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  • Patrimonio Natural
    Patrimonio Natural Foto: Francis Vaquero, Turismo de Navarra
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    Foz de Arbaiun Foto: Francis Vaquero, Turismo de Navarra
  • Parque Natural de las Bardenas Reales
    Parque Natural de las Bardenas Reales Foto: Francis Vaquero, Turismo de Navarra
  • Valle de Roncal Foto: Iñaki Tejerina, Turismo de Navarra

Navarra

Die Landschaft Navarras reicht von den Gebirgsketten der Pyrenäen über das Ebrotal bis zur kargen Hochebene von la Ribera. Kulturreisende besichtigen die mittelalterliche Altstadt Pamplonas und besuchen das archäologische Museum von Andelos. Genießer freuen sich auf edle Tropfen aus dem Weinbaugebiet Navarra. Kletterer und Bergsteiger sind in den Pyrenäen unterwegs, während Trekkingfans die Höhenzüge der Sierra de Aralar und der Sierra de Urbasa aufsuchen. Geübte Kanuten suchen das Abenteuer auf dem reißenden Gebirgsfluss Salazar, der sich durch enge Schluchten windet. Die Skiresorts Larra-Belagua und Abodi sind im Winter das Ziel von Alpinfahrern und Langläufern.

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Ausflugstipps in Navarra



Region der Gegensätze

Navarra ist bekannt für seine Traditionen und Feste: Vom Karneval über die Semana Santa bis zu den Sanfermines oder den Gemüsetagen in Tudela ist eigentlich immer etwas los. Die richtige Unterkunft ist leicht zu finden. Besonders ansprechend sind die kleinen Hotels und Herbergen. Zum Teil in alten Klöstern oder einem anderen historischen Gebäude untergebracht, mitten in der Natur oder in einem nahezu verlassenen Dorf wird schon die Übernachtung zu einem Erlebnis.

Pamplona – grüne Hauptstadt

Pamplona ist die Hauptstadt Navarras und unlängst bekannt durch die Stierläufe und Stierkämpfe zu den Sanfermines-Feierlichkeiten. Die Stadt bietet jedoch abseits von dieser Attraktion schöne Sehenswürdigkeiten wie alte Bauwerke, romantische Balkone und kleine Gassen. Außerdem gilt Pamplona als grünste Stadt Spaniens. In zahlreichen grünen Parks und den grünen Landschaften rund um die Stadt kann man sich selbst davon überzeugen. Literaturfans ist Pamplona auch als Stadt bekannt, in der Ernest Hemingway sich mehrfach aufhielt. Ihn faszinierten nicht nur die Stierläufe, die er in seinem Roman „Fiesta“ beschreibt.

Atemberaubende Naturlandschaften


Wandern in Navarra

Die abwechslungsreichen Naturlandschaften Navarras sind ideal zum Wandern. Das Wegenetz erreicht noch den letzten Winkel der Region. Egal ob unterwegs im Naturreservat Urederra mit seinem dichten Wald und den türkisfarbenen natürlichen Pools, in der Grenzregion Xareta, im Irati-Wald oder auf dem Dólmenes de Artajona vorbei an der historischen Festung aus dem Mittelalter, findet jeder einen passenden Weg – eine gewisse Grundkondition vorausgesetzt, sind doch einige Höhenmeter in der Region zu überwinden. Auch auf den Vías Verdes kann man wunderschön wandern. Durch Navarra führt die Vía Verde de la Foz Lumbier: Es geht durch die raue und wilde Landschaft einer engen Klamm, die der Rio Irati geformt hat.
Wer in Navarra ans Wandern denkt, denkt fast zwangsläufig auch an den Jakobsweg. Eine Vielzahl von Wegen führt durch ganz Europa zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela. Die bekanntesten französischen Varianten des Pilgerweges starten in Sompot in Aragon und – in Roncesvalles in Navarra. Ab Puente la Reina führen dann beide Wege gemeinsam durch Navarra und weiter bis Santiago. Der Jakobsweg ist längst nicht mehr nur Gläubigen ein Begriff, sondern wird auch von kulturellen und sportlichen Pilgern gegangen. Eine Motivation, die alle auf dem Weg vereint: dem Alltag entfliehen.

Radfahren in Navarra

Die Vía Verde del Vasco-Navarra ist 100 km lang und verbindet Vitoria im Baskenland mit Estella in Navarra. Es geht durch bergige Gebiete sowie weite Ebenen. In Navarra fährt es sich dann entlang des Flusses Ega recht entspannt. Ein besonderes Highlight ist eine Übernachtung unter dem Sternenhimmel – der Weg ist als Starlight-Weg ausgezeichnet.

Die Vía Verde del Bidasoa führt entlang des idyllischen gleichnamigen Flusses. Durch grüne Wiesen, Kiwi-Plantagen und typische Dörfer sowie vorbei an Mühlen, Landhäusern und Bunkern aus dem Bürgerkrieg entdeckt man das eine oder andere Highlight. Unterwegs lohnt sich immer mal wieder ein Stopp, um den Lachsen bei der Überwindung der Stufen stromaufwärts zuzusehen.

Die Vía Verde del Plazaola folgt der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Pamplona und San Sebastián. Vom Bahnhof in Lekunberri fährt man durch das Larraun- oder Leitzaran-Tal. Der gleichnamige Fluss begleitet einen Großteil der Strecke im Baskenland.

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