Die Trettachspitze gehört zu den bekanntesten und imposantesten Gipfeln der Allgäuer Alpen und wird auch gerne als das Allgäuer Matterhorn bezeichnet. An schönen Sommertagen wird sie vor allem über ihren Nordwest- oder Nordostgrat bestiegen. Die Kletterrouten in der Westwand werden dagegen eher seltener begangen. Der „Schwarze Riss“ ist der leichteste Weg durch die Westwand und wurde bereits 1935 von Kaspar Schwarz und Gefährten erstbegangen. Er bietet 6 Seillängen in steiler, abenteuerlicher Kletterei, häufig im oberen fünften Schwierigkeitsgrad (teilweise III und IV) in, bis auf die 1. Seillänge, meist festem Fels. Die Orientierung ist ab und zu nicht ganz einfach. Die Standplätze sind fast alle mit zwei Bohrhaken versehen, in den Seillängen selbst stecken insgesamt fünf Bohrhaken, einige Schlaghaken und zwei Sanduhren. Mit Keilen und Schlingen kann und sollte verbessert werden. Der fünfte Schwierigkeitsgrad sollte auf jeden Fall beherrscht werden und auch dann noch, wenn der letzte
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