Rötzenberg-Landschaftsbild
Wie ist das heutige Landschaftsbild entstanden?
Durch die Bildung des Oberrheingrabens haben sich die Gesteinsschichten im Pfälzerwald schräg gestellt und fallen licht nach Westen ein. So entstanden je nach Härte der Schichten Gesteinspartien, die einerseits als harte Felsen erkennbar sind und andererseits weiche und flache Formen ausbildeten. Die Felspartien sind aus hartem Trifels-Sandstein aufgebaut, die Flächen darunter bestehen aus weicheren Zechstein-Schichten.
Welche Landschaftsteile kann man erkennen?
Die Region um Dimbach lässt sich in drei Teile gliedern. So sind bewaldete Bergkuppen auf den Trifels-Schichten zu finden, die sich durch nährstoffarmen, sandigen Boden erklären lassen. Darunter liegen ebenere, ackerbaulich genutzte Flächen auf Basis des Zechsteins. In diese Verebnungsfläche sind oftmals tiefe Täler eingeschinitten, die der Grünlandnutzug vorbehalten sind.
Wie hat sich das Landschaftsbild seit 1950 verändert?
In den 1950er Jahren war die Region um Dimbach durch eine kleingliedrige ackerbauliche Landschaft geprägt. Der ursprüngliche Wald wurde nahezu komplett gerodet. Durch die Ansiedlung der Schuhindustrie in Hauenstein änderte sich diese Bild rasant, da die Menschen die unrentable Landwirtschaft aufgaben und der Wald sind die Gebiete zurückerobert hat.
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