Nagy-Gete – Der Berg Nagy-Gete (Großer-Gete)
Der Nagy-Gete erhebt sich wie eine rundliche Pyramide zwischen der Ebene der Donau und dem Gerecse-Hügelland. Der von zwei Wurflinien umgebene Adlerfels erstreckt sich und wird niedriger in Richtung west-ost. Auf dem von steilen Abhängen umsäumten Berg stand bereits ein Bunker im Zweiten Weltkrieg, an seinen Hängen fanden die ersten offiziellen ungarischen Schimeisterschaften am 19. Januar 1908 statt, und heutzutage ist er ein beliebtes Ziel wegen seiner Panorama und der hier durchführenden Route der Blauen Landestour.
Das auf dem Gipfel stehende Kreuz wurde 2000 von der Budapester Szentimrevárosi Kirche zu ehren der Heiligen Jungfrau Maria gestellt. Der Stollen besteht aus Kalkstein und dieses Gestein lässt sich an der bemoosten Nordseite auch blicken. Bald wird ein Aussichtsturm auf den Berg gestellt, aber auch so ist das Panorama großartig.
Der schollenhafte Aufbau des Gerecse kann man gut erkennen: auf Einwirkung der tektonischen Kräfte bricht das Gestein, seine Teile versinken bzw. erheben sich. Die so entstandenen Adlerfelse und Becken gestalten dieses Gebirge, deshalb sieht man anstatt von zusammenhängenden Reliefs, inselartig stehende Berge. Unmittelbar unter uns erhebt sich über die Siedlung Tokod die Spitze mit Kalksteinbank von Hegyes-Kő (Spitzer Stein), hinter ihm schimmert die weiße, turmartige Stirn des Kő-hegy (Steinberg), bzw. der Fels des Öreg-Kő (Alter Stein) von Bajót. Wir können den langen Rücken des 633 m hohen Nagy-Gerecse mit seinem Sendeturm erkennen, südlich von ihm die Abhänge des Halyagos und des Somlyóvár. Ganz hinten schimmert blau das Plateau des Vértes.
Nagy-Gete hebt sich scharf aus seiner Umgebung ab, für seinen Zauber ist deshalb die vom relativen Höhenunterschied erzeugte „Vogelperspektive“ verantwortlich. Die Blaue Landestour durchquert den Berg, dessen Ost-Abhang einen gemütlichen Spaziergang Richtung Dorog anbietet, im Westen schlängelt aber ein steiler, felsiger Pfad nach Unten.
Öffnungszeiten
| Montag | 00:00–24:00 Uhr |
| Dienstag | 00:00–24:00 Uhr |
| Mittwoch | 00:00–24:00 Uhr |
| Donnerstag | 00:00–24:00 Uhr |
| Freitag | 00:00–24:00 Uhr |
| Samstag | 00:00–24:00 Uhr |
| Sonntag | 00:00–24:00 Uhr |
Preise:
Kostenlos.Öffentliche Verkehrsmittel
- Nach Dorog vasútállomás (Bahnstation) gelangt man mit den Zügen der Bahnlinie Budapest – Esztergom.
- Man kann sich auch von Dorog, városháza buszmegálló (Bushaltestelle) auf den Weg machen.
- Tokod, Hősök tere buszmegálló (Bushaltestelle) eignet sich auch als Startpunkt.
- Csolnok, Szent Borbála utca buszmegálló (Bushaltestelle) kann man auch als Ausgangspunknehmen.
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Anfahrt
- In Dorog bei der Bahnstation können wir der Markierung Blau (K) der Blauen Tour folgen. Auf ihr erreichen wir den Nagy-Gete (6,4 km, 327 m Höhenunterschied).
- Aus Dorog, városháza buszmegálló (Bushaltestelle) müssen wir zurück, in Richtung Kreisverkehr gehen, von links, von der Bahnstation her kommt die Blaue Tour, der wir geradeaus folgen müssen. Die Markierung Blau (K) führt uns auf den Gipfel. (6,1 km, 325 m Höhenunterschied).
- In Tokod an Hősök tere buszmegálló (Bushaltestelle) führt die Blaue Tour vorbei. Wir müssen von hier nach Osten, die in Richtung Gete führende Route der Markierung Blau (K) nehmen. Der bald recht steil ansteigende Pfad geleitet uns zum Gipfel (2,8 km, 327 m Höhenunterschied).
- In Csolnok steigen wir bei Bányászati Múzeum (Bergwerk Museum) vom Bus, an dessen Ecke wir auf die Markierung Blau ◼ (K◼) stoßen, und dieser müssen wir gegen das Straßenende folgen, dann links von ihr abbiegen und auf der Markierung Blau (K) der Blauen Tour weitergehen, das ist schon die Richtung zum Nagy-Gete (2,4 km, 177 m Höhenunterschied).
Parken
- In Dorog können wir bei der Bahnstation parken.
- In Tokod können wir unser Auto am Hősök tere (Heldenplatz) lassen.
- In Csolnok können wir auf der Szent Borbála utca vor dem Museum, oder etwas weiter am Ende der Fenyves utca parken.
Koordinaten
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