Die Möchsmauer ist ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, die neben der Stadtmauer zwölf Basteitürme und drei Stadttor hatte. um 1830 wurde diese is auf wenige Reste abgerissen.
Die mächtige Mönchsmauer schützte das Areal des ehemaligen Franziskanerklosters gen Norden und Osten. Den Franziskanerobservanten wurde nur ein Bauplatz außerhalb der Stadt zugewiesen. Das nördlich der alten Stadtmauer gelegene Areal war daher zunächst völlig ungeschützt. Erst im Laufe der Bauzeit wurde vom Rat der Stadt entschieden, das Kloster in die Stadt mit einzubeziehen. Nach 1507 wurde die neue Stadtmauer aus Granitbruchstein von der Stadt und den Mönchen errichtet. Nach der Fertigstellung ging diese Mauer in den Besitz der Stadt als Teil der Stadtbewehrung über. Aus diesem Grund war sie auch mit einem hölzernen Wehrgang und einer Brustwehr versehen worden. Eine weitere Ziegelmauer schirmte dagegen das Klosterareal vor den Blicken vom Wehrgang ab. Das Ende der Kamenzer Stadtmauer kam schließlich im 19. Jhd., als erkannt wurde, dass die Mauern keinen ernsthaften Schutz gegen die modernen Kriegswaffen mehr darstellten. Ab 1833 wurde Großteil der Wehranlagen abgerissen wurde, 1835 sogar die Stadttore. Wenige Reste haben sich erhalten, von denen die Mönchsmauer wohl das eindrucksvollste Zeugnis darstellt.
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