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Hohe Schlechtgaisl

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  • Hohe Schlechtgaisl (links) von Westen
    Hohe Schlechtgaisl (links) von Westen
    Foto: Markus Kaserer, AVS Sektion Bozen

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    Traumhaft schöner und einsamer Dolomiten-3000er
    schwer
    Strecke 12,3 km
    3:16 h
    1.346 hm
    1.341 hm
    3.015 hm
    1.682 hm
    Von wegen kein eigenständiger Gipfel! Die sehr selten begangene Hohe Schlechtgaisl bietet im Schatten der Hohen Gaisl echtes Dolomiten-Feeling. Es ist eine kombinierte Tour mit steiler (Schnee)-rinne und Felsgrat. Die Kletter-Schwierigkeiten sind bei richtiger Wegfindung moderat Im Herbst leuchtet der rote "tränende" Fels der Gaisl besonders schön.

    Autorentipp

    Im Frühsommer oder im Herbst nach dem ersten Schneefall, wenn in der Rinne Schnee liegt, der Felsgrat aber schneefrei ist.
    Schwierigkeit
    II+T5 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Gefahrenpotenzial
    Höchster Punkt
    3.015 m
    Tiefster Punkt
    1.682 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW
    Kletterlänge
    100 m
    Standplätze
    mit Umlenkungen zum Abseilen, Normalhaken
    Zwischensicherung
    mobile Sicherungsmittel
    Seillänge
    1 x 50 m

    Wegearten

    Länge
    12,3 km
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Am Westgrat selbst ist die Felsqualität durschnittlich, die Felsqualität im Gaisl-Massiv ist aber grundsätzlich nicht die beste. Jeder Griff muss überprüft werden!

    Wegbeschreibung

    Vom Parkplatz der Ra Stua-Alm geht es für ca. 1 km über eine breite Forststraße gen Norden Richtung Sennes. 30 Meter hinter einer Brücke biegt man rechts kurz weglos ab und erreicht gleich einen alten breiten Muliweg, der vermutlich für Holztransport genutzt wird. Diesen geht man den Markierungen folgend bis zu seinem Ende auf einer grasigen Ebene hoch. Ab hier folgt man den spärlichen Steinmännern mittig durch zu einem oft ausgetrockneten kleinen Bachbett. Dieses ein kleines Stück hoch, ehe Steinmänner nach links zu einem steilen Steig weisen der ins Muntjela-Tal hochführt zum inzwischen abgetragenen Biwak Pia Helbig-Dall`Oglio auf etwa 2300 m. Kurz davor erinnert eine Madonnen-Statue an einer Felswand an die Erbauer und des Biwaks.

    Hier endet auch der Steig. Von den grünen Ausläufern des Muntjela-Tales eröffnet sich ein großartiges Dolomiten-Kino mit links der Südwand der Kleinen Gaisl und im Rücken die Tofane sowie die Hochebene Sennes-Prags. Im Talschluss sieht man klar die Rinne mit Einschartung, die die Hohe Schlechtgaisl (links) von der Hohen Gaisl (rechts trennt). Einige zum Teil schwer einsehbare Steinmänner zeigen den Weg direkt im Talboden. Diesem folgt man bis an den Fuß der Rinne. Rechts das Geröllfeld queren ist deutlich mühsamer und im Herbst aufgrund der späten Sonneneinstrahlung ist es dort hartgefroren!

    Die Rinne ist mit Schnee ideal, ohne Schnee kann man sie teilweise rechts umgehen. Sie ist bis zu 40 Grad steil. 25 Hm vor der Scharte verlässt man die Rinne und quert nach links über ein schmales Band (I) den Steinmännchen folgend bis auf einen exponierten Sattel. Von hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder links im Zick-Zack über mit Geröll versetztes Gelände (I) hoch auf den Gipfel (Exposition Nordwest, also möglicherweise Schnee) oder direkt über den Westgrat (II+) auf den Gipfel. Alle anderen Beschreibungen, die man im Netz findet, sind schwieriger. 

    Der Westgrat bietet für Gaisl-Verhältnisse relativ guten Fels. Auch ein Normalhaken mit Ring zum Abseilen kurz unterm Gipfel zum Abseilen ist vorhanden. Am Gipfel befindet sich ein Steinmann. Darin versteckt eine Plastikflasche mit durchnässtem älteren Gipfelbuch und eine Kaffee-Blechdose mit dem neueren Gipfelbüchlein für die wenigen Gipfelstürmer. Das Panorama am Gipfel ist grandios. Man sieht die gesamten Dolomiten. Beeindruckend auch die roten „tränenden“ Wände der benachbarten Hohen Gaisl.

    Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg, wobei die Rinne im Abstieg deutlich angenehmer ist. Ein Pickel bietet mehr Sicherheit. 

    Einkehr
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    Wegpunkt
    Startpunkt
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    Foto
    Video
    Ra Stua Alm

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Leider keine Möglichkeit, den Ausgangspunkt mit öffentlichen verkehrsmitteln zu erreichen.

    Anfahrt

    Von Toblach durch das Höhelnsteintal vorbei an der Provinzgrenze Richtugn Cortina. In der großen Links-Kehre bei Podestagno zweigt rechts eine shcmale Bergstraße ab, die zur Ra Stua-Alm (ab Oktober nur an den Wochenende geöffnet) führt.

    Parken

    Großer kostenloser Parkplatz bei der Ra Stua-Alm

    Koordinaten

    DD
    46.625302, 12.098883
    GMS
    46°37'31.1"N 12°05'56.0"E
    UTM
    33T 277908 5167615
    w3w 
    ///dicht.wahrer.stärkste
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartentipps für die Region

    Mehr anzeigen

    Ausrüstung

    Steigeisen oder Grödel und ev. Pickel für Schneerinne; zum Abseilen nur einen Haken gefunden; wer bei II+ sichert, braucht am besten ein 50m-Seil und ev. Bandschlingen für Zwischensicherung

    Nutzerfragen

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    Schwierigkeit
    II+T5 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    12,3 km
    Dauer
    3:16 h
    Aufstieg
    1.346 hm
    Abstieg
    1.341 hm
    Höchster Punkt
    3.015 m
    Tiefster Punkt
    1.682 m
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    10-Tages Vorhersage

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