Sentiero turistico
· Tetritskaro
Festung Birtwissi und Schlucht - Burg im mystischen Wald
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Die erste urkundliche Erwähnung der Festung Birtwissi stammt aus dem Jahr 1038. Die Wehrtürme und Befestigungsmauern wurden von den Baumeistern mit großem Geschick zwischen die von der Natur vorgegebenen kegelförmigen Kalksteinfelsen gebaut. Im Mittelalter galt Birtwissi aufgrund seiner strategischen Lage als uneinnehmbar, was auch wir Eroberer des 21. Jahrhunderts zu spüren bekommen, denn die Wege sind eng und rutschig. Der Ruf als uneinnehmbare Festung hielt sich bis 1403, als es dem türkisch-mongolischen Emir Timur gelang, bis ins Innere der Burg vorzudringen. Ab dem 18. Jahrhundert verlor die Festung an Bedeutung. Ein besonderes Erlebnis ist die Wanderung durch den verborgenen Wald mit seinen moosbewachsenen Steinen, plätschernden Quellen und Bächen und Waldfarnen – umgeben von den mächtigen Felsen der Schlucht. Immer wieder eröffnen sich unerwartete Perspektiven und mystisch anmutende Orte ziehen uns in ihren Bann. Die Faszination uralter Burgen, Kirchenruinen aus dem 9. Jahrhundert, Wehrtürme, verbliebene Befestigungsmauern, mächtige Felsblöcke und das stille Naturerlebnis regen die Fantasie an.> Am Ortseingang von 01 Tbisi (742 m) überquert man die Zufahrtsstraße nach Norden und wandert auf einem Pfad zwischen den Ruinen hindurch. Weiter geht es entlang einer Steinmauer, an der schwer erkennbaren Weggabelung halb links bergauf und dann an der kreuzenden Piste rechts. Nach wenigen Metern geht es scharf links zu einem weiteren Parkplatz und einer Informationstafel. Nach einem kurzen Anstieg geht es durch schattigen Wald. Der Fahrweg verengt sich zu einem Pfad. Dort, wo sich der sonst dichte Wald lichtet, sieht man die von Wind und Regen ausgewaschenen Kalkfelsen. Wir ignorieren die halb rechts und halb links abzweigenden Pfade und folgen dem Aufstieg über den felsigen Bergrücken. Auf einem ebenen Wegstück ignorieren wir den nach rechts abzweigenden Pfad und erreichen die 02 Devis Napralli (1014 m), zu Deutsch "Spalte des Riesen". Durch die sehr steile und mit nur 50 cm Breite die engste Stelle, steigen wir durch die Rinne in den Talgrund der Schlucht ab. Dort, wo der Weg endet, wenden wir uns nach links. Zuerst denken wir, dass es nach paar Metern nicht mehr weitergeht, doch dann sehen wir, wie sich eine Klamm mit überhängenden Wänden durch den Fels zwängt. Wir passieren die Arsenas Burg. Bei einer mit Steinen eingefassten Feuerstelle am Campingplatz wählen wir den Weg halb rechts. Der weitere Aufstieg wird durch die Enge der Schlucht bestimmt. Besonders eindrucksvoll ist ein hoch zwischen den Talwänden eingeklemmter Felsen, unter dem wir hindurchgehen. Es folgt ein Stück durch lichten Wald. An der Lichtung wählen wir den halb rechten Arm. Einen nach rechts abzweigenden Durchgang in der alten Befestigungsmauer ignorieren wir. Über in den Fels gehauene Stufen geht es nun sehr steil bergauf. Bei Regen besteht hier Abrutschgefahr! Dann noch ein kurzes Stück über den Bergrücken und wir haben den höchsten Punkt der Festung 03 Birtwissi (1144 m) erreicht. Auf dem bekannten Hinweg geht es zurück zum Talboden der Schlucht, den wir nach dem Abstieg durch die Riesenspalte erreicht haben. Hier geht es weiter geradeaus durch die Schlucht. Vor einem riesigen Felsen wählen wir den halb linken Arm, ignorieren die links abzweigenden Pfade, kommen an einem Kletterfelsen vorbei, überqueren einen Campingplatz und klettern unter Zuhilfenahme der Hände in eine ca. 10 m tiefer gelegene Schlucht. An der nächsten Weggabelung wählen wir den Weg, der nach links weiterführt. Diese Schlucht ist wegen umgestürzter Bäume und rutschigem Untergrund schwieriger zu begehen als die vorherige. An einigen Stellen muss man sogar die Hände zu Hilfe nehmen. Nach einem Waldstück führt links eine schmale Rinne bergauf und unter einer Steinmauer hindurch. Bei dieser Steinmauer beginnt rechts ein Pfad nackte Felsen zum "Sheupovari Turm". Da auf diesem Wegabschnitt Absturzgefahr besteht, ist er nicht Bestandteil dieser Tour! Links von der Steinmauer befindet sich ein schöner 04 Aussichtspunkt (1006 m). Zurück geht es auf dem bekannten Hinweg bis zur 10 m tiefer gelegenen Schlucht. Hier biegen wir nicht nach rechts ab (der Hinweg), sondern nach links ab. In der folgenden Schlucht muss man immer wieder den richtigen Weg suchen und finden. Dort, wo der Weg vor einer hohen Felswand endet, wählen wir den Weg, der nach rechts weiterführt. Kurz darauf folgen wir dem Lauf eines Baches, bei Niedrigwasser bleiben die Schuhe trocken. Immer wieder verengt sich die Schlucht, der einzig verbleibende Weg führt dann durch den Bach. Wir erreichen die 05 Schlüsselstelle (851 m). Verpasst man hier die Abzweigung nach rechts, führt der weitere Weg ins Nichts. Zur Orientierung: Links des Weges befindet sich eine riesige Buche, rechts des Weges ein Steinhaufen. Hier verlassen wir den Pfad nach halb rechts und steigen durch das Seitental aufwärts. Die schwer erkennbare Trittspur geht in einen Pfad und später in eine Piste über. Ein längeres Wegstück ist deutlich zu erkennen, nur dort, wo der Hauptweg eine Linkskurve macht, gehen wir geradeaus weiter. Rechts entlang des Wasserkanals erreichen wir die Zufahrtsstraße und nach wenigen Metern auf dieser den Start- und Zielpunkt 01 Tbisi (742 m).