Sagenumwobene Trinkwasserquelle am Ortsrand von Kindelbrück
Am westlichen Ortsrand von Kindelbrück befindet sich die Quelle „Gründelsloch“, eine zwischen 9 m und 12 m tiefe Karstquelle. Sie ist die stärkste Quelle Thüringens. Das glasklare Wasser begeistert bei Sonnenschein durch sein grünblaues Farbspiel und bei genauerer Betrachtung kann man das Wasser aus dem Sandboden „quellen“ sehen.
Der Kalkgehalt des Wassers lässt darauf schließen, dass es bis zu Quelle einen weiten Weg durch unterirdisches, kalkhaltiges Gestein durchfließt. Der sogenannte Erdfall, der die Eroberläche einsinken ließ, hat sich im Jahre 1611 ereignet. Im Anschluss daran entstand das Wasserloch.
Um diese geheimnisvolle Wasserquelle ranken sich mehrere Sagen. Von einem Fährmann, der bei dem Erdrutscht mitsamt seinem Pferd und Wagen in die Tiefe gerissen wurde. Der Sage nach ist das Quecksilber, das der Wagen geladen hatte, für das große, tiefe Wasserloch verantwortlich. Eine andere Sage erzählt von der guten Gündelslochfee, die ein vom Wassermann gefangen gehaltenes Menschenkind befreite.
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