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Baita di montagna Baita di montagna · Gailtaler Alpen · 1.902 m
ÖTK Lienz

Kerschbaumeralm-Schutzhaus

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ÖTK Lienz Partner verificato 
  • Rifugio Kerschbaumeralm dell’ÖTK, Dolomiti di Lienz
    Rifugio Kerschbaumeralm dell’ÖTK, Dolomiti di Lienz
    Foto: Michael Platzer, ÖTK

Wenn du dich Osttirol von Norden her näherst - etwa über den Felbertauern - spürst du spätestens nach der Pass-Überquerung mediterran angehauchtes Flair. Hier beginnt nämlich der ,Süden‘ mit all seinen Vorteilen. Das seit 1986 unter Naturschutz stehende Landschaftsschutzgebiet Kerschbaumeralmtal erstreckt sich über eine Fläche von 3,9 km². Das gleichnamige Schutzhaus der ÖTK-Sektion Lienz liegt auf der Kerschbaumeralm, auf dem Weg zum Spitzkofel (2717 müA), dem Hausberg der Lienzer. Die Kerschbaumeralmhütte umringen die mächtigen Felswände der Lienzer Dolomiten. Sie ist idealer Stützpunkt für alpine Bergtouren; gleich acht Klettersteige gilt es in unmittelbarer Nähe zu bewältigen.

Lage

Inmitten des 275 Hektar großen Almgebietes auf der Kerschbaumeralm, das sich zwischen 1.800 und 2.100 Metern Seehöhe ausdehnt, befindet sich das Kerschbaumeralm-Schutzhaus des Österreichischen Touristenklubs. Die Schutzhütte liegt in 1902 m Höhe  in einem wildromantischen Bergkessel der Lienzer Dolomiten. Vom geografischen Standpunkt aus gehören sie zwar nicht zur Formation der Dolomiten, wohl aber von ihrer wilden Schönheit her.

Die Kerschbaumer Alm-Hütte ist umgeben von zahlreichen Gipfeln mit alpiner Bedeutung (Kreuzkofel, Eisenschuß, Weittalspitze, Simonskopf, Große und Kleine Gamswiesenspitze) und gleichzeitig mit offenen Ausblick nach Norden zur Schobergruppe. Reizvoll ist der wildromantische Aufstieg vom sog. "Klammbrückl" aus. Hier blickt man in den tief in die eingeschnittenen Felsen tosenden Gallitzenbach und seine Klamm, umgeben von schönen Bergahornbeständen. Wenn du am rauschenden Klapfwasserfall vorbei kommst, ist es nicht mehr weit zur Schutzhütte, die malerisch auf auf einer Sonnenterrasse auf dich wartet.

Geschichte

Mehr als 500 Festgäste waren aufgestiegen, um am Sonntag, den 15. August 1926, von herrlichem Wetter begünstigt, der feierlichen Eröffnung des Kerschbaumeralm-Schutzhauses in den Lienzer Dolomiten beizuwohnen. Die Hütte wurde unter Leitung von Baumeister Lettenbichler errichtet und ist Eigentum der ÖTK-Sektion Lienz des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK). Der damalige Vorstand der ÖTK-Sektion Lienz, Herr Reimund Geiger, übergab das Schutzhaus in die Obhut des Hüttenwartes der ÖTK-Sektion Lienz, Herrn Rudolf Eller. Die ÖTK-Sektion Lienz hat mit dem Hüttenbau viel zur Erschließung der mächtigen und großartigen Lienzer Dolomiten beigetragen. Die Versorgung erfolgte anfangs mit Tragtieren des Bundesheers und bis zum Bau der Materialseilbahn mit Hubschraubern.

Essen

Hier wird „gescheit“ gekocht, es gibt warme Hausmannskost neben der obligatorischen Brettljause. In der Küche wird übrigens am Holzherd gekocht. Die Spinat- und Rhonenknödel (Rote Beete) schmecken herrlich.

Übernachten

Die Kerschbaumeralmhütte ist Ausgangspunkt für den "Großen Törlweg" zum Hochstadelhaus des ÖTK und diversen Gipfelbesteigungen (von 30 Minuten bis 3 Stunden Gehzeit) . Übernachten kannst du im Matratzenlager oder im holzgetäfelten Zimmer mit spartanisch-bäuerlichen Charakter. In jedem Fall ist ein Hüttenschlafsack erforderlich, der in der Hütte käuflich erworben werden kann. Eine Stirnlampe/Taschenlampe ist hilfreich, um die anderen Gäste nicht in der Nachtruhe zu stören. Waschraum mit Duschmöglichkeit und getrenntes WC ist vorhanden. Bitte zwecks Anmeldung rechtzeitig anrufen.

Zustiege

  • Vom Parkplatz Klammbrückl - auf 1104m Seehöhe, ca. 15 Minuten von Lienz entfernt - auf dem markierten Wanderweg 10 (stellenweise Forstweg) zur Kerschbaumeralm, Gehzeit ca. 2½ Stunden
  • NEU: Klettersteig "Verborgene Welt" (C/D): vom Parkplatz Klammbrückl geht's wie oben beschrieben auf dem markierten Weg zur Kerschbaumeralm. Bei der Talstation der Materialseilbahn (Ende Forstweg) zweigt man zum Einstieg unterhalb der Klapfwasserfälle ab. Vier Seilbrücken führen über die tosenden Wassermassen. Zahlreiche Vertikalpassagen sorgen für viel Abwechslung. Zustieg ca. 1½ Stunden, Klettersteig ca. 1 Stunde. Danach sind es nur mehr 15 Minuten zur ÖTK-Schutzhütte. Voraussetzung: schwindelfrei, komplette Klettersteig-Ausrüstung, keinesfalls bei Hochwasser oder Gewitter einsteigen!
  • Vom Parkplatz Dolomitenhütte (private Hütte) auf dem markierten Wanderweg zur Karlsbader Hütte, weiter Richtung Westen auf dem Steig 213 über das Kerschbaumer Törl zum Kerschbaumeralm Schutzhaus; Gehzeit ca. 2 ½ Stunden
  • Variante: Auf dem Weg zur Karlsbader Hütte beim Marcherstein rechts hinauf zum Kerschbaumer Törl von dort hinunter zum Kerschbaumeralm Schutzhaus Steig Nr. 213.
  • Vom Parkplatz beim Gasthof Tuffbad im Lesachtal auf den Zochenpass (2260 m), Gehzeit ca. 3,5 Std. Alternativ über den Weittalsattel zur Kerschbaumeralm.

Tourenauswahl

  •  Kerschbaumertörl: Gehzeit ca. in ca. 1,5 Std. vom Kerschbaumeralm-Schutzhaus, Überstieg zur Karlsbaderhütte in ca. 40 min. möglich.
  • Kühbodentörl (2441 müA): Aufstieg ca. 1,50 bis 2 Std. Dem Aufstiegsweg in Richtung Spitzkofel bis zum Hallebachtörl folgen. Nordseitig kurz absteigen und dem Hallebachtalkessel Richtung Westen bis ca. zur Hälfe folgen und links auf bezeichneten Steig zum Kuhbodentörl aufsteigen. Alternativ ist der Abstieg über das Kuhbodental zur Luggauerbrücke im Pustertal möglich.

  • Spitzkofel (2718 müA.): Aufstieg ca. 2,5 – 3 Std. vom Kerschbaumeralmschutzhaus über das Hallebachtörl, vorbei am Kuhbodentör bis zum Beginn des gesicherten Klettersteiges (A/B Gelände) zur Linderhütte des ÖTK (Biwakschachtel). Danach über den versicherten Abstieg zur Spitzkofelscharte und ca. 100 Hm zum Gipfel des Spitzkofel.
  • Weittalspitze (2539 müA.): Aufstieg ca. 2 - 2,5 Std. (Normalanstieg) von der Kerschbaumeralmhütte über das Kerschbaumeralmtal bis zur Kreuzung Weittalspitze/Spitzkofel. Hier links haltend über das Schotterkar zum Weittalsattel (von dort alternativer Abstieg ins Tuffbad). Danach wieder über die schottrige Gipfelflanke zum Gipfel der Weittalspitze.

  • Zochenpass – Kerschbaumertörl Rundwanderweg: Gehzeit ca. 2,5 – 3 Std. Vom Schutzhaus auf der Kerschbaumeralm Richtung Zochenpass. Kurz vor dem Zochenpass der Beschilderung links Richtung Kerschbaumertörl folgen. Vom Kerschbaumertörl, mit wunderschönem Blick in den Laserzkessel, Abstieg wieder zum Kerschbaumeralmschutzhaus.

  • Simonskopf (2687 müA.): Aufstieg ca. 3,5 – 4 Std. vom Kerschbaumeralmschutzhaus Richtung Kerschbaumertörl, kurz vorher der Beschilderung Ödkarscharte folgen. Unter dem Törlspitz quert man in das Mohamedanerkar und folgt dem Steig bis zum Beginn des Südgrates. Den Gipfel der Bergrettung Lienz erreicht man teils gesichert (B+) und teils ungesichert in schönem Auf und Ab über den Südgrat.
  • Seekofel (2738 müA.): Aufstieg 3,5 – 4 Std. vom Kerschbaumeralmschutzhaus Richtung Kerschbaumertörl, kurz vorher der Beschilderung Ödkarscharte folgen. Von dort waagrecht leicht ansteigend am Grat entlang zur ersten sehr kurzen Seilsicherung. Weiter am Grat bis zum Beginn des Klettersteiges (B/C), der zuerst leicht absteigend beginnt. Die Variante über den Eggerturm (C Gelände) ist im Fels angeschrieben und kann auf der Südseite umgangen werden. Zum Schluss geht es wieder ohne Sicherungen zuerst auf den Vorgipfel und dann auf den Hauptgipfel. Wunderschöner Blick auf den Laserzkessel.

Materialseilbahn

Am 1. Juni 2011 wurde die Zweiseil-Pendelbahn auf die Kerschbaunmeralm in Betrieb genommen. Mit vier Stützen überwindet die Bahn einen Höhenunterschied von 470 Metern auf einer Länge von 1.412 Metern. Die Alm gehört zum Kerschbaumerhof in Leisach, dessen Eigentümer der Obertilliacher Bauer und Hotelier Josef Lugger ist. Die Talstation befindet sich am Ende des bestehenden Forstweges auf einer Seehöhe von 1.530 m, die Bergstation liegt direkt bei der ÖTK-Schutzhütte. Die Materialseilbahn dient der Bewirtschaftung der Alm.

Posti letto

Ci sono dei posti letto.

Generale

Anno di costruzione 1926 Classificazione: I
Adatto alle famiglie

Funzioni

Doccia

Servizi

Copertura rete mobile

Prezzi

Als ÖTK-Mitglied profitierst du neben einem Heimvorteil in über fünf Dutzend ÖTK-Schutzhütten auch bis zu 50% Ermäßigung bei der Nächtigung in Hütten anderer alpiner Vereine in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Liechtenstein.

Indirizzo

Kerschbaumeralm-Schutzhaus
Kerschbaumeralm 1
9908 Amlach

Mezzi pubblici

  • Bahn bis Lienz
  • Bus nach Leisach

Come arrivare

  • Parkplatz Klammbrückl: Von Lienz auf der B 100 in südwestlicher Richtung nach Leisach-Gries. Etwa 1,5 km nach Gries zweigt links die Zufahrtsstraße zur Kerschbaumeralm (Wegweiser - Holzbrücke) ab. Nach der Brücke gleich wieder links und nach ca. 100 m rechts den Wegweisern Richtung Klammbrückl folgen. Die asphaltierte Straße mündet später in einen Schotterweg bis zum Ausgangspunkt Parkplatz Klammbrückl.
  • Parkplatz Dolomitenhütte: Von Lienz Richtung Tristach über die Dolomitenstraße (Mautpflicht) zum Parkplatz Dolomitenhütte.

Dove parcheggiare

Parkplatz Klammbrückl

Coordinate

DD
46.759443, 12.766573
DMS
46°45'34.0"N 12°45'59.7"E
UTM
33T 329444 5180854
w3w 
///bambino.pegni.irritazione
Come arrivare in treno, in auto, a piedi o in bici.

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Orari d'apertura

gen
feb
mar
apr
mag
giu
lug
ago
set
ott
nov
dic
apri Apertura prevista
Geöffnet von Mitte Mai bis Ende Oktober 

Im Winter ist die Hütte geschlossen (kein Winterraum)

Kerschbaumeralm-Schutzhaus

Georg Oberlechner
Sito web
1 valutazione Prenota online

Proprietario

ÖTK Lienz
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