Kő orra (Stein-Nase) ist ein redlicher Name, deren Herkunft jedoch eine kleine Erklärung bedarf. Beim Wandern auf dem grasbewachsenen Hügel, müssen wir immer weiter zwischen die Bäume der kleinen Anhöhe, in den Öreg-erdő (Alter Wald), um Steine zu sehen. Hier werden wir damit konfrontiert, dass wir auf einem typischen Berg des Balaton-Felvidék (Plattensee Oberland) sind: ganz unten reihen sich Weingärten und Ferienhäuser nebeneinander auf, von etwas weiter oben haben wir ein herrliches Panorama auf den Balaton, in der obersten Region finden wir einen sonnenbefluteten Akazienwald, in dem sich übrigens dunkle Basaltsäulen(wahrscheinlich die Namensgeber) versteckt halten.
Weshalb es sich aber lohnt, hierher zu kommen, das ist die breite Aussicht vom sanften Abhang: der harmonische Anblick vom Balaton und der inselartigen Zeugenberge. Lassen wir unseren Blick zwischen Tapolca und dem Balaton umherschweifen, dann erblicken wir vor dem Bakony zahlreiche Zeugenberge mit Basaltkappen (z.B. die zwei schönsten, den Badacsony und den Szent György-hegy).
Zeugenberge sind interessante Naturerscheinungen: wenn wir unser Augenmerk z.B. auf den Badacsony richten, zeigt sich auf seiner Dachebene seine einstige Höhe, man kann es sofort ermessen, in welchem Maße das Tapolcai-medence erodierte, d.h. auf äußere Auswirkungen niedriger wurde. Die vulkanische Tätigkeit vom Tátika bis Tihany ist von Basaltlava kennzeichnet. Wenn Basalt eine relativ kurze Strecke bis zur Erdoberfläche zurücklegen muss, kühlt das besonders heiße, flüssige Gestein nur sehr langsam aus, deshalb kann es sich vor dem Erstarren auf einer ziemlich großen Fläche ausbreiten. Es entsteht ein Lavaerguss, der ein flaches, fladenartiges Schutzschild über die darunterliegenden Gesteine bildet. Die Fläche wird immer niedriger durch Erosion, aber der harte Basalt setzte sich dem erfolgreicher entgegen: so blieben die Bergrücken und Spitzen dieser Zeugenberge des Tapolcai-medence erhalten und zeigen die ursprüngliche Höhe, manchmal sind sie mehrere hundert Meter höher, als ihre Umgebung.
Öffnungszeiten
Preise:
Kostenlos.Öffentliche Verkehrsmittel
- Die Haltestelle Lesencefalu, szőlőhegy (Weinberg) befindet sich genau auf der Markierung Blau (K) bei der Kreuzung zu einer Nebenstraße.
- Lesenceistvánd, autóbusz-váróterem (Autobus-Wartesaal) ist der nächste Ausgangspunkt, den man durch öffentlichen Verkehr erreicht.
- Vállus ist ein anderes naheliegendes Dorf, das durch einen Wanderweg mit Alsó-Szőlőhegy verbunden ist.
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Anfahrt
- Zu Kő orra führt eine Verzweigung von Markierung Blau (K) auf Markierung Blau ▲ (K▲) mit einer kurzen Steigung. Wir müssen den oberen Rand einer Lichtung erreichen – bitte folgen wir nicht die alte, zwischen den Bäumen schlängelnde Markierung, denn die ist falsch.
- Aus Lesenceistvánd kommen wir auf dem Zeichen Blau (K), auf einem Pfad bergauf zur Stein-Nase (2,9 km, 240 m Höhenunterschied).
- Aus Vállus machen wir uns in östliche Richtung auf der Markierung Blau (K) auf den Weg! Nachdem der Wanderweg die Asphaltstraße kreuzt, geht es steil nach Oben, und nach einigen Kurven, wenn wir auch die letzten Gebäude hinter uns gelassen haben, kommen wir an unserem Ziel an (4,1 km, 197 m Höhenunterschied).
Parken
- Am nähesten kann man an der Schnittstelle der Nebenstraßen zu Lesencetomaj - Vállus und der Blauen Landestour parken.
- Am Rande der Ortschaften Lesenceistvánd und Vállus können wir am Anfang des Wanderweges ebenfalls unser Auto parken.
Koordinaten
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