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  • Die Bucht von Kotor in Montenegro
    Die Bucht von Kotor in Montenegro Foto: Kira-monte, Adobe Stock

Montenegro

Die südosteuropäische Republik Montenegro ist nicht nur für Aktivsportler ein beliebtes Reiseziel. Das Land mit seiner beispiellosen Bergwelt, seinen urigen Wäldern, seiner idyllischen Küste und den historischen Städten zieht ebenso Kulturbegeisterte und Erholungssuchende in den Bann. Das Aktivitätenangebot reicht von Baden in der Adria über Bergwandern in den vielen Nationalparks bis hin zu Städtetrips nach Cetinje oder Podgorica.

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Ausflugstipps in Montenegro


Beeindruckende Nationalparks im Binnenland

Die Nationalparks in Montenegro halten für Naturliebhaber atemberaubende Schluchten, imposante Berge und klare Seen bereit. Der Durmitor-Nationalpark gehört wegen seiner Schönheit und Einmaligkeit nicht umsonst zum UNESCO Weltnaturerbe. Hier liegt auch die berühmte Tara-Schlucht. Mit 78 km Länge und einer Tiefe von 1.300 m gilt sie als die tiefste Schlucht Europas.

Der Nationalpark Biogradska Gora zählt aufgrund seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt und Ursprünglichkeit zu den letzten drei europäischen Urwäldern. Im Osten des Landes gelegen, ist der Nationalpark mit seinen Gletscherseen ein lohnenswertes Ziel für Wanderer, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen. 

Im Grenzgebiet zu den Nachbarländern Albanien und Kosovo befindet sich der Nationalpark Prokletije. Die Region ist geprägt von schroffen Felsgipfeln wie dem Zla Kolata, Montenegros höchsten Berg, dichten Wäldern und glasklaren Gletscherseen. Diese Eigenschaften verschafften dem Nationalpark den Beinamen „Alpen des Südens“.

Sommer, Sonne, Mittelmeer: Einzigartige Strände an der sonnenverwöhnten Adriaküste

Mit einer Länge von knapp 300 Kilometern ist die Adriaküste Montenegros relativ kurz, doch der Küstenabschnitt zeichnet sich durch sehenswerte Steilküstenabschnitte und eine der tiefsten Meeresbuchten im Mittelmeerraum aus: Die Bucht von Kotor. Das mediterrane Klima garantiert bis in den September angenehme Temperaturen mit perfekten Wassertemperaturen für einen Strandurlaub.

Ein ganz besonderer Ort an der Mittelmeerküste ist die ehemalige Fischerinsel Sveti Stefan, die mit ihrer exponierten Lage und der historischen Bausubstanz eines der Wahrzeichen Montenegros ist. Willst du die Insel betreten, musst du entweder ein Zimmer im Hotel buchen, einen Tisch in einem Restaurant reservieren oder eine geführte Tour buchen. Rund um Sveti Stefan gibt es jedoch auch einige Aussichtspunkte mit freier Sicht auf die Halbinsel.

Insel · Montenegro
Sveti Stefan
Montenegro
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Kleine Halbinsel an der Adriaküste, die im Besitz eines Hotelressorts ist und nur für Anwohner, ...

von Marvin Renius,   Outdooractive Redaktion
Die größte und bekannteste Stadt an der Küste ist Budva, einer der ältesten Orte an der Adria. Im Gegensatz zur restlichen Küste ist die Stadt eher touristisch geprägt und bei vielen Einheimischen und Besuchern ein beliebtes Ziel für einen Badeurlaub. An der Uferpromenade findest du auch eine Vielzahl von Hotels, Restaurants und Bars. Ruhiger geht es in der historischen Altstadt mit ihren engen Gassen zu. Sehenswerte Gebäude sind beispielsweise die Zitadelle und die Kirche der Dreifaltigkeit.

Zwischen Budva und Sveti Stefan liegt der malerische Küstenort Przno. Das kleine Fischerdorf besticht durch einen schönen Sandstrand und ein Naturschutzgebiet mit einem großen Bestand an alten Olivenbäumen. Vom Strand hast du einen tollen Ausblick auf die Berge und die drei Riffe, die den Strand vor Wellen schützen.

Landkreis · Montenegro
Opština Budva

An euren Urlaub in Opština Budva werdet ihr euch noch lange erinnern. In unserem Reiseführer findet ihr einige ...

Outdooractive Redaktion

Wandern durch die Berge Montenegros

Zwei beliebte Fernwanderwege verlaufen durch Montenegro. Die Via Dinarica zieht sich von Slowenien aus einmal über den gesamten Höhenzug der Dinarischen Alpen. Über Kroatien und Bosnien-Herzegowina führt der Weg schließlich auch nach Montenegro, wo er durch die Nationalparks Durmitor, Biogradska Gora und Prokletije auf über 250 km Länge einmal durch das gesamte Land verläuft.

Die bekannteste Mehrtageswanderung der Region ist aber der Peaks of the Balkans Trail, ein 180 km langer Rundwanderweg, der in 10 Tagesetappen durch das Grenzgebiet zwischen Albanien, Kosovo und Montenegro führt. Dank der immer größeren Beliebtheit dieser Tour wird die Infrastruktur entlang des Weges mittlerweile immer weiter ausgebaut. Trotzdem gibt es hier noch jede Menge wilde, unberührte Natur, authentische Bergdörfer und herzliche Gastfreundschaft zu erleben.

Der Skadarsee (Skutarisee): größter See des Balkans

Mit einer Fläche von 368 km² gilt der Skadarsee (Skutarisee) nicht nur als größter See des Balkans, sondern nach dem italienischen Gardasee auch als zweitgrößter See Südeuropas. Zwei Drittel der Seefläche liegen noch auf montenegrinischem Staatsgebiet, das restliche Drittel gehört zu Albanien. Der See ist außerdem ein wichtiger Rast- und Brutplatz für Zugvögel aus Nordeuropa.

See · Montenegro
Skutarisee
Montenegro
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Größter See des Balkans

von Christian Reiser,   Outdooractive Redaktion

Kultur und Geschichte

Auch Architektur- und Kulturfreunde kommen in Montenegro voll auf ihre Kosten. Beispielsweise nahe der Bucht von Kotor finden sich zahlreiche Überbleibsel alter Bauwerke. Diese stammen aus Zeiten, in denen Römer, Venetier, Franzosen oder Österreicher die Region beherrschten.

In der Kleinstadt Cetinje, die bis 1918 Hauptstadt des Landes war, stehen einige gut erhaltene historische Gebäude. In den Museen der Stadt taucht ihr in die Vergangenheit ein. 

Die heutige Hauptstadt Podgorica gilt als kulturelles Zentrum des Landes. Hier finden sich zahlreiche größere und kleinere Theater. Außerdem laden Galerien, Restaurants und Läden dazu ein, einen erlebnisreichen Tag zu verbringen.

Landkreis · Montenegro
Podgorica

Podgorica ist eine Gemeinde im Süden Montenegros, die für ihre reiche Geschichte, ihre beeindruckende Landschaft und ...

Outdooractive Redaktion

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