Die Adeligen beanspruchten das Wild für ihre Prunkjagden für sich und so durften die Bauern den Tieren nichts an tun. Zuwiderhandlungen wurden hart bestraft. Die Tiere wiederum richteten auf den Äckern und Feldern großen Schaden an.
Der armen Bevölkerung blieb daher nichts anderes übrig als Mauern und Zäune zu errichten.
In Hohenwart lassen sich noch heute einige Reste von solchen Mauern finden. Es wird davon ausgegangen, dass nahezu der gesamte Ort mit Wildmauern und Zäunen umgeben war. Es gab diverse Durchlässe, wie das Pforzheimer Tor, das Schellbronner Tor und Hamberger Tor. Torwarte bewachten die Tore, die nach urkundlichen Überlieferungen noch bis Mitte des 19. Jahrhundert Bestand hatten.
Diese Mauer wurde durch die Initiative der städtischen Forstverwaltung von Schüler:innen und Lehrer:innen der Waldorfschule Pforzheim auf den alten Fundamenten der ehemaligen Wildmauer aufgebaut. Dieses Stück zeigt, wie vermutlich im 18. Jahrhundert solche Begrenzungen aussahen.
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