Der Turm war einst Teil der Stadtmauer, die um die gesamte Stadt herumführte. Die ursprünglich nur die Nikolaikirche umgebende Mauer, wurde zur Stadtmauer verlängert, als der Ort etwa 1186 die Marktgerechtigkeit und damit das Stadtrecht erlangte.
Damals unterstand das Gerichtswesen dem Vogt. Dieser wohnte im Freihof, einem burgähnlichen Gebäude im Nordosten der Stadt. Dazu gehörte auch der Turm. Er stammt aus der Bauzeit der ersten Ringmauer um die Stadt vor 1335.
Unter Kurfürst Johann Georg II wurde Geithain 1682 zur Garnisonsstadt und das Gebäude neben dem Turm bis 1897 zum Versorgungsmagazin. Vermutlich wurden auch Kanonenkugeln und Pulver im Turm gelagert. 1914 wurde das Gebäude neben dem Turm in seine heutige Form umgebaut.
Der Pulverturm ist übrigens auch Teil des Geithainer Stadtwappens.
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Pulverturm Geithain
04643 Geithain
Sachsen
+49 34341 44403 http://www.geithain.net/index.php/freizeit-kultur-tourismus... E-mail: heimatmuseum.geithain@googlemail.com
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