Der Gaja Bach ist mit der größten Wasserausbeute in Ost-Bakony. Während der Ausbeutung im Areal wurde die Erde unter dem Bach ausgehoben, deswegen war es nötig, die Wassereindringung zu verhindern: zu diesem Zweck wurde das Rückhaltebecken 1971-1972 angelegt. Während seines Ausbaus wurde das Gebiet archäologisch gründlich freigelegt. Zu dieser Zeit stellte es sich heraus, dass schon die Römer Gaja im 2. Jahrhundert (wahrscheinlich Trinkwasser zu gewinnen und zu baden) aufschwellten.
Der in schöner, hügeliger Umgebung liegende See ist heute ein angenehmer Urlaubsort. Auf seinem Ufer bildeten sich an mehreren Seiten Wochenendhaussiedlungen heraus aber im südwestlichen, waldigen Teil finden wir auch eine Ferienwohnung der Gemeinde, die zu Kincsesbánya gehört. Seine Durchschnittstiefe ist 6-8 Meter aber er kann von Auffüllung abhängend die 15 Meter maximale Tiefe erreichen. Er ist auch für Strandurlaub geeignet, so eine Anlage können wir in seinem nordöstlichen Zipfel nah zu Fehérvárcsurgó finden.
Eine Talsperre hält das Wasser im Becken, dementsprechend ist heutzutage eine seiner Hauptaufgaben, die Hochwasserspitze zu senken. Es ist aber auch ein wichtiger Wasserversorger der Einwohner und der Landwirtschaft, bzw. ein beliebter Zielpunkt für Angler – der größte Fang im See war ein cirka 80 Kg schwerer Wels.
Vor 1971 waren Kohlfelder auf dem Gebiet, aber auch 3 Mühlen arbeiteten auf diesem Teil des Gaja Baches. Seit der Mitte der 2000er Jahre siedelten sich Biber auf dem Gebiet zwischen der Schlucht und dem See an.
Am südöstlichen Ende des Rückhaltebeckens, das herumzuspazieren ist, finden wir einen schönen Berg mit Buschwäldern und Felsenrasen neben dem Damm, von dem die Aussicht auf das Wasser und die gegenüberliegenden, in sich die Gaja Schlucht geborgenen, bewaldeten Kulme herrlich ist. An seinem südlichen Ende führt die Markierung Blau (K) der Blauen Landestour und hier befindet sich auch die Imbissstube Becsali, die ein Stempelort ist.
Öffnungszeiten
Preise:
Kostenlos.Öffentliche Verkehrsmittel
- Die Bushaltestelle Fehérvárcsurgó, kastély können wir von Székesfehérvár und Bodajk annähern.
- Die nächste Bushaltestelle zum Strand ist Fehérvárcsurgó, gúttamási elágazás.
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Anfahrt
- Von der Haltestelle sollen wir in die Richtung des Schlosses, dann durch den Schlosspark bis zum Gebäude gehen. Von da sollen wir in der Kossuth Lajos Straße (nach rechts) weitergehen und an deren Ende links in die Deák Ferenc Straße abbiegen. Sie führt vom Ort bis zum Seeufer aus, wo wir auf der Wegmarkierung Blau (K) nach links am nähesten zum See kommen können (2,5 km). (Hier führt die Markierung Blau (K) nach links. Wir biegen aber nach rechts und spazieren bis zum Seeufer.) (ungefähr 2 km)
- Den Strand aufzusuchen, sollen wir aus der Bushaltestelle am Abzweig Gúttamási nach Norden in der Hauptstraße losgehen und dann der Szabadság Straße nach links folgen. Sie führt zum Strand (1,5 km).
Parken
- Mit Auto können wir sowohl von Fehérvárcsurgó als auch von Kincsesbánya bis zum anderen Ufer fahren. Wir können sowohl am Strand als auch an der südlichen Talsperre Parkplätze finden.
Koordinaten
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