Walter Biselli
Das „Setzebrünnele" hat seinen Namen von der „Setze", einem felsgründigen Geländeabsatz, der sich oberhalb des Brünnleins nach Osten bis hinter den Türnleberg zieht und dort streckenweise „Burgrain" heißt. Die obere Hangkante der Setze und des Burgraines werden von den Keuperformationen des Stuben- und des Schilfsandsteines gebildet.
Im Sommer 1910 erschloss der 1. Vorsitzende des Schwenninger Schwarzwaldvereins, Hermann Rupp, die Gegend um das Setzebrünnele, indem er mit seinen Söhnen zwei Holzbrücken über die Geländefalten baute und Wanderwege, Bohlentreppen und Ruhebänke anlegte. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens 1927 ersetzte die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins die hölzerne Quellfassung des Setzebrünnele durch einen gemauerten Wassertrog und eine Schildmauer. So erinnert das Setzebrünneie bis heute an den verdienten Heimatforscher und Förderer der Wanderbewegung.
(Quelle: Schwarzwaldverein Schwenningen)
Station 29 des Schwenninger Geschichts- und Naturlehrpfads
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