Erste urkundliche Erwähnung 1285. Beiname der Pfarrkirche "Maria im Dorn". Nach der Legende ließ sich ein Ochse vor einem Dornbusch, in dem ein Marienbild hing, nieder. Nachdem man das Marienbild mehrmals in die Michaeli-Kirche getragen hatte, es aber über Nacht jedes Mal wieder in den Dornbusch zurückgekehrt war, ließ der Pfarrer an dieser Stelle eine Kapelle, die Vorläuferin der heutigen Pfarrkirche, errichten. Ein neugotischer Bildstock am Kirchenplatz erinnert an diese Legende. Kircheninnenhof mit romanischem Karner, umgeben von Wehrmauer mit rundem Wehrturm. Kirche: Gotisches Spitzbogenportal, auf zwei romanischen Knospenkapitellen ruhend. Biedermeier-Stiegenaufgang führt zum Kirchturm (Barock Zwiebelhelm). Kircheninneres: Dreischiffig (Netzrippen-, Sternrippen und Kreuzgratgewölbe), romanisches Langhaus. Chorturm - ältester Baubestand der Kirchen. Fresken aus dem 13. Jh. mit Lamm, Christus als Weltenrichter, Propheten- und Apostelköfpen, Evangelistensymbolen und Engelfiguren. 1986 Anbau der Westhalle - Verlegung des Hauptaltars nach Westen (Marientaler einer Seitenkapelle wird Hauptaltar, Skulptur Martin mit der Gans, aus dem alten, geraubten Flügelaltar stammend). An Stelle der liegenden Triumphbogenwand seit 1991 Martin-Pflüger-Orgel. Im Bauschutt des dahinterliegenden Turmstüberl wurde die gotische Zinnflasche gefunden. Schlussstein im gotischen Deckengewölbe - Wappen des Bistums Bamberg (Löwe mit Band). Im rechten Turmpfeiler Marmortorso eines römischen Herkules. Im gotischen Fresko (Drei-Königs-Zug). Darüber freigelegtes Passionsfresko von Meister Friedrich von Villach. In der Apsis des nördlichen Seitenschiffes Reste eines gotischen Flügelaltars aus der Filialkirche Tschahtisch. Vorderseite - auferstehender Christus, Hinterseite - Schweißtuch der Veronika. Gotischer Grabstein des Bambergischen Amtmanns Christoph Scheit und Gemahlin, gotische Steinmetzzeichen und gotischer Crucifixus. Der Altstadtweg führt durch die Schulhausgasse (dort gab es eine Volksschule mit zwei Klassen, 1. Klasse 100 Schüler, 3 Klasse 20 Schüler, da die meisten nach einem Schuljahr im Haushalt arbeiten mussten), vorbei an den Volksschulen 1 und 2 (vom Baumeister Missoni im Jugendstil erbaut), der Feldkirchener Sparkasse (floreale Motive und symb. Bienenkorb,) zum Bamberger-Platz und in die Untere Kirchgasse mit 2 Geschäftshäusern aus der "Gründerzeit")
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Geöffnet vom 14.01.2025 bis 14.01.2040 von 08:00–18:00 Uhr
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