Ausflugstipps in Navarra
Region der Gegensätze
Ein köstlicher Tropfen aus Navarra
Landschaftlich zeigt sich Navarra in voller Vielfalt ausgehend von den Pyrenäen, über liebliche Wälder bis hin zur Halbwüstenform, der Bardenas Reales. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Gastronomie der kleinen Region wider. Diese lässt sich dabei nicht nur auf dem Teller, sondern auch als feiner Tropfen im Glas genießen.
Die Weinregion Navarra ist eine der wichtigsten Weinbauregionen der Iberischen Halbinsel. Und nicht nur das, denn Navarra gilt als eine der ältesten Weinregionen weltweit. Etwa 16.000 Hektar werden für die Herstellung hervorragender Rotweine, Weißweine und Rosés bestockt.
Navarras Weine sind dabei so besonders, dass sie sich mit einer eigenen Herkunftsbezeichnung schmücken, der D.O. Navarra. Durch die seltenen klimatischen Bedingungen, nämlich dem Zusammentreffen des kontinentalen, atlantischen und mediterranen Klimas entstehen erstklassige Weine, die nicht vielfältiger seien könnten, sodass jeder Gaumen den perfekten Tropfen findet.
Insgesamt gibt es in Navarra fünf Weinbauregionen, durch die sich die „Weinstraße von Navarra“ zieht, ein Zusammenschluss vieler Weinkellereien der Region.
Bei Besuchen der verschiedenen Weingüter können Touristen mehr über den Weinbau und die Weinernte erfahren. Die verschiedenen Weingüter entlang der Weinstraße stellen die Besonderheiten und die önologische Vielfalt der Region anschaulich dar. Neben Weinproben- und verköstigungen stehen hier auch besondere Aktivitäten auf dem Programm.
Pamplona – grüne Hauptstadt
Atemberaubende Naturlandschaften
Der Selva de Irati (dt. Wald des Farnes) erstreckt sich auf 800 m Höhe und mutet märchenhaft an. Mitten in dem zweitgrößten zusammenhängenden Buchen- und Fichtenwald Europas trifft man auf einen Stausee, den man auf einer Schleuse überqueren kann.
Der Norden der Region ist geprägt von den Pyrenäen. Im östlichen Teil liegt das malerische Roncal-Tal, das für Hirtendasein und Käse bekannt ist. Der Ort Roncal ist ein typisches Pyrenäendorf mit alten Steinhäusern und steilen Gassen. Sehenswert ist die nahegelegene Schlucht Arbayún – 4 km lang und bis zu 385 m tief –, die bei einer Wanderung erkundet oder von einem spektakulären Balkon von oben betrachtet werden kann. Das Belagua-Tal findet sich im äußersten östlichen Zipfel der Region an der Grenze zu Frankreich. Der höchste Berg Navarras, die Mesa de los Tres Reyes (2400 m), bietet bei klarer Sicht einen Blick auf die französische Atlantikküste.
Wandern in Navarra
Radfahren in Navarra
Die Vía Verde del Vasco-Navarra ist 100 km lang und verbindet Vitoria im Baskenland mit Estella in Navarra. Es geht durch bergige Gebiete sowie weite Ebenen. In Navarra fährt es sich dann entlang des Flusses Ega recht entspannt. Ein besonderes Highlight ist eine Übernachtung unter dem Sternenhimmel – der Weg ist als Starlight-Weg ausgezeichnet.
Die Vía Verde del Bidasoa führt entlang des idyllischen gleichnamigen Flusses. Durch grüne Wiesen, Kiwi-Plantagen und typische Dörfer sowie vorbei an Mühlen, Landhäusern und Bunkern aus dem Bürgerkrieg entdeckt man das eine oder andere Highlight. Unterwegs lohnt sich immer mal wieder ein Stopp, um den Lachsen bei der Überwindung der Stufen stromaufwärts zuzusehen.
Die Vía Verde del Plazaola folgt der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Pamplona und San Sebastián. Vom Bahnhof in Lekunberri fährt man durch das Larraun- oder Leitzaran-Tal. Der gleichnamige Fluss begleitet einen Großteil der Strecke im Baskenland.



