Reste der Eckartsberger Basaltdecke sind in der Nähe des Schleekretschams aufgeschlossen. Es handelt sich hierbei um einen Olivin-Augit-Basalt, der früher als Nephelinbasalt bezeichnet wurde. Über diesem Gestein lagert eine Tuffdecke, entstanden aus verfestigten vulkanischen Auswurfprodukten. Unterlagert wird die Basaltdecke ebenfalls von Tuffen, die aber nicht aufgeschlossen sind. Eine Bohrung im Steinbruch durchsank Tuffe von 16 m Mächtigkeit, ohne deren Basis zu erreichen. Der Basalt ist in Säulen ausgebildet. Besonders in der Peripherie des Berges wurden diese Querklüfte in kurze Stücke zerteilt, die kugelschalige Ablösungen zeigten. Dadurch entstand der Kugelbasalt, der schon frühzeitig das Interesse der Naturkundigen erregte. Ein ähnlicher Kugelbasalt ist auch in dem kleinen Wäldchen westlich der Papierfabrik aufgeschlossen. Peschek erwähnt 1828 einen Basaltbruch unweit des Schleekretschams. Mit Kugelbasalt aus diesem Bruch wurde die Chaussee bei Zittau in Richtung Herrnhut 1827 erbaut. An bemerkenswerten Mineralien beschreibt er Kalkspat und Sphärosiderit, ein Eisenkarbonat. Besonders letzteres ging in die mineralogische Literatur ein. Gefunden wurde dieses Mineral aber in späteren Jahren nicht mehr. Genauere Angaben verdanken wir Reichel, der 1852 eine eingehendere Beschreibung des Eckartsberger Basaltvorkommens veröffentlichte. Er schreibt, dass der Eckartsberg nach Süden zu aufgebrochen sei. Dort kann man den Kugelbasalt finden. Ein weiterer Steinbruch wird als hinter dem Schleekretscham befindlich beschrieben. Dort kommen regelmäßige Basaltsäulen vor. Nach diesen Angaben muss man einen Steinbruch an der Südseite uns einen an der Westseite, am Schleekrretscham, annehmen. Christian Friedrich Böhmer verkaufte den Steinbruch, wohl den an der Südseite, 1859 an die Stadt Zittau. Nach Friedrich (1898) war der Ratsbruch zu dieser zeit nicht mehr in Betrieb, sondern nur noch als Basaltbruch in Obereckartsberg beim Schleekretscham. Später (1933/40) hieß dieser Bruch „Basaltwerk Eckartsberg, Inh. Bernhard Birnbaum“. 1954 wurde der Betrieb eingestellt.
Der Steinbruch Eckartsberg dient als Gewässer für Taucher, da er über große Fisch-, Pflanzen- und Muschelbestände verfügt. Besondere Attraktionen sind ein Autowrack von 1945 und eine Unterwasserstation aus dem Jahr 1999.
Der Steinbruch wird sowohl von einer Tauchschule als auch vom Tauchclub Zittau e.V. genutzt. Eine Tauchbasis mit einer Füllstation sind vorhanden. Anmeldung bzw. Genehmigung für Tauchgänge ist erforderlich.
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Für weitere Informationen Rund um die Dorfrunde und Umgebindehausstraße steht Ihnen Herr Plüschke von der Gemeindeverwaltung unter 03583/501317 zur Verfügung.
Schauen Sie auch gern auf unserer Internetseite der Gemeinde Mittelherwigsdorf vorbei: https://www.mittelherwigsdorf.de/
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Eckartberg ist mit der Linie +10 der KVG Dreiländereck von Montag bis Freitag stündlich , aus Richtung Löbau oder Zittau zu errichen . Samstag und Sonntag fährt die Linie im 2 Stunden Takt.
Auch die Linie 18 fährt von Montag bis Freitag stündlich von Zittau nach Mittelherwigsdorf über Oberseifersdorf, Eckartsberg, Radgendorf als Ringverkehr.
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Steinbruch Eckartsberg
02763 Eckartsberg
Sachsen
03583 / 51 87 43 http://www.tauchen-oberlausitz.de/ E-mail: s.england@gmx.de
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