Pfälzerwald-Verein e.V.
Unterhalb des Waldwegs von Schwarzsohl nach Esthal, zwischen Erdbeerenkopf und Heidenkopf.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rittersteine
Der Ritterstein ist ein Hinweis auf den Brunnen, welcher in ca. 100 Schr. Entfernung steht. Der Brunnen selbst, ist eine in Stein gefasste Quelle mit einem Steintrog als Auffangbecken davor. Schon unsere Vorfahren (Kelten, Römer und Germanen) erfrischten sich am Wasser dieser Quelle, wenn sie die nahe gelegene Hochstrasse bereisten. Dies trug ihr im Volksmund den Namen "Heidenbrunnen" ein. Das Wort „Heide ..." steht im Pfälzerwald auf manchen Rittersteinen (Heidenburg, Heidenlöcher, Heidenmauer und Heidenturm). Es soll an die Völker vor unserer Zeit erinnern, welche hier einst lebten. Innerhalb unserer christlichen geprägten Kultur betitelt es die Menschen, die an mehrere Götter glaubten. Die Kelten, Römer und Germanen, legten ein weit verzweigtes Wegenetz in der Pfalz an. Viele Wege führten über die Hardtberge. Der Weg durch Täler war oft schwieriger zu begehen, als einen Weg über die Berge zu nehmen. Im Tal gab es Feuchtgebiete, Moore und Sümpfe, welche nicht trockengelegt waren, Bäche und Flüsse die keinen tiefen und schmalen Lauf hatten und deswegen das Land regelmäßig überfluteten. Zudem wuchsen die weniger genutzten Wege schnell wieder zu. Noch heute findet man an einigen Stellen im Pfälzer Wald, Reste der einstigen Straßen. Auch hier sind es die Rittersteine die darauf hinweisen (Alte Straße - Falkenburger Steige, Alte Straße - Keltenzeit, Mittelalter - Spurrillen - Damm, Alte Straße - Keltenzeit - Mittelalter, Spurrillen - Damm).
Text: früher einmal: www.rittersteineundmehr.de
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