Autorentipp
Ignorieren Sie die Informationstafel am Ausgangspunkt.
Die hier angeführten Radwege sind großteils nicht mehr beschildert!
Besonders schön ist das Mostviertel in der zweiten April-Hälfte, wenn die Birnbäume blühen.
1 km westlich von Ludwigsdorf gibt es einen Aussichtspunkt.
Von hier wunderbarer Blick nach Süden in die Berge (Bild 5).
Um den Blick nach Norden (Zeillern, Kollmitzberg...) zu genießen (Panorama, Bild 6), 200 m zu Fuß unter der Autobahn Richtung Zeillern gehen!
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Sicherheitshinweise
Zwischen Lemberg (km 10,6) und Empfing (km 13,8) gibt es eine flotte Abfahrt.Erhöhen Sie Ihre Sicherheit durch Reduzierung des Tempos.
Weitere Infos und Links
Die Öhlermüllerin - Sage und Realität
von Franz Steinkellner
Eine der bekanntesten geschichtlichen Erzählungen des westlichen Mostviertels ist jene von den drei Frauen, die angeblich anno 1529 von den Türken geraubt wurden. Nach mehrjähriger Gefangenschaft in Konstantinopel konnten sie fliehen und wieder in ihre Heimat zurückkehren. Die Titelheldin der Geschichte ist die Öhlermüllerin. Der Name kommt von der Öhlinger- oder Öhlermühle, Pfarre und Gemeinde Öhling. Beim Herannahen der berittenen türkischen Streifscharen lief sie in ihrer Angst und Verzweiflung zur nahen Kapelle, wo sie von den aus der Richtung Neuhofen kommenden Türken ergriffen wurde.
Zwei weitere Frauen, die "Reintaler Tini" (Reintal, Pfarre und Gemeinde Zeillern) und die "Empfinger Lisi" (Empfing, Pfarre Stephanshart) wurden damals ebenfalls von den Türken verschleppt und geraubt. In Konstantinopel wurden sie auf dem Sklavenmarkt an einen vornehmen Herrn verkauft. Nach mehreren Jahren der Gefangenschaft ergab sich bei einem Erdbeben die Möglichkeit zur Flucht, die von den drei Frauen zusammen mit einer schwarzen Dienerin namens Zoe ergriffen wurde. Die Rückkehr in die Heimat dauerte ein Jahr. Zoe starb dabei an den Strapazen. Der Öhlermüller soll sich in der Zwischenzeit wieder verheiratet haben. Die zweite Frau wollte der Heimkehrerin sofort den Platz räumen, doch diese habe im Hinblick auf ihren geschwächten Gesundheitszustand und auf ihr nahes Ende auf ein weiteres Zusammenleben mit ihrem Mann verzichtet, sei zu ihrer Freundin gezogen und bald darauf gestorben. Angeblich soll sie in Zeillern begraben worden sein.
In dieser und in ähnlicher Form wird die Geschichte bis heute erzählt. Dass es dabei im Volksmund verschiedene Varianten gibt, ist nicht verwunderlich. Die Erzählung ist als Kalendergeschichte zweimal im Druck erschienen und wurde auch zweimal zum Stoff eines gleichnamigen Bühnenstückes erwählt, einmal von dem ehemaligen Pfarrer Geist!. Rat Brückler von Winklarn und ein zweites Mal von Josef Schadenhofer aus Zeillern. Beide Stücke wurden wiederholt in der Umgebung aufgeführt und haben das Interesse an der Erzählung immer wieder geweckt. Auch zwei Gedächtnisstätten erinnern an die Begebenheit: das Türkenmarterl bei Ludwigsdorf und die Öhlermüllerkapelle in Öhling.
Text stammt aus Veröffentlichung im Internet.
Bei Interesse dort weiterlesen:
Wegbeschreibung
Teil-km/Ges-km. . . . . . . . . . B e s c h r e i b u n g . . . . . ..
0,0/0,0 Start Pendlerparkplatz Autobahnabfahrt Amstetten West.
7,0/7,0 Auf der (wenig befahrenen) B 1 7 km westwärts, vorbei an Boxhofen, durch Ludwigsdorf bis Reitsberg, wo die Autobahn unterfahren wird. 600 m nach der Unterführung vor dem Autohaus Lammerhuber nach rechts abbiegen.
6.8/13,8 Nach 100 m wieder rechts abbiegen (Tafel Richtung Zeillern). Nach 200 m geht die Vorrangstraße nach rechts nach Zeillern, wir nehmen die linke Straße und radeln am Hügel nach Edla und Gebetsberg.
Die Straßen nach rechts (nach Zeillern) lassen wir rechts, die Abzweigung nach links (nach Albersberg) lassen wir links liegen und radeln geradeaus.
Bergab nach Moos, in Moos nach rechts und wir erreichen Empfing.
3,5/17,3 In Empfing kurz nach links, dann gleich gerade hinunter in die Au und hinaus zum Aussiedler-Gedenkstein.
Von dort rechts am Donau-Radweg nach Markt Ardagger.
Die B 119 überqueren und geradeaus zu Kreuzung in Markt Ardagger.
2,2/19,5 Der Donau-Radweg geht nach links, wir radeln (auf der markierten Kollmitzberg-Radroute) nach rechts noch kurz durch den Ort, dann entlang der B 119 nach Stift Ardagger.
Vor Stift Ardagger überqueren wir die B 119, dann noch 200 m eben am beschilderten Radweg.
0,8/20,3 Der Kollmitzberg-Radweg geht links hinauf zum Stift, von dort kommt die Mostbaron-Radroute.
Dieser folgen wir 800 m nach rechts, bergauf nach Pfaffenberg.
2,5/22,8 Die Mostbaron-Radroute wendet sich hier nach rechts (Stephanshart), wir radeln in Pfaffenberg angenehm steigend geradeaus weiter.
Nach 1,1 km kommen wir zu einer Kreuzung mit Kapelle, wir radeln links weiter und kommen wieder zur beim Gewerbegebiet Ardagger wieder zur
B 119.
2,4/25,2 Wir biegen nach rechts ab, jetzt kommt das einzige verkehrsreiche Stück unserer Runde, 1,7 km auf der B 119, dann bei Kreuzung rechts abbiegen und 700 m auf der ehemaligen B 1 zum Kreisverkehr mit den Riesenbirnen.
2. Ausfahrt nehmen und 100 m zum Ausgangspunkt.
Ardagger Stift
Pfaffenberg
Stift Ardagger
Pfarrkirche Markt Ardagger
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Amstetten liegt an der Westbahn zwischen der NÖ-Hauptstadt St. Pölten und der OÖ-Hauptstadt Linz.
Nach Süden zweigt die Rudolfsbahn Richtung Waidhofen und ins Ennstal ab. Stündlich Regionalzüge mit Fahrradmitnahme aus allen Richtungen.
Als Startpunkt der Radrunde habe ich die Autobahnabfahrt Amstetten West gewählt.
Die Autobahnabfahrt ist vom Bahnhof aus mit dem Rad am kürzesten in 4 km über die ehemalige B1 (Linzerstraße) zu erreichen.
Viel Verkehr und 2 km Bergfahrt! (auf dem letzten Bild die punktierte Route).
Für die Hinfahrt empfehle ich, die rechte, nördliche Route (4 km) zu nehmen:
Nach dem Hauptplatz im Kreisverkehr nach rechts B 119 Richtung Ardagger-Grein.
Nach 200 m links in die Edlastraße, durch den Edlapark, Gutenbergstraße, links in die Guido Holzknecht-Straße, in der Brandströmstraße nach links bis zur Abzweigung Gschirm, wieder links und eben zur Greiner Bundesstraße B 119, auf dieser links zur ehemaligen B 1, rechts zum Kreisverkehr mit den Birnen, 2. Abfahrt nehmen, gleich danach rechts der Pendlerparkplatz, unser Startpunkt.
Diese Route ist 6 km lang, die Berge sind flacher und besser aufgeteilt (die Route ist auf dem letzten Bild als rechte Route zu sehen).
Für die Rückfahrt (zum Bahnhof) empfehle ich, die westliche Route zu nehmen.
Dazu auf der B 1 vom Pendlerparkplatz 100 m nach Westen fahren.
Links abbiegen nach Haaberg.
Nach 1,7 angenehmem Gefälle kommen wir zur B 1, bleiben noch 400 m (hinter der Lärmschutzwand) rechts der viel befahrenen Straße, dann scharf nach links in Unterführung.
Nach der Unterführung gleich links vom Bach entlang vom OBI bis zur Hauptstraße.
Auf dieser 100 m nach links, dann rechts Unterführung der Eisenbahn nehmen.
Wir sind jetzt am Ybbstal-Radweg und folgen diesem nach links zum Bahnhof.
Diese Route ist 5 km lang, flache Bergabfahrt, kaum Verkehr (diese Route ist auf dem letzten Bild als linke Route zu sehen).
Anfahrt
Auf der A 1 Abfahrt Amstetten West.Kreisverkehr mit den "Riesenbirnen" erste Abfahrt nehmen,
nach 100 m Einfahrt in Pendlerparkplatz.
Parken
großer PendlerparkplatzKoordinaten
Ausrüstung
Es passt jedes Rad!Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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