Der Renaissance-Palast im florentinischen Stadtteil Oltrarno wurde ab 1458 für den Kaufmann Luca Pitti gebaut. Der Palast ist das größte Gebäude der Stadt auf der südlichen Seite des Arnos.
Während die Hauptfassade des Palastes auffallend unauffällig ist, verzaubert die Rückseite mit schlossänlicher Struktur und dem Anblick des prächtigen Boboli-Gartens. Dieser wurde von Elenora von Toledo, der Ehefrau Cosimo I. de' Medicis, angelegt. Giorgio Vasari baute später den Vasarikorridor hinzu, der den Palast über die Ponte Vecchio mit dem Palazzo Vecchio verbindet.
Ab dem 16. Jahrhundert war der Palazzo die Residenz der Herzöge der Toskana und später sogar die Florentiner Residenz des Königs von Italien. 1919 übergab König Viktor Emanuel III. den Palast an den italienischen Staat. Im heute öffentlich zugänglichen Palazzo Pitti befindet sich unter anderem die »Galleria Palatina« der Medici und die »Galleria d'arte moderna«.
Übrigens war der Palazzo Pitti Vorbild für die Münchener Residenz.
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