Die restaurierte Brennhütte des letzten Oberöder Töpferssowie die Ausstellung des Heimatmuseums im Gemeinschaftshaus geben davon Zeugnis auch von der Zigarrenmanufaktur, die in Oberode von 1894 bis 1931 betrieben wurde. Ortswappenbeschreibung: „In Rot über silbernem Wellenbalken im Schildfuß eine goldene Töpferscheibe mit behenkeltem goldenen Topf. In Oberode wurde die gewerbliche Töpferei seit altersher betrieben; der nahe Steinberg lieferte den Ton. Die Werra-und Weserflößer beförderten die Erzeugnisse der Töpfer, die wegen ihrer Qualität und ihres reizvollen Dekors guten Absatzfanden, gern auf ihren Fahrten flussabwärts in die deutschen und niederländischen Küstengebiete.“ Die Erwerbsstruktur unterlag in den letzten 100 Jahren großen Veränderungen. Ein einziger Vollerwerbsbauer ist noch in einer GbR tätig, neben einigen Nebenerwerbslandwirten. Fast alle Erwerbstätigen pendeln nach auswärtigen Arbeitstellen. Hier kommt ihnen die zentrale Lage Oberodes zwischen den Mittelzentren Hann. Münden und Witzenhausen bzw. den Oberzentren Kassel und Göttingen zugute.
Die bis zum 31.12.1972 ehemals selbständige Gemeinde Oberode wurde mit der Gebiets-und Verwaltungsreform ab dem 1.1.1973 ein Ortsteil der Stadt Hann. Münden, woraus viele Vorteile für die einst finanzschwache Gemeinde resultierten. Die Infrastruktur erfuhr erhebliche Verbesserungen, was mit der Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm im Jahre 2000 und den damit verbundenen Straßenausbauarbeiten.
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Oberode
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