Stadt Grimma in der LEIPZIG REGION
Besucher, die das Felsplateau erobern, schwärmen von dem einzigartigen Blick über Grimma. Der Felssporn ist von vielen knorrigen und mächtigen alten Eichen gesäumt. Im Jahr 1795 ließ Rittergutsbesitzer Christian Heinrich Loth von Hohnstädt einen griechisch anmutenden Tempel bauen. Er ist auch der Ort und Zeugnis der frühesten slawischen Besiedlung Grimmas. Dieser klassizistische Tempel gilt als Nachbildung des Venustempels im Wörlitzer Park, der von Friedrich Wilhelm Freiherr von Erdmannsdorf geschaffen wurde. Die Vermutung liegt nah, dass er auch hier mitgewirkt hat. Johann Gottfried Seume, bekannter Korrektor Göschens Druckerei bis zu seinem Spaziergang nach Syrakus 1805, erwähnt diesen Tempel in einem seiner Gedichte. Er wird ihn wohl häufig aufgesucht und auf die Stadt herab geblickt haben. Nach dem Bau des Tempels bürgerte sich der Name Tempelberg ein, nur die kleine Siedlung an seinem Fuße war der Burgberg, die bereits im Jahr 1937 nach Hohnstädt eingemeindet wurde. Hans Pippig. Ehrenbürger der Stadt Grimma, wies in den Jahren 1994 und 1995 im Heimatblatt "Muldenspiegel" der Leipziger Volkszeitung darauf hin, dass 1995 der Tempel 200 Jahre alt wird. Bezüglich des Tempels wurde sein Wunsch erhört. Doch zu einem auch vorgeschlagenen Tempelfest kam es nicht. Da es sich beim Tempelberg um ein Einzeldenkmal handelt, wurde er in die Denkmalschutzliste des Freistaates Sachsen aufgenommen und unterliegt damit dem Denkmalschutzgesetz.
Public transport
RB 110 aus Richtung Leipzig und Döbeln
Bus 610, 630, 690, 693
Directions
Autobahn A14 aus Richtung Leipzig und Dresden
Parking
kostenfreies Parken am Volkshausplatz
Coordinates
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