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Ruin Ruin · Sokolov · 490 m

Burg Hartenberg

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  • Hrad Hartenberg
    Hrad Hartenberg
    Photo: CC BY-ND, kvpoint.cz - Bilderdatenbank des Bezirks Karlsbad
Die wohl ausgangs, wenn nicht schon Mitte des 12. Jahrhunderts errichtete Burg Hartenberg ist nicht schon im Spätmittelalter verfallen, sondern hat ihre Überführung in ein Renaissanceschloss erlebt. 

Viele Baumeister und viele Herren haben indes nicht verhindern können, dass auch sie heute als Ruine dasteht. Hartenberg ist eine überbaute Anlage, die noch einen guten Einblick in die Vorgängerschichten erlaubt.

Bereits 1169 setzte Friedrich Barbarossa zu Eger Dienstmannen in Hartenberg ein. Im selben Jahr soll bereits eine den Heiligen Drei Königen geweihte Burgkapelle bestanden haben. Das Patrozinium könnte darauf deuten, dass der Dienstmann den Kaiser auf dessen Italien-Feldzug begleitet hatte, hatte doch Barbarossa die Reliquien der Könige 1162 in Mailand aufgetan und nach Köln überführt. 1196 sind dann die Hartenberger, ein aus Franken eingewandertes Adelsgeschlecht, auf der Burg greifbar. Sie suchten die Nähe zum Kloster Waldsassen, dem sie in vielen Stiftungen verbunden waren. 1350 zog Karl IV. Hartenberg an die böhmische Krone. Es folgte die in der Region übliche Besitzgeschichte, in die die Schlick 1462 einstiegen.

Aus dem 13. Jahrhundert stammt gewiss noch der massive Turm, der den langgestreckten, zweiflügeligen Palas abschließt. Der Palas selbst, der seinen Grundriss dem 14. Jahrhundert verdankt, ruht auf altem gotischem Gemäuer, unter dem sich weitläufige Tonnengewölbe erstrecken. Mit dem Palas dürfte auch der Zwinger entstanden sein. Im 15. Jahrhundert wurde dem Palas unter den Schlick eine zweite Etage aufgesetzt. Fortschreitende Waffentechnik machte den Bau einer vorgeschobenen Bastion erforderlich. Auch wurde jetzt ein Tor mit Hängebrücke über den Burggraben errichtet. 1551 erhielten die Plauener das Schloss pfandweise von König Ferdinand I., nachdem die Schlick protestantisch geworden waren. Im 17. Jahrhundert, als die Burg endgültig nicht mehr zu Verteidigungszwecken hinreichte, begann der Umbau in ein Renaissanceschloss. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ auch hierSpuren. 1668 brannte die Anlage nieder. Trotzdem fand Goethe, der sich hier 1821 aufhielt, rühmende Worte für die Ruine. Im 19.Jahrhundert schnitten die Herren von Auersperg die Elemente der mittelalterlichen Befestigung weiter zurück.

Nach der Enteignung der letzten Besitzer (1945) setzte zunächst eine schleichende Plünderung ein. Ein Brand, der 1985 gelegt wurde, machte die Anlage zur Ruine. Bürgervereine versuchen, den noch immer übel zugerichteten Mauern neues Leben einzuhauchen.

Opening times

Im Winter - Oktober bis März – ist die Burg täglich von 10 bis 16 Uhr offen. Im Sommer – April bis September – ist die Burg täglich von 9 bis 17 Uhr offen.

Price:

Erwachsene: 50 CZK

Kinder bis 15 Jahre: 30 CZK

Public transport

Hřebeny liegt auf der Bahnstrecke von Zwickau nach Sokolov, die die Vogtlandbahn derzeit im 2-Stunden-Takt ohne Umstieg bedient. Informationen zu Fahrzeiten und Preisen erhalten Sie auf der Internetseite www.vogtlandbahn.de, im vogtlandbahn-Kundencenter auf dem Postplatz 9 in Plauen oder telefonisch unter der Servicenummer der Länderbahn: 089 / 548 88 97-25.

Directions

Hřebeny befindet sich zwischen Klingenthal und Sokolov. Von Klingenthal kommend, nehmen Sie die Straße 210 und biegen in Oloví rechts ab.

Coordinates

DD
50.221857, 12.575834
DMS
50°13'18.7"N 12°34'33.0"E
UTM
33U 327077 5566110
w3w 
///seatbelt.equating.implicit
Get there by train, car, bike, or on foot!

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