Zirci Ciszterci Apátság – Die Zisterzienser Abtei von Zirc
Ende des 12. Jh.-s gründete III. Béla mit Mönchen aus der größten Abtei in Frankreich den Vorgänger der heutigen Institution. Die damalige gotische Kirche, ohne Turm und das Kloster wurden von türkischen Truppen vernichtet. Die Mönche flüchteten, überließen das Gebäude seinem Schicksal und die Eroberer zerstörten es.
Zu Beginn des 18. Jh.-s wurde Zirc durch die Ansiedlung mit deutschen Familien wieder bewohnbar gemacht, kurze Zeit danach, 1732 kamen aus dem schlesischen Heinrichau jene Klosterbrüder, die die heutige Abteikirche erbauten. 20 Jahre später, 1752 wurde der Gebäudekomplex eingeweiht. Seit 1814 ist die Zircer Abtei selbstständig, von da ab ist sie das Zentrum des ungarischen Zisterzienser Ordens. 1950 wurde im Sinne der Kirchenzerstörung das Kloster aufgelöst, die Mönche verjagt. Sie durften nur nach der politischen Wende 1990 zurückkehren, und ihr Gebäude wieder in Besitz nehmen.
Die Abtei ist gleichzeitig touristische Attraktion, das Zuhause der dort lebenden Mönche und die Pfarrkirche der Stadt. Die Kirche hat zwei Orgeln: auf dem Chor begleitet eine deutsche romantische Orgel die Liturgien, während das Instrument des Sanktuariums zum Gebet der Mönche gefertigt wurde. Der Hauptaltar ist der größte barocke Altarbau im Land. Die heutige Kirche wurde von 1738 bis 1753 erbaut, ihre Türme wurden ein Jahr später errichtet, aber ihre jetzige Form erhielten sie nach mehrmaliger Umänderung. Das Altarbild malte Franz Anton Maulbertsch, der der bekannteste kirchliche Maler Mitte des 18. Jh.-s war. Das kleinere Gebäude der Abtei wurde 1732 fertiggestellt, nur viel später, 1841 wurde das größere erbaut.
Die Denkmal-Bibliothek der Abtei zählt 65 000 Bücher, die ersten Exemplare haben noch die Gründermönche aus Heinrichau mitgebracht. Die Sammlung mit vielen einzigartigen Büchern kann mit einer Fachführung besichtigt werden. Die 1820-1830 gefertigte Intarsien-Möbel im großen Saal, den man beim Rundgang ebenfalls besichtigen kann, gehört zu den bekanntesten Schätzen der Bibliothek.
In der Nachbarschaft der Abtei befindet sich ein zauberhaftes Arboretum, dessen 18 ha großes Gebiet seit 1951 unter Schutz steht.
In der einstigen Orangerie ist eine zum Teil interaktive kirchengeschichtliche Ausstellung zu sehen.
Bei der Restaurierung 2005 wurde das ursprüngliche Kircheninnere wiederhergestellt.
Öffnungszeiten
Sie ist im ganzen Jahr zu besuchen.Preise:
Informiere dich darüber auf der Webseite des Providers!
Öffentliche Verkehrsmittel
- Zirc, Rákóczi tér buszmegálló (Bushaltestelle) befindet sich unmittelbar vor der Abtei. Hierher kommen zahlreiche Busse aus den umliegenden Siedlungen, so auch aus Veszprém.
- Nach Zirc vasútállomás (Bahnstation) kommt man mit dem Zug aus Richtung Győr und aus Veszprém.
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Anfahrt
- Von der Bahnstation muss man auf der Köztársaság utca ins Zentrum spazieren, wo wir den Eingang in die Abtei links finden. (700 m).
Parken
- In der unmittelbaren Nähe der Abtei, auf dem Rákóczi tér finden wir gratis Parkplätze.
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