Heutzutage kann die in der Welt einzigartige Sammlung der Rhododendren im Arboretum von Jel besichtigt werden, deren 300 Arten im Mai mit seinen Düften und Farben die Besucher faszinieren können. Dank der Rhododendren ist das Arboretum von Jel nicht nur in Ungarn, sondern auch im ganzen Europa am besondersten.
Die Geschichte des Gartens
Das Arboretum von Jel wurde 1922 von Graf Ambrózy-Migazzi István gegründet,der auch schon früher eine Pionerarbeit geleistet hat,als er die immergrünen Pflanzen im kontinentalen Klima eingeführt hat. Er hat im auch von ihm gegründeten Arboretum von Malonya (heute in der Slowakei) bewiesen, dass auch das heimische Klima für Anbau der immergrünen Pflanzen geeignet ist.
Infolge des Friedensvertags von Trianon wurde das Hochland abgetrennt, so auch den Garten von Malonya. Der Graf suchte deswegen in dem Heimatland ein neues Gebiet, um seine Arbeit fortsetzen zu können. Er hat die entsprechenden Bedingungen dafür auf dem Gebiet von Kemeneshát, in Jelihálás gefunden. Das Gebiet,was sein Relief betrifft,ist sehr abwechslungsreich. Auf die zahlreichen Quellen,die verschiedenen Hügel, den sauren Boden und die Vielfältigkeit der einheimischen Pflanzenwelt hat sich Ambrózy aufmerksam gemacht.
Er hat zwischen die Birken,die Gemeinen Wacholder und Besenginster immergrüne Pflanzen angebaut. Er hat die Gebüschflecken angepflanzt und neben die Birken Fichten gesetzt. Die so entstandenen Pflanzenbestände haben einander vor Sonnenschein und den kalten, winterlichen Winden geschützt. Er hat die Spazierwege mit Farnen, Lilien und Narzissen gegrenzt. Das so ausgestaltete Mikroklima war schon für Anpflanzung von Rhododendron geeignet.
Nach dem Tod von István Ambrózy-Migazzi im Jahr 1933 hat sein Förster,Lajos Vörös den Garten gepflegt.
Während des zweiten Weltkrieges wurde für das Arboretum nicht gesorgt. Bis zu den 1950-er Jahren ist nur ein kleiner Teil der von István Ambrózy-Migazzi angepflanzten Pflanzen übriggeblieben. Die Spuren des Weltkrieges sind auch in der Sammlung anwesend:einen Panzer- und Schützengraben und das Grab eines unbekannten Soldaten kann man auch noch heute im Arboretum sehen. Seit den 1960-er und '70-er Jahren haben Förster und Botaniker an der Entwicklung des Arboretums gearbeitet. Nach dem Weltkrieg wurden 40 Hektar große Waldflecken im Tal des im Garten entspungenen Kaponyás-Baches ausgestaltet, wo sich Arten von den 10 verschiedenen Teilen der Welt befinden. Die wurden Landschaftszonen genannt.
Botanische Werte und Besonderheiten der Sammlung
Die getrennten Teile des Arboretums sind der Park selbst (Sammlung von Fichten,Birken, Besenheiden, Rhododendron), der Föhrenwald darunter und die Landschaftszonen.
Der älteste Teil des Gartens ist der Park,die Umgebung der Ambrózy-Statue. Hier können die ursprüngliche und die später erweiterte Sammlung von Rhododendren besichtigt werden. In Jeli leben heute schon mehrere tausend Einzeldinge von mehr als 300 Arten von Rhododendren. Eine natürliche Art der immergrünen Pflanzen ist das Ketaba Rhododendron, das seinen Namen von dem Indianerstamm, Katawba bekommen hat. Seine großen lila-rosa Blumen blühen im Mai und Juni. Das georgische Rhododendron aus dem Kaukasus hat eine warme Zyklamenfarbe und blüht ab Mitte Mai. Die Azalee hat große,weiße und duftende Blumen. Die noch blattlosen Büsche des Rhododendron kaempferi sind im Mai mit rosa-, orangenfarbenen oder roten Blumen voll bedeckt.
Der Wert der Sammlung wurde dadurch erhöht,dass die Mehrheit der Sammlungen von Rhododendren in West-Europa aus gärtnerischen Arten bestehen,aber die Rhododendren im Arboretum von Jel Sämlinge sind,deshalb leben hier vielfältige und alte Bestände. Die Rhododendren gehören zu den beliebtesten blühenden Gebüschen. Zahlreiche hybride Arten von ihnen sind bekannt,von denen viele auch in Jeli bewundert werden können.
Der Föhrenwald unter ihnen befindet sich zwischen dem Park und den Landschaftszonen und dient zum Übergang. Die Fichten sichern die Schattierung für das Gebiet mit den Spazierwegen und den vielen Ziersträuchern. Hier befindet sich auch die breitblättrige Lorbeerrose,die wie die Rhododendren,zu den Heidekrautartigen gehört. Die gehört zu den schönsten Gebüschen,am Anfang Sommer ist das Gebüsch voll von ihren Blumen bedeckt.
In den Landschaftszonen, die im Tal des Kaponyás-Baches liegen, können die Besucher die vielen Arten von Balkan,der Iberischen-Halbinsel, Kleinasien, Kaukasus, Himalaya, der Gegend von Mississippi,von Appalache- und Felsengebirge, Japan und China kennenlernen. "Der Wald der Riesen" ist mit den riesigen Mammutbäumen sehr interessant.
Gebaute Denkmäler
Wenn wir aus dem Garten herauskommen,können wir das Grab von Graf István Ambrózy-Migazzy erreichen, das von dem Gründer noch in seinem Leben ausgewählt wurde. Im Grabgarten kann man in Pflanzenflecken die charakteristischen Pflanzen des Arboretums von Malonya, von Jelihálás und des Arboretums von Jel kennenlernen. Wenn man auf dem Spazierweg zurückgeht,kann man links das Ambrózy-Gedenkhaus finden,in dem die wichtigsten Stationen seines Lebens kennengelernt werden können, und auch persöhnliche Gegenstände kann man im Gedenkzimmer finden.
Die bedeutesten Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit
2006 wurde das Ambrózy-Gedenkhaus gebaut und 2012 verschönerte sich der Grabgarten. Im Jahr 2014 wurde der 800 m lange Lehrpfad ausgebaut, den sowohl gehbehinderte als auch sehbehinderte Besucher benutzen können. Die Leitlinie des Lehrpfades hat eine taktile Straßendecke und auf den populärwissenschaftlichen Schildern stehen die Informationen sogar mit Brailleschrift. Im Jahr 2015 wurde der fast 20 m hohe Aussichtsturm eröffnet,der nach Graf István Ambrózy-Migazzi genannt wurde und Merkmale der Volksbaukunst der Region "Őrség" aufweist. Aus dem Aussichtsturm hat man Anblick vor allem auf den japanischen Waldflecken und den von dem Felsengebirge.
2019 wurde im "Zaubergarten" von Jel ein fast 130 m langer Baumkronenpfad gebaut,wo wir im "Wald der Riesen" zwischen den Laubwerken von Mammutbäumen in einer Höhe von 10 Metern spazieren können. Wer mutig genug ist, kann auf einer Rutsche aus der Höhe runterkommen.
Öffnungszeiten
Über die aktuellen Öffnungszeiten können Sie sich im Arboretum informieren!Preise:
Über die aktuellen Preise können Sie sich im Arboretum informieren!Öffentliche Verkehrsmittel
- Mit dem Bus können wir von Szombathely bis zur Halltestelle Kám, autóbusz-forduló fahren.
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
- Wir sollen von der Bushaltestelle nach Osten gehen und die Autostraße Nummer 8 durchqueren. Von dort sollen wir nach rechts gehen (ein Schild zeigt den Weg zum Arboretum) und etwa 3,5 km spazieren.
Parken
- Von der Autostraße Nummer 8 soll man auf den 3,6 km langen Weg bei Kám, an einem mit einem Schild markierten Ort abkommen,
- Auf dem Parkplatz, gegenüber dem Eingang darf man anhalten.
Koordinaten
Empfehlungen in der Nähe
Die Wanderung zwischen Kemeneshát und Kemenesalja zwischen Hosszúpereszteg und Ötvös ist kein besonders interessanter Abschnitt, hauptsächlich ...
Angenehme, mittelschwere Rundtour im größten Waldgebiet von Kemeneshát, dem Farkas-Wald bei Káld, der nicht nur durch seine Fläche, sondern auch ...
Keines der eher spärlich aneinandergereihten Sehenswürdigkeiten des Kemenesháts wird auf diesem Abschnitt der Blauen Route berührt, was wegen der ...
Ein leichter, aber hinsichtlich der Dichte der Sehenswürdigkeiten zurückhaltender Abschnitt erwartet uns auf der Ebene zwischen dem Kemeneshát und ...
Das Arboretum von Jel
4 Bewertungen9841 Kám
+36 94 572 060 http://www.jelivarazskert.hu E-Mail: rubosits_tamas@vasvar.szherdeszet.hu
Die Wanderung zwischen Kemeneshát und Kemenesalja zwischen Hosszúpereszteg und Ötvös ist kein besonders interessanter Abschnitt, hauptsächlich ...
Angenehme, mittelschwere Rundtour im größten Waldgebiet von Kemeneshát, dem Farkas-Wald bei Káld, der nicht nur durch seine Fläche, sondern auch ...
Keines der eher spärlich aneinandergereihten Sehenswürdigkeiten des Kemenesháts wird auf diesem Abschnitt der Blauen Route berührt, was wegen der ...
Ein leichter, aber hinsichtlich der Dichte der Sehenswürdigkeiten zurückhaltender Abschnitt erwartet uns auf der Ebene zwischen dem Kemeneshát und ...

Nutzerfragen