Gleiten durch den Winterwald – Langlauf in Altenberg
Langlauf
In der Urlaubsregion Altenberg erwartet Sie Langlauf pur: Auf einem weit verzweigten Netz von ca. 80 Kilometern (klassisch & Skating) finden sich Loipen aller Schwierigkeitsgrade – von gemütlichen Rundloipen bis hin zu anspruchsvollen Touren. Zahlreiche Skiwanderwege laden an Wochenenden und bei guter Schneelage zur stillen, naturverbundenen Entdeckungstour ein. Startpunkte wie der zentrale Loipenparkplatz in Zinnwald-Georgenfeld machen‘s komfortabel – und gespurte Wege garantieren besten Lauf-Spaß.
Unsere Rundloipen
Unsere Skiwanderwege
Unser Tipp für alle Wintersport-Fans
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- Park- und Wetterhinweise
- Tipps aus der Urlaubsregion Altenberg
- Öffnungszeiten touristischer Einrichtungen
- Wichtige Hinweise
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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Loipe und Skiwanderweg?
Ein Skiwanderweg liegt dann vor, wenn er als Weg erkennbar und befahrbar ist, ebenso eindeutig beschildert und in Karten ausgewiesen ist. In der Regel wird ein Skiwanderweg nur gespurt, wenn der Nutzungsbedarf sehr groß ist und der Betreiber die Möglichkeit dazu hat.
Der Besucher hat keinen Anspruch darauf.
Ein Blick hinter die Kulissen der Loipenpräparation
„Eine Loipe zieht man nicht in 5 Minuten. Mit der Kette verdichtet man zuerst den Schnee. Hier gibt es zwei verschiedene Varianten. Am Anfang der Saison beginnt man mit einer Gummikette. Diese ist vor allem für eine niedrigere Schneehöhe geeignet. Bei einer ausreichenden Schneedecke kommt später die Aluminiumkette zum Einsatz. Danach folgt die Fräse, welche bis zu 8 cm tief in den Schnee eindringen kann. Aber: umso tiefer gefräst wird, umso länger braucht der Schnee wieder zum druchfrieren. Diese zerkleinert und verteilt den Schnee, sodass eine Grundfläche entsteht. Mit dem Finisherbrett kann man dann bereits beginnen die letztendliche Spur zu präparieren. Es sorgt für die vielen kleinen Rillen, welche vor allem ein guter Untergrund für Skatingfahrer ist. Zur Vollendung wird dann die Spurplatte (mit Aufreißer) herunter gelassen. Diese zieht die bekannte Doppelspur in den Schnee.
Die Kunst einer perfekten Loipe will gelernt sein. Es bedarf einer guten Einweisung in die Geräte, Ruhe und den gewissen Blick für Details. Zusätzlich muss das Zusammenspiel aus Fahrer, Maschine, Wetter, Schneeart und Temperatur stimmen. Die Entscheidung, wie und wann man was macht, ist abhängig von den einzelnen Faktoren und ist eine wahre Herausforderung, denn jeden Tag sind Schnee und Wetter anders. Letztendlich bringt es aber wohl auch die Erfahrung und Übung über mehrere Jahre.“
Freiwilliger Loipenbeitrag
In der Tourist-Information Altenberg ist es möglich, einen freiwilligen Loipenbeitrag zu bezahlen. Dieser Beitrag wird genutzt um Ihnen täglich frisch gespurte Loipen und Skiwanderwege bieten zu können.
Ohne die ganzen (ehrenamtlichen) Loipenbully- sowie Motorschlittenfahrer, die uns Jahr für Jahr 1A Strecken liefern, wäre das Rutschen auf den Brettln also nicht möglich. Ein riesen Dankeschön für diese tolle Arbeit und natürlich auch an alle anderen Helfer, wie die Freiwilligen Feuerwehren und den Kollegen aus der Biathlon Sparkassen-Arena die immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Wir wünschen Ihnen einen unvergesslichen Winterurlaub in der Urlaubsregion Altenberg.
1. Rücksichtnahme auf die Anderen
Jeder Langläufer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
2. Signalisation, Laufrichtung und Lauftechnik
Markierungen und Signale (Hinweisschilder) sind zu beachten. Auf Loipen und Pisten ist in der angegebenen Richtung und Lauftechnik zu laufen.
3. Wahl von Spur und Piste
Auf Doppel- und Mehrfachspuren muss in der rechten Spur gelaufen werden. Langläufer in Gruppen müssen in der rechten Spur hintereinander laufen. In freier Lauftechnik ist auf der Piste rechts zu laufen.
4. Überholen
Überholt werden darf rechts oder links. Der vordere Läufer muss nicht ausweichen, sollte es aber tun, sofern dies gefahrlos möglich ist.
5. Gegenverkehr
Bei Begegnungen hat jeder nach rechts auszuweichen. Der abfahrende Langläufer hat Vorrang.
6. Stockführung
Beim Überholen, überholt werden und bei Begegnungen sind die Stöcke eng am Körper zu führen.
7. Anpassung der Geschwindigkeit an die Verhältnisse
Jeder Langläufer muss, vor allem auf Gefällestrecken, Geschwindigkeit und Verhalten seinem Können, den Geländeverhältnissen, der Verkehrsdichte und der Sichtweite anpassen. Er muss einen genügenden Sicherheitsabstand zum vorderen Läufer einhalten. Notfalls muss er sich fallenlassen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
8. Freihalten der Loipen und Pisten
Wer stehen bleibt, tritt aus der Loipe/ Piste. Ein gestürzter Langläufer hat die Loipe/Piste möglichst rasch frei zu machen.
9. Hilfeleistung
Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet.
10. Ausweispflicht
Jeder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.
Quelle: www.stiftung.ski



