Landschaftlich reizvoll und gewürzt mit spannender Geschichte und kleinen Geschichtchen präsentiert sich der Eifelsteig auf der Etappe von Gerolstein nach Daun. Der Weg führt Sie teils durch eine fast mystische Kulisse von Laub- und Mischwald mit uralten Baumbeständen, teils durch offenes Gelände über Hochebenen, Vulkankegel und Täler. In der Brunnenstadt geht es zunächst vorbei an der Ruine der mittelalterlichen Löwenburg. Die Burg wurde 1691 im pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heute erinnern noch die 11m hohe Schildmauer sowie Reste von Wohngebäuden an ihre einst große Bedeutung als Herrschersitz. Die „Erklimmung“ der mit knapp 618 m Höhe mächtigsten Erhebung im Gerolsteiner Land, der Dietzenley, belohnt mit weiten Panoramablicken ins Kylltal und die Vulkaneifel. Bei einem Abstecher ins kleine Eifelörtchen Neroth haben Sie die Möglichkeit das Mausefallenmuseum zu besuchen, das einzige dergleichen in Deutschland. Hier finden Sie einen originalgetreuen Nachbau einer Werkstatt mit den verschiedenen Arbeitsplätzen der Drahtwarenherstellung und Fallenarten, wie sie typisch für die Heimarbeit in Neroth waren. Über den Nerother Kopf geht es schließlich mitten durch die Vulkaneifel vorbei an der Neunkirchener Mühle bis in die Kreisstadt Daun.
Die Etappe zwischen Daun und Manderscheid führt über einen der schönsten Abschnitte des Eifelsteigs. Über den ersten Abschnitt gelangt man zu den drei Dauner Maaren. Am Dronketurm zwischen Gemündener und Weinfelder Maar reicht der Blick weit in die Landschaft. Auf einer Landschafts-Liege kann man den Blick hinab in den Talkessel des Gemündener Maars genießen. Wenn man dann kurze Zeit später das Kraterdorf Schalkenmehren passiert hat und die Anhöhe hinauf und vorbei am Observatorium Hoher List gelaufen ist, gelangt man hinab ins Liesertal. Ab hier ist man bis zum Endziel dieser Etappe "mit sich und dem Wald alleine". Kein Haus und keine Straße sind auf den nächsten 10 Kilometern zu sehen! Dafür passiert man noch die Fundstelle des berühmten "Eckfelder Urpferdchens" in wenigen Metern Entfernung - ein kurzer Abstecher zur Grabungsstelle und den Informationstafeln lohnt sich (ca. 200 Meter, Beschilderung beachten). Auf den letzten Metern vor Manderscheid macht der Eifelsteig seinem Namen nochmals alle Ehre: als schmaler Pfad im steilen Lieserhang geht es vorbei an Felsrippen und über kleine Brücken und Stege.
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Highlights am Weg:
- Löwenburg
- Dietzenley
- Büschkapelle im Gerolsteiner Wald
- Nerother Kopf
- Mausefallenmuseum Neroth
- Xynthia-Steg mit tollem Panoramablick
- Vulkaneifelmuseum Daun
- Ballonfahrten – Eifel-Balloning
- Eifelquerbahn
- Eifelvulkanmuseum Daun
- Dauner Maare
- Eckfelder Trockenmaar
- Fossilfundstätte Eckfelder Trockenmaar
- Manderscheider Burgen
- Dronketurm auf dem Mäuseberg
- Maarmuseum Manderscheid

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