Die ehemalige Burg ist urkundlich nicht erwähnt – regt dementsprechend die Fantasie der Besuchenden an. Der markante Felszahn hat seinen Reiz nicht zuletzt für geübte Kletternde.
Rund einen Kilometer südlich des Besuchermagneten Ruine Dorneck befindet sich am Nordhang des Eichenbergs auf einem rundum steil abfallenden Felskopf diese kleine Burgruine. Über die Entstehung lässt sich mangels Quellen nur spekulieren: Vermutlich entstand die Anlage in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Wohnsitz eines Zweiges der Basler Ritterfamilie Münch. Sichtbar sind heute noch der Mauerrest eines turmartigen Gebäudes und ein bearbeiteter Felszahn.
Der Zugang auf den Felsen von der Ostseite her ist abenteuerlich und nur für geübte Kletterer empfohlen. Auf der östlichen Felswand befindet sich ein Sgraffito, das 1940 vom Künstler Theodor Ganz erstellt wurde. Das Bild zeigt eine Jungfrau, einen Hirsch und Schweizer Soldaten. Es stellt einen Bezug zur Sage her, wonach um Mitternacht die Jungfrau mit dem Hirsch mit dem goldenen Geweih beim "Hilzensteinschlösschen" umhergehe.
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