Der etwa 7 Hektar große Hüttenteich der Josephshütte entstand im Zuge des ehemaligen Bergbaus, liegt in einem früheren Sumpfgebiet und wird von mehreren Quellen gespeist.
Heute präsentiert sich der bis zu 2,5 Meter tiefe Hüttenteich als idyllischer Dorfteich. Den Mitgliedern des Angelvereins stehen zur Befahrung und Befischung nach wie vor Ruderboote zur Verfügung.
Aufgrund der Nähe zum Jagdschloss wird der Teich heute überwiegend als Schlossteich bezeichnet.
Am Westrand befindet sich der sogenannte „Faule Teich“. Dieses artenreiche Feuchtbiotop liegt im Naturschutzgebiet und ist nicht zur Befischung freigegeben.
Nach Überlieferungen älterer Bürger von Rottleberode soll es auf dem Schlossteich seit jeher Schwäne gegeben haben, was heute jedoch nicht mehr sicher belegbar ist.
Im September 1957 stiftete der Bürger Oskar Apel, ehemaliger Betriebsleiter der Pyrotechnik Uftrungen (Feuerwerkerei), für 400 Mark ein Schwanenpaar. Seitdem prägen Schwäne das Erscheinungsbild von Rottleberode.
Da die Schwäne ihr Winterquartier sowie Futterflächen zum Abgrasen auf der anderen Straßenseite – am sogenannten Heller – haben, kommt es häufig zu Straßenquerungen. Um die Schwäne vor Unfällen im Straßenverkehr zu schützen, ließ der Geschichtsverein Warntafeln aufstellen.
Rund um den Schlossteich führt ein Naturlehrpfad, der spannende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt bietet.
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