Seine zwei miteinander verbundenen Felsnadeln sind Reste von Korallenriffen. Von den Nadeln wird jedoch meistens nur die höhere, die knapp 50 m über die Umgebung hinausragt, als Hübichenstein assoziiert. Auf dem Gipfel (448,5 m ü. NHN[1]) befindet sich eine Adlerfigur aus Bronze als Rest eines Denkmals für Kaiser Wilhelm I.
Auf die kleinere der beiden Felsnadeln führt eine steile Stein- und Felstreppe. Vom Gipfel mit Aussichtsplattform hat man einen weiten Ausblick auf die Umgebung und kann auch die bronzene Adlerfigur von der Rückseite betrachten.
Zudem ist eine kleine Felsenbühne am Fuße des Hübichensteines am 30. April eines jeden Jahres der Schauplatz eines großen Walpurgisnachtfestes, das regelmäßig tausende von Besuchern anzieht.
Die Harzer Sage berichtet, dass im Mittelalter der Zwergenkönig Hübich der Herr des Hübichensteins gewesen sein soll. Er war ein meist freundlicher und hilfsbereiter Mann, welcher notleidenden Menschen großzügige Geschenke machte. Allerdings durfte kein Mensch den Hübichenstein besteigen. Solch frevelhaftes Handeln soll Hübich umgehend bestraft haben.
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