Das Bakony Gebirge ist – ausgenommen einiger höheren Berggruppen und Firste – eine wellende Landschaft. Es hat wenige solche schwer zugängliche Gegenden mit kantigen Formen,wie das wildromantische Burok-Tal – vorwiegend im Osten des Berges. Deshalb hatte das Tal am Abholzen weniger teil,als die umliegenden Wälder. Die steilen Wände,die kühnen Felsenformationen haben das Ausholzen und Befördern des Waldes der Schlucht erschwert. Aber das Gebiet hat in dem letzten Jahrhundert Schutz erhalten.
Deshalb können wir heuzutage einen schwer durchdringbaren,besonderen Urwald im Burok-Tal finden. Das Gebiet ist ein Teil des Waldreservat Programs: dessen Ziel ist das,dass man kennenlernt,wie der Wald in der Natur funktioniert. Deswegen greift der Mensch in die ökologischen Abläufe nicht ein und nimmt die Rolle derer nicht. Drastische Unterschiede können wir entdecken,wenn wir das Gesehene mit den behandelten Wäldern vergleichen: um uns befinden sich überall Bäume mit verschiedenem Alter und verschiedener Art,darunter Stümpfe durchgebrochener Bäume,unten im Tal liegen moosige Reste von umgekippten Baumstämmen. Mancherorts ist die Vegetation zu buschig,die umgekippten Stämme machen den Fortgang zur Herausforderung. Von Felsenrasen bis zum Schluchtwald leben verschiedene Pflanzengesellschaften im Tal. Wir sind auf einem natürlichen „Abenteuerspielplatz”,den die Dolomitenfelsen an der Talseite noch wilder machen. Das Gestein verkarstet,deshalb befinden sich fast 20 kleinere Höhlengrotten an der Seite der Schlucht.
Das kühle Mikroklima der Schlucht wahrt auch solche Pflanzenarten,die sich während der letzten Eiszeit im Karpatenbecken verbreitet haben. Vor der Erwärmung,die auch heutzutage dauert,hat die kühle und dunstige Luft des schattigen Tals als eine Hülle geschützt. Der Bach rieselt nur nach Schneeschmelze oder heftigem Regenwetter in dem übrigens trockenen Tal.
Wie das Burok-Tal entstanden ist,ist noch umstritten,aber wahrscheinlich hat es einen tektonischen Ursprung. Es entstand am Rande des Téser-Plateaus,als ein Fluss das Grundgestein langsam vertieft hat. Die Hauptstrecke der mancherorts 50-80 m tiefen Schlucht ist ungefähr 10 km lang,sie ist seit 1995 ein Schutzgebiet. Früher führte die Blaue Landestour hier,aber weil sie schwer zu begehen ist und wegen Naturschutz führt sie heute schon in der Nähe des oberen Randes. Unten können wir dem Touristenweg mit der Markierung Rot (P) folgen. Wo dieser (am westlichen Ende) aus der Schlucht ausbiegt,können wir dort die letzten Kilometer auf der Markierung Rot+ (P+) zurücklegen.
Öffnungszeiten
Preise:
Es ist über das ganze Jahr frei zu besuchen.Öffentliche Verkehrsmittel
- Die Bushaltestelle Bakonykúti, Szabadság utca können wir von Székesfehérvár und Várpalota erreichen.
- Zur Bushaltestelle Isztimér, tűzoltószertár fahren Buslinien von Székesfehérvár und Mór.
- Zur Bushaltestelle Tési elágazás fahren Buslinien von Várpalota und Szápár.
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Anfahrt
- Aus Bakonykúti führt die Markierung Blau+ (K+) am schnellsten zur Schlucht (3,1 km, 47 m Höhenanstieg).
- Aus Isztimér kann man dem südlichen Eingang der Schlucht auf der Markierung Rot (P) annähern (4,3 km, 40 m Höhenanstieg). Diese Markierung führt entlang dem Tal.
- Am Ende der Schlucht verlassen wir das Tal,dann können wir später auf der Markierung Blau (K) nach links biegend nach Tés gehen. (vom Anfang der Schlucht 13,2 km, 271 m Höhenanstieg).
- Am Ende des Tals können wir in einem anderen Fall von der Markierung Rot+ (P+) zur Markierung Blau+ (K+) biegend nach Várpalota fahren. (vom Anfang der Schlucht 15,2 km, 191 m Höhenanstieg).
- Von der Haltestelle Tési elágazás beginnen wir auf der nach vorne rechts startenden Markierung Blau (K) der Schlucht anzunähern. Von dieser sollen wir rechts,auf den Wanderweg mit Markierung Rot (P) abbiegen! Auf diesem erreichen wir den Anfang der Schlucht (6,4 km).
- Am anderen Ende führt die Markierung Blau+ (K+) nach Bakonykúti (3,1 km, 34 m Höhenanstieg).
- Am anderen Ende der Schlucht führt die Markierung Rot (P) nach Isztimér aus (4,3 km, 82 m Höhenanstieg).
Parken
- Aus Bakonykúti in westliche Richtung herauskommend können wir das Auto entlang einem asphaltierten Weg lassen oder am Ende der Szabadság Straße,die von dem kleinen Dorfzentrum abzweigt.
- Wenn wir dem Tal aus Westen annähern,lohnt es sich,das Auto in Csőpuszta zu lassen. Wir finden Parkplätze entlang der Hauptstraße.
Koordinaten
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