Mátyás király vadaskertje – Der Wildgarten des Königs Matthias
Das an Quellen und an Wild reiches Gebiet war schon in der Árpáden-Zeit königliches Revier. Aus Berichten des Geschichtsschreibers, Bonfini erfahren wir, dass während der Herrschaft von König Mátyás der Buda-nyéki Wildgarten ein umzäuntes Gebiet von vier km Durchmesser war, zu dem auch eine als Jagdschloss dienende Villa gehörte. Die Grenzen umfassten auch größere Gebiete des heutigen 2. und 12. Bezirkes der Hauptstadt, wie z.B. Zugliget und den Wald von Budakeszi. Der naheste Nachbar in Richtung Wohngebiet war damals das Paulaner Kloster, beim heutigen Szépjuhászné.
Später, im 16. Jh. erwähnte auch der türkische Chronist, Dschelalsade Mustafa den Wildgarten in seinen Aufzeichnungen, als ein mit Schanzen und Zäunen umsäumtes Gebiet mit Hügeln und Wiesen.
Hauptziel der Gründung des Wildgartens war das Halten und das Züchten von Wild. Das Terrain versorgte die Tiere mit genügend Nahrung, Wasser fanden sie im Bach der Ördögárok (Teufelsschanze). Neben die einheimischen brachte der König auch einige exotische Tiere, wie z.B. Kamele.
Es blieben wenige Reliquien vom Wildgarten übrig, aber wenn wir im Hűvösvölgy (Kühles-Tal) der Markierungen Gelb (S) oder Blau (K) folgen, dann überqueren wir das einstige königliche Jagdrevier. Nur wenige wissen es, weshalb entlang des Glück Frigyes út (Weg) der Straßenrand mit Steinen ausgelegt ist: hier stand einst das Gemäuer der Schutzschanze. Bei den in den 1930er Jahren begonnenen Forschungen fand man die einstige Mauer des Wildparkes, und auch die Ruine des Jagdschlosses von Nyék, dessen Grundriss auch heute noch im 2. Bezirk zu sehen ist.
Nördlich vom Denkmal ist eine Munitionskammer aus dem Zweiten Weltkrieg, südöstlich ein Soldatengrab zu sehen.
Öffnungszeiten
Preise:
KostenlosÖffentliche Verkehrsmittel
- Bis Hűvösvölgy végállomás (Endhaltestelle) nehmen wir die Straßenbahn 56, 61 oder 61A, bzw. den Bus 29, 57, 63, 64, 157, 164, 257, oder 264; eventuell Gyermekvasút /die Kindereisenbahn.
- Auf Szépvölgyi út fahren wir mit dem Bus 65 bis zu Fenyőgyöngye megálló (Haltestelle)!
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Anfahrt
- Von Hűvösvölgy végállomás (Endhaltestelle) starten wir auf der Markierung Gelb (S) Richtung Osten und dann gehen wir links haltend weiter auf der Markierung Blau (K) zur Gedenksäule (1,8 km). Wenn wir einen gleichmäßiger ansteigenden Pfad haben möchten, dann folgen wir gleich für die ganze Strecke der Markierung Blau (K)! (2,1 km).
- Von Fenyőgyöngye halten wir uns Richtung Süden auf der Markierung Blau (K) und kommen so zum Denkmal (3,4 km).
Parken
- Bei Fenyőgyöngye und auch bei Hűvösvölgy végállomás (Endhaltestelle) können wir unser Auto in einem geräumigen Parkplatz gratis stehen lassen.
Koordinaten
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