraspesspitze (2953 m) – vom Sattel (2910 m) südöstlich des Gipfels Richtung Nordost steil ins Wilde Kar – durch das Kar in einen Boden und hier nordseitig, aber eher Richtung Kälberkar haltend (in Falllinie gibt es Abbrüche) in den Boden oberhalb der Zwing – durch das Kraspestal nach Haggen (1650 m) – mit Bus oder per Anhalter über Gries im Sellrain zurück nach Praxmar.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit Bahn und Bus erreichbar

    Mit der Bahn (oebb.at) nach Innsbruck und mit Bus (Linie 4166) ins Sellraintal.

    Anfahrt

    Über die A95 nach Garmisch-Partenkirchen, weiter über Mittenwald, Zirl und Gries im Sellrain nach Praxmar (1687 m).

    Vom Endpunkt Haggen (1650 m) mit Bus oder per Anhalter zurück nach Praxmar.

    Parken

    Großer, gebührenpflichtiger Parkplatz in Praxmar.

    Koordinaten

    DD
    47.149266, 11.133001
    GMS
    47°08'57.4"N 11°07'58.8"E
    UTM
    32T 661707 5223959
    w3w 
    ///zulassen.angehören.lawine
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Buchempfehlungen des Autors

    Stefan Herbke: Traumtouren - 25 außergewöhnliche Skidurchquerungen in den Alpen, Tyrolia-Verlag, 2019.

    Kartenempfehlungen des Autors

    Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 31/2, Stubaier Alpen – Sellrain

    Buchtipps für die Region

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    Kartentipps für die Region

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    Ausrüstung

    Skitourenausrüstung, Harscheisen, zur Sicherheit evtl. auch Steigeisen

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    Schwierigkeit
    schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    45,5 km
    Dauer
    26:30 h
    Aufstieg
    5.720 hm
    Abstieg
    5.760 hm
    Höchster Punkt
    3.287 m
    Tiefster Punkt
    1.650 m
    mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour Aussichtsreich Skihochtour freies Gelände Von A nach B

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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    Funktionen
    Karten und Wege
    empfohlene Tour Schwierigkeit schwer Etappe 1
    Strecke 8,2 km
    Dauer 5:30 h
    Aufstieg 1.485 hm
    Abstieg 865 hm

    Der Zischgeles ist zweifelsohne einer der Klassiker im üppigen Skitourenangebot des Sellrain. Entsprechend viele sind hier an schönen ...

    3
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    von Stefan Herbke,   alpenvereinaktiv.com
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