Das leicht erreichbare Kismaros mit zahlreichen Geschäften und öffentlichen Verkehrsverbindungen ist ein idealer Ausgangspunkt zur Erkundung des südlichen Börzsöny. Die beliebteste Weiterreisemöglichkeit von hier ist die Waldbahn, die seit fast siebzig Jahren ein fester Bestandteil des Transports von Ausflüglern ist. Die ursprünglich für den Güterverkehr gebaute Bahn wurde auch als Pionierbahn betrieben, seit den 90er Jahren führt die in der Region die Wälder verwaltende Ipoly Erdő Zrt. den Betrieb nun ausschließlich zum Zweck des Personentransports. Die gemütliche Garnitur, die durch charmante Straßen und dann über weite Felder schnauft, erreicht Királyrét in einer halben Stunde.
Haltestellen:
- Bahnhof Kismaros
- Haltestelle Morgó*
- Haltestelle Börzsönyliget*
- Bahnhof Hártó-kút*
- Haltestelle Szokolya-Mányoki*
- Haltestelle Szokolya-Riezner
- Bahnhof Paphegy*
- Bahnhof Királyrét
* Bedingte Haltestellen: Züge halten hier nur bei Ein- oder Ausstieg von Fahrgästen.
Preise:
Einfach:
- Vollpreis: 2100 HUF
- Ermäßigt: 1600 HUF
Hin und zurück:
- Vollpreis: 3500 HUF
- Ermäßigt: 2700 HUF
Loknostalgiefahrkarte:
- Vollpreis: 5000 HUF
- Ermäßigt: 4000 HUF
Kinder bis 4 Jahre frei
Fahrrad und lebendes Tier: 1600 HUF
Fahrplan:
Die Waldbahn fährt das ganze Jahr über in folgenden Zeiträumen:
- 1. April bis 31. Oktober: täglich (an Wochenenden und Feiertagen mit mehreren Fahrten)
- 1. November bis 31. März: nur an Wochenenden (Samstag, Sonntag, Feiertag)
Für einen ausführlichen und aktuellen Fahrplan klicke hier.
Die Informationen sind unverbindlich und basieren auf dem Stand März 2025. Bitte informiere dich bei der offiziellen Website des Betreibers vor der Anreise und melde uns Abweichungen!
Autorentipp
- An den Samstagen während der Sommerhalbjahres sind die Züge in der Regel stärker frequentiert als sonntags, zur Hauptverkehrszeit können Züge ausgebucht sein.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenEinkehrmöglichkeiten
KirályrétSicherheitshinweise
- Beim Spaziergang entlang der Bahngleise darf man nicht vergessen, dass jederzeit ein Sonderzug oder Wartungszug ankommen kann, und der Wald rund um die Kurven wirkt überraschend als guter Schallschutz. Zudem ist Királyrét eine der schnelleren Waldbahnen, die Zuggeschwindigkeit erreicht bis zu 30 km/h. Halte immer genügend Abstand: Die breitesten Fahrzeuge können bis zu 2,5 m breit sein, daher beträgt der Abstand zu den Gleisen links und rechts je 70 cm, dazu kann noch eine herausragende Ladung oder eine offenstehende Tür kommen.
- Gehe nicht zwischen den Gleisen auf Weichen und im zehn Meter Bereich um sie herum: diese Bereiche sind oft ölig, die Schwellen rutschig, außerdem enthalten die Weichen viele Stolperfallen, die besonders nachts oder unter Schnee verborgen bleiben.
- Stelle niemals eine Weiche um: Die schwere Kurbel kann auf Deinen Fuß fallen, die beweglichen Schienen können Hände und Füße einklemmen, und ein Zug, der auf eine falsch gestellte Weiche fährt, kann bereits bei niedriger Geschwindigkeit einen Unfall verursachen.
- Halte mehrere Meter Abstand vor und hinter stehenden Fahrzeugen beim Überqueren der Gleise: der Zug oder seine Lokomotive kann jederzeit ohne besondere Warnung losfahren.
- Die Oberfläche der Gleise ist bei Nässe auch dann noch rutschig, wenn sie nur dünn mit Rost bedeckt ist.
Weitere Infos und Links
- Offizielle Webseite der Királyréter Waldbahn: https://www.kiralyreti-erdei-vasut.hu/
- Facebook-Seite der Királyréter Waldbahn: https://www.facebook.com/kiralyretierdeivasut/
- Parallel zur Bahnlinie verkehrt auch ein Bus: an Wochenenden fahren einige Busse bis Királyrét, an Werktagen nur bis Szokolya.
Wegbeschreibung
Kismaros, das Dorf am Ende des größten Bachlaufs der Umgebung, ist Startpunkt zahlreicher Wanderwege, aber die meisten Reisenden setzen ihre Fahrt von hier aus fort. Gemeinsamer Ausgangspunkt ist der Bahnhof des Dorfes: Die Bahnsteige auf der Budapester Seite enden fast direkt neben dem Bahnhof der Királyréter Waldbahn. Es ist kein Wunder, dass der Fahrplan der Waldbahn auf den Verkehrsplan der Normalbahn abgestimmt ist, sodass für den Umstieg sowohl in die Berge als auch in die Stadt 5-10 Minuten zur Verfügung stehen. Die Endstation der Waldbahn ist ein echter multifunktionaler öffentlicher Raum, wo neben dem Warteraum mit Toilette auch ein elegantes Restaurant, eine einfache Kneipe, ein Lebensmittelgeschäft und etwas weiter entfernt ein weiteres Restaurant Platz gefunden haben.
Nachdem alle eingestiegen sind, signalisiert der klassische Pfiff des Schaffners und das Hochheben seiner Abfahrtscheibe die Abfahrt des Zuges. Gleich nach dem Verlassen des Bahnhofs, wenn die Garnitur die Mátyás-Straße überquert, erreicht sie den breiten Morgó-Bach, der hier an den nächsten Kilometern zumindest in Sichtweite bleibt. Das lauter werdende Lokgeräusch zeigt, dass nun der Anstieg beginnt, der bis Királyrét nahezu ununterbrochen anhält. Die ersten Meter führen noch hinter gemütlichen Kleingärten und Hinterhöfen entlang, dann erscheint der zweite „Begleiter“ des unteren Abschnitts, die Landstraße nach Királyrét. Die Strecke verläuft längere Zeit entlang dieser Straße: rechts Wälder, links die Häuser von Kismaros, auf der Straße die vorbeikommenden, die dem Zug eifrig zuwinken und hupen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Kraftfahrzeug – das Erscheinen der Waldbahngarnitur erhebt die Stimmung aller!
Nach einer bewaldeten Kurve erreicht der Zug die erste Station, die kleine zweigleisige Morgó-Station. Aussteigende Fahrgäste sind hier selten, obwohl auch hier ein ausgezeichnetes Restaurant betrieben wird. Der Hauptzweck der Station ist vor allem die Koordination von Zugbegegnungen – aufgrund der Anschlussverbindungen mit den Pendlerzügen nach Budapest wurde der Fahrplan so gestaltet, dass sich bei sommerlichem Zwei-Zug-Betrieb die sich in entgegengesetzter Richtung bewegenden Garnituren hier, in der Nähe der Endstation, ausweichen.
Weiterfahrt begleitet von Straße und Wald, mittlerweile überwiegend von Wochenendhäusern begleitet, geht es ins Innere des Börzsöny. Bald passieren wir die Haltestelle Börzsönyliget, welche hauptsächlich den örtlichen Urlaubern dient und von der kaum Fahrgäste stammen – obwohl die gepflegte Haltestelle mit grünem Rasen, Blumen und einem sauberen Wetterschutz ein Schmuckstück der Bahn sein könnte.
Auf dem nächsten Kilometer verschwinden die Häuser allmählich, die Bahn überquert die Landstraße und erreicht eine kleine Lichtung. Auf dem nahegelegenen Hügel steht ein schlossartiges, riesiges Ferienhaus; das eindrucksvolle, aber nicht protzige Gebäude wird auch regelmäßig genutzt. Zwischenzeitlich läuft erneut ein Nebengleis unter dem Wagen hervor: wir erreichen die Hártó-kút Station. Die kleine Station, hauptsächlich für Zugbegegnungen gebaut, ist die letzte in der Reihe und befindet sich relativ weit entfernt von Sehenswürdigkeiten.
Nun läuft die Strecke auf der linken Seite des Weges entlang, an dichtem Waldrand, sammelt allmählich an Höhe, und die Wälder jenseits des Baches lassen immer mehr von den dort stehenden Waldferienhäusern sehen. Dann endet plötzlich der Wald, und links von der Strecke eröffnet sich die weite Sicht auf ferne, wellige Hügel. Rechts reihen sich die Gärten der ersten Häuser von Szokolya an. Die Strecke umfährt hier mit einigen scharfen Kurven die Zäune, über denen man hier und dort bereits das Dorfzentrum und den sich darüber erhebenden Magas-Börzsöny erblicken kann. Je dichter die Häuser werden, und die Straße an die Bahnstrecke herantritt, finden wir uns an einem ganz besonderen Ort wieder: die Bahn fährt wie eine Straßenbahn in der Kossuth-Lajos-Straße, im inneren Bereich des Dorfes. Zwei Haltestellen folgen einander innerhalb von kaum dreihundert Metern: die Haltestellen Szokolya-Mányoki und Szokolya-Riezner (Szokolya-Oberdorf), an denen oft lokale Bewohner ein- und aussteigen, die dieses angenehmere Verkehrsmittel dem Bus vorziehen.
Nach noch einigen hundert Metern endet die besondere Straßenbahnfahrt, und plötzlich treten wir aus dem Dorf hinaus, direkt ins Zentrum der Börzsöny-Region. Das Szokolya-Becken ist bis heute unbebaut, im nördlichen Teil rasen wir mitten auf einer über einen Kilometer langen Lichtung, die bisher an den Fenstern vorbeigleitende Landschaft scheint stillzustehen, und es bleiben angenehm lange Sekunden zum Beobachten des immer näher kommenden Csóványos und des Pap-Berges oberhalb von Szokolya – wobei die Bäume entlang der Strecke leider an mehreren Stellen die Sicht einschränken. Links dominiert der charakteristisch geformte Klökki-Berg als Hauptelement der Landschaft, hinter dem hohen Bergkamm tanzen besonders am Nachmittag die immer tiefer sinkenden Sonnenstrahlen.
Bald folgt wieder Wald, rechts die „zurückkehrende“ Landstraße nach Királyrét, links das „Nest“ der Waldbahn, das Fahrzeugdepot Paphegy, in das man reinschauen kann und wo oft Waldbahnfahrzeuge zu sehen sind, die sich im Umbau befinden oder gerade gebaut werden.
Nach der Kreuzung von Straße und Bach kommt der letzte Kilometer der Bahnstrecke und mit ihm die klassische Waldbahn-Umgebung, wo die Garnitur weitab von allem in Grün schnauft. Der Laubtunnel wird nur von den Gebäuden und der Weide eines Reiterhofs unterbrochen: die dort lebenden Huftiere sind an den Zug neben ihnen gewöhnt. Zurück im Wald taucht plötzlich ein weiteres, noch kleiner wirkendes Gleis auf, das mit engeren Kurven die Bäume umgeht: es handelt sich um die Királyréter Pedalbahn, auf der man mit etwas Glück auch die Benutzer, also die mit Muskelkraft betriebenen Pedalwagenfahrer, sehen kann.
Am Waldrand, umgeben von mehreren hundert Jahre alten Baum-Urgesteinen, erreichen wir langsam die Endstation Királyrét. Nach dem Halt umrundet die Lokomotive sofort ihre Garnitur – die Vorgänge bei der Ankopplung am „unteren“ Wagen entwickeln sich an geschäftigen Sommertagen manchmal zu einer spontanen Darbietung. Vor allem Kinder sind natürlich neugierig auf diese Prozedur. Nach dem Verstummen des Motors verstreuen auch sie sich schnell, denn bis zur Rückfahrt bleiben nur noch 10-15 Minuten, die nächste Möglichkeit gibt es dann erst in 2, 4 usw. Stunden – falls wir uns nicht schon im späten Nachmittag dort befinden.
Beim Abwärtsfahren gelangt man rasch über eine kleine Wiese, die mit einer Quelle geschmückt ist, zur Pedalbahn, während aufwärts Királyrét selbst mit vielfältigen Erholungs- und Verkehrsmöglichkeiten lockt.
Kismarosi Sváb Muzeális Gyűjtemény
Királyréti Erdei Vasút (Morgó megállóhely)
Királyréti Erdei Vasút (Börzsönyliget megállóhely)
Királyréti Erdei Vasút (Hártó-kút állomás)
Királyréti Erdei Vasút (Szokolya-Mányoki megállóhely)
Királyréti Erdei Vasút (Szokolya-Riezner megállóhely)
Királyréti Erdei Vasút (Paphegy állomás)
Várhegy-kilátó (Királyrét)
Királyréti Erdei Vasút (Királyrét állomás)
Királyréti Kirándulóközpont (Szokolya-Huta)
Hiúz Ház Erdei Iskola és Látogatóközpont (Királyrét)
Királyrét
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Anreise zum Bahnhof Kismaros:
- Wir fahren mit der Bahnlinie Budapest–Szob bis zur Haltestelle Kismaros.
- Vom Regionalbus mit der Haltestelle Kismaros, vasúti megállóhely aussteigen.
Anreise zur Endstation Királyrét:
-
Wir fahren mit dem Bus Kismaros–Vác bis zur Haltestelle Szokolya, Királyrét.
Suche Fahrplan zum Zielort
Anfahrt
Kismaros:
- Vom Bahnsteigende Richtung Váci in Kismaros sind es etwa hundert Meter zu Fuß bis zur Endstation der Waldbahn.
- Vom Busbahnhof aus gehen wir Richtung Osten, also in Richtung Verőce. An der Apotheke biegen wir links in eine kleine Straße ab, die unter den Gleisen hindurchführt. Nach dem Unterführungsweg sieht man rechts die Station der Waldbahn (300 m entfernt).
Királyrét:
- Vom Busbahnhof aus gehen wir zur Straßenkreuzung, dann geradeaus circa 150 Meter weiter, und schon sind wir an der Station.
Parken
Kismaros:
- Am unteren Bahnhof von Kismaros finden sich kostenlose Parkplätze vor dem Bahnhof und auf dem Parkplatz des benachbarten Lebensmittelgeschäfts. Während der sommerlichen Hauptreisezeit sind diese Parkplätze oft voll, aber auch in den angrenzenden Straßen kann man dann noch sein Auto abstellen.
Királyrét:
- Im Bereich der oberen Endstation Királyrét muss man Parkgebühren bezahlen, und auf dem Straßenrand der Zufahrt ist das Halten nicht erlaubt.
Koordinaten
Buchempfehlungen des Autors
Kartenempfehlungen des Autors
Ausrüstung
Die Fahrt mit der Bahn erfordert keine speziellen Ausrüstungen, da alle Wagen überdacht sind, kann man die Fahrt auch ohne Regenjacke oder Regenschirm wagen. Im Winter erwarten geheizte Wagen die Fahrgäste. Wer einen Spaziergang entlang der Gleise plant, benötigt aufgrund des Schotterbettes auf jeden Fall feste, geschlossene Schuhe.Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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