Das Tal zeigt mal das Bild eines soliden Waldes, dann das einer wildromantischen Schlucht. Im unteren Verlauf befinden sich auf einer Lichtung ein kleiner See und eine Imbissstube.
Unten und an den Wänden der Schlucht ist ein schöner, natürlich aussehender Wald, der für ein frisches, schattiges Klima sorgt. Es entstanden zahlreiche Hohlräume und Höhlen im sich gut auflösenden Kalkgestein.
Auch Gaja zeigt ein abwechslungsreiches Bild: mal fließt er langsam und breitet sich aus, und umgeht sein eigenes angetragenes Geröll. Anderswo wird die Klemme eng, der Bach wirft sich mit lautem Rauschen über die Kalksteinbrocken im Flussbett. An diesen Stellen sehen wir auch schöne Felsformationen, und der Pfad verläuft über schmale Steinbänke. Mancherorts kann man nur über Brücken den Fluss überqueren. Neben der längsten Brücke liegt das Torso eines berühmten Baumes: der Adam-Eva Baum bestand laut Volksglauben aus zwei zusammengewachsenen Exemplaren. Der mehrere hundert Jahre alte Greis fiel 2010 um, ein Stück des hohlen, tunnelhaften Stammes liegt - zur großen Freude der Kinder - am Ufer.
Gaja führt das meiste Wasser unter den Bächen im Keleti-Bakony (Östlicher-Bakony). Hier, gegen Ende seines Weges ist er ein ansehnlicher Wasserlauf, mancherorts zeigt er sich als ein kleiner Fluss. Der sich schlängelnde Canyon im Kalksteinfels verdankt sein Dasein der schleifenden, abtragenden Arbeit des Gerölls im Wasser: während sich das Gebiet erhob, grub sich der Bach immer tiefer ins Gestein.
Das Waldstück ist ansonsten ein Wildpark mit alten Traditionen, er wurde vom Grafen Károlyi Gyula 1888 angelegt, aber bereits unsere Könige im Mittelalter mochten dieses Gebiet sehr. Im 20. Jh. kam es unter staatliche Aufsicht, heute wird es von Vadex Zrt. (eine geschlossene AG) betreut, und trägt den Namen Gaja-völgyi Tájcentrum (Landschaftszentrum Gaja-Tal). Der Großwildbestand ist bedeutend: neben den gewöhnlichen Arten befinden sich auch angesiedelte, wie der im ganzen Land als Kuriosität geltende Sikahirsch. Es ist verboten die Touristenpfade zu verlassen!
An den markierten Pfaden helfen Infotafeln bei der Orientierung und bei der Wissenserweiterung. Aus dem an der Talseite errichteten Károlyi-kilátó (-Aussichtsturm) können wir die ganze Schlucht in der Länge bewundern.
Öffnungszeiten
Preise:
Kostenlos.Öffentliche Verkehrsmittel
- Bis nach Bodajk, Ifjúsági tábor megállóhely (Haltestelle) können wir aus der Richtung Zirc und Bodajk, bzw. Székesfehérvár mit dem Bus anreisen.
- Auch nach Bodajk, Dózsa György utca 78. megálló (Haltestelle) kommen Busse.
- Bodajk hat auch eine Bahnhaltestelle, es halten hier die Züge die zwischen Székesfehérvár und Komárom verkehren.
- Wir können den Zug aber auch bei Csókakő vasúti megállóhely (Bahnhaltestelle) verlassen.
- In Fehérvárcsurgó, Gúttamási elágazás Haltestelle können wir ebenfalls aus dem Bus aussteigen.
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Anfahrt
In der Schlucht läuft die Markierung Blau (K) der Blauen Landestour und der Touristenweg der Markierung Rot (P) entlang (zum Schluss auf den zwei verschiedenen Seiten des Baches).
- Vom Ifjúsági tábor (Jugendlager) erreichen wir auf der Markierung der Mária-út ᵯ (Maria-Straße) den Eingang der Schlucht (500 m).
- Aus der Bushaltestelle in Bodajk kommen wir auf der Markierung Blau (K) zur Schlucht (1,9 km, 100 m Höhenunterschied).
- Von der Bahnstation in Bodajk führt uns die Markierung Rot (P) zum südlichen Eingang der Schlucht. (4,6 km, 78 Höhenunterschied).
- Von der Bahnhaltestelle Csókakő müssen wir der Markierung Blau (K) bis zur Schlucht folgen (3,2 km, 118 m Höhenunterschied).
- Aus Fehérvárcsurgó erreichen wir auf der Markierung Blau (K) die Schlucht (4,8 km, 96 m Höhenunterschied).
Parken
- Mit dem Auto können wir aus der Richtung Bodajk, aber auch aus Fehérvárcsurgó zur Schlucht fahren, an dessen beiden Seiten Parkplätze angelegt wurden.
Koordinaten
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