Das Klettergebiet am Ost- und Westbruch (Granitporphyr) nennt man auch die Leipziger Kletterschule. Hier existieren ca. 80 Routen im 1 bis 8 Schwierigkeitsgrad.
Im Ostbruch begann 1919 die Erschließung, bei der sich vor allem Felix Simon, Richard Vogtländer und Walter Kießig verdient machten. Sieben Erstbegehungen bis VIIa führte Simon im Ostbruch durch. Auch die meisten der anderen Aufstiege entstammen dieser Zeit. Später wurden nur noch sporadisch Erstbegehungen durchgeführt. Heute gilt der Steinbruch als perfekt eingerichteter Klettergarten, ideal für Familien oder Kletterkurse. Erstbegehungen dürfen im Ostbruch nicht mehr durchgeführt werden. Der Einsatz von Magnesia ist verboten, ebenso der Ausstieg über die vorhandenen Umlenkungen. Im Frühjahr 2016 wurde im linken Wandteil ein Klettersteig errichtetet. Dieser ist vor allem als Übungsgelände für Einsteiger gedacht. Hier kann an ca. 80 m Stahlseil ein Gefühl für die Schwierigkeitsstufen A bis C gewonnen werden.
Literatur: Sportklettergebiete in Sachsen Westteil, Frank R. Richter; Topoführer Mitteldeutschland "Rotgelbes Felsenland" Gerald Krug
Quelle: DAV Leipzig
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