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Grünsteinumrahmung

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  • Über die Biberwierer Scharte geht es zunächst 500Hm hinab
    Über die Biberwierer Scharte geht es zunächst 500Hm hinab
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg

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    Im Winter als Grünsteinreib'n bekannt, brilliert die aussichtsreiche Rundtour auch im Sommer mit beeindruckend alpiner Szenerie und lieblich wild ursprünglichen Steigen.
    mittel
    Strecke 12,1 km
    8:00 h
    1.337 hm
    1.337 hm
    2.277 hm
    1.506 hm

    In Kombination mit dem Aufstieg von Ehrwald am Vortag gibt es wohl kaum eine bessere Möglichkeit, das Gebiet rund um die Coburger Hütte kennenzulernen. Eine wildromantische Tour durch Grün und Grau.

    Oft wird die Tour auch andersherum begangen. Gerade, wenn man sich einen kräftezehrenden Anstieg durch die Hölle in der prallen Sonne ersparen möchte.

    Autorentipp

    Die Kaspressknödel auf der Hütte seien hier gesondert erwähnt!
    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Gefahrenpotenzial
    Höchster Punkt
    2.277 m
    Tiefster Punkt
    1.506 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Naturweg 7,04%Pfad 92,95%
    Naturweg
    851 m
    Pfad
    11,2 km
    Höhenprofil anzeigen

    Einkehrmöglichkeiten

    Sunnalm

    Sicherheitshinweise

    Bitte vor allem im Frühsommer die aktuellen Verhältnisse beachten - Grünsteinscharte und Bieberwierer Scharte sind bei viel Restschnee und ohne entsprechende alpine Erfahrung mitunter heikel.
    Die Nordseite der Grünsteinscharte kann bis in den Hochsommer hinein mit Schnee bedeckt sein.

    Steinschlagzone unterhalb der Grießspitzen unbedingt vermeiden!

    Weitere Infos und Links

    www.coburgerhuette.at

    Wegbeschreibung

    Ausgehend von der Coburger Hütte geht es sanftest ansteigend zur Bibwerwierer Scharte hinüber. Den Weg zum Drachenkopf lassen wir links und den zur Sonnenspitze rechts liegen ehe wir die Einschartung zwischen Schärten- und Sonnenspitze erreichen. Der folgende Abstieg ist zunächst recht steil und bei Nässe mitunter unangenehm bevor es nach einer Querung deutlich abflacht. Über eine sehr lange Serpentine gelangt man an einen Abzweig, bei dem sich der Weg links in Richtung Marienbergjoch fortsetzt. Nun folgt eine Querung durch den Wald unterhalb des Wamperter Schrofens - stets die Sonnenspitze im Rücken - ehe man den Bereich des einstigen Bergbaus der Region erreicht. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Schachtkopf, dessen Ausblick über den gesamten Ehrwalder Talkessel und seine Berge seines gleichen sucht.

    Nun wird die Westflanke des Wamperter Schrofens auf nahezu gleicher Höhe gequert bis man das Ende des Jubiläumssteigs erreicht. Dort geht es links über eine Forststraße auf der Skipiste an der Mareinbergkapelle vorbei hinauf zum Marienbergjoch, wo man nun nach links in einen Steig einbiegt. Dieser führt mäßig steil hinauf zum Hölltörl, wo sich abermals ein Abstecher zu einer Aussichtskanzel, dem Höllkopf, anbietet - der Blick auf Grünstein und Zentralalpen ist atemberaubend.

    Hierauf folgt der Abstieg in die Hölle. Da man darauf wieder zur Grünsteinscharte links um den Berg herum aufsteigen möchte, verleiten leichte Wegspuren, die quasi die Kurve schneiden, zum Abkürzen. Hierbei sei auf die Steinschlaggefahr der brüchigen Gebirgskette hingewiesen. Der markierte und gewartete Weg geht zunächst hinab bis man die Hölle mit ihren Latschen erreicht. Erst dort wendet man sich nach links der Höllreise zu und steigt über eine schier nicht enden wollende Reise zur Grünsteinscharte empor.

    Die Scharte selbst bietet eine wilde Szenerie: Felstürme, -wände und -nadeln... Obgleich man es zunächst nur schwer glauben mag, befindet sich auf einer der Felsnadeln ein von einem Bergführer dort angebrachtes Fahrrad. Man munkelt wegen eines Streits mit seiner Frau verfrachtete er ihr Mountainbike dort hinauf. Der Abstieg ist verglichen mit den bisherigen Wegen ungemein steiler und erfordert etwas Trittsicherheit. An dieser Stelle unbedingt die neue Wegführung beachten, die wegen eines Bergsturzes 2012 notwendig wurde. Der alte Weg, welcher unter den Wänden der Grießspitzen herüberquert, ist massiv steinschlaggefährdet!

    Nach dem schuttrigen Wegabschnitt folgt man nun der Beschilderung in Richtung Coburger Hütte. Der Weg führt dann, zunächst einen Hang querend, über die sogenannte Fußballwiese wieder hinab zu Drachensee und Coburger Hütte.

    Einkehr
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    Coburger Hütte
    Drachensee
    Sunnalm
    Höllkopf
    Seebensee
    Sunnalm 1706 M
    Biberwierer Scharte
    Hölltörl (2126m)
    Vorderer Drachenkopf, 2302 m.

    Koordinaten

    DD
    47.360192, 10.933869
    GMS
    47°21'36.7"N 10°56'01.9"E
    UTM
    32T 646030 5247005
    w3w 
    ///wonach.rechtsschutz.ruck
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Alpenvereinskarte 4/2 Wetterstein- und Mieminger Gebirge, Mitte

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    Ausrüstung

    Normale Bergwanderausrüstung. Festes Schuhwerk sei hier dennoch besonders hervorgehoben.

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    Schwierigkeit
    mittel
    Gesamtschwierigkeit
    mittel

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,1 km
    Dauer
    8:00 h
    Aufstieg
    1.337 hm
    Abstieg
    1.337 hm
    Höchster Punkt
    2.277 m
    Tiefster Punkt
    1.506 m
    Rundtour Aussichtsreich

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

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