Die solaren Urhütten von Trin sehen aus wie rohe, in den steilen Berghang gerammte Holzkeile. Sie betonen weder Dach noch Sockel und spielen mit dem Minimum an Material und Energie. Die Sonne ist die einzige Heizenergiequelle der Solarwohnhäuser. Die vollverglaste Südfront fängt die Sonnenstrahlung ein. Massive Decken und Wände speichern die Wärme, und eine dicke Isolation hält die Kälte draussen. Das Haus kommt ohne Röhren und Umwälzpumpen aus. Der Architekt achtete aber nicht nur darauf, dass die Bewohner ihr Haus mit wenig Energie nutzen können, sondern er hat auch die einzelnen Bauteile nach ihrer grauen Energie ausgewählt. Nachwachsende und wenig bearbeitete Baustoffe mit geringer grauer Energie (die zur Herstellung der Baustoffe notwendige Energie) garantieren für eine günstige Energiebilanz.
Die wärmetechnischen Massnahmen orientieren sich an den Extremen Hochsommer und Winterfrost. Den Bedingungen der Winterzeit entsprechend wird der Wärmeverlust minimiert. Das Haus hat rundherum eine rund 30 cm dicke Isolation aus Zelluloseflocken. Die Fenster und Türen sind gut abgedichtet. Die Speichermasse in Decken, Böden und Wänden ist erhöht, so dass die wenige Wärme, die im Dezember und Januar hineinkommt, für die Nacht und die Schlechtwetter-Tage gespeichert werden kann. Über die nach Süden orientierte grosse Fensterfront wird im Winter soviel Wärme gefangen, dass sich während fünf Schlechtwettertagen die Innentemperatur um höchstens vier Grad senkt. Der Sommerbetrieb verläuft umgekehrt. Die Sonnenstoren blocken die Wärmestrahlen vor den Fenstern ab und die Isolation schützt das Innere vor Hitze. Die Wärme, die trotzdem hineinkommt, wird von der Speichermasse geschluckt.
Dachuntersichten, Wände, Böden und Decken müssen die eingefangene Wärme aufnehmen und abgeben können. Dazu ist der direkte Kontakt zwischen Luft und Speicher nötig. Deshalb dürfen nur wenige Teppiche verlegt und nicht alle Wände verstellt werden. Der Bodenaufbau über dem Erdgeschoss ist 87 cm dick, statt der üblichen 35 cm. Auf die Holzbalken kommen drei Lagen Kalksandsteine. Diese sind rippenartig versetzt, so dass möglichst viel Oberfläche für den Austausch von Wärme entsteht. Diese Deckeneigenlast von einer Tonne pro Quadratmeter erfordert eng versetzte Deckenbalken. Die Türe ist doppelt so dick wie üblich, die Doppelverglasten Holzfenster haben neu konstruierte, besser abgedichtete Rahmen. Ein Fensterflügel pro Zimmer kann zum Lüften geöffnet werden.
Die Messresultate des ersten Winters haben die Energieberechnungen des Architekten bestätigt. Nach vier frostigen Schlechtwettertagen Mitte Dezember war die Temperatur um 3 Grad gesunken, auf 20 Grad in den oberen und 18 Grad in den unteren Wohnräumen.
Die wärmetechnischen Massnahmen orientieren sich an den Extremen Hochsommer und Winterfrost. Den Bedingungen der Winterzeit entsprechend wird der Wärmeverlust minimiert. Das Haus hat rundherum eine rund 30 cm dicke Isolation aus Zelluloseflocken. Die Fenster und Türen sind gut abgedichtet. Die Speichermasse in Decken, Böden und Wänden ist erhöht, so dass die wenige Wärme, die im Dezember und Januar hineinkommt, für die Nacht und die Schlechtwetter-Tage gespeichert werden kann. Über die nach Süden orientierte grosse Fensterfront wird im Winter soviel Wärme gefangen, dass sich während fünf Schlechtwettertagen die Innentemperatur um höchstens vier Grad senkt. Der Sommerbetrieb verläuft umgekehrt. Die Sonnenstoren blocken die Wärmestrahlen vor den Fenstern ab und die Isolation schützt das Innere vor Hitze. Die Wärme, die trotzdem hineinkommt, wird von der Speichermasse geschluckt.
Dachuntersichten, Wände, Böden und Decken müssen die eingefangene Wärme aufnehmen und abgeben können. Dazu ist der direkte Kontakt zwischen Luft und Speicher nötig. Deshalb dürfen nur wenige Teppiche verlegt und nicht alle Wände verstellt werden. Der Bodenaufbau über dem Erdgeschoss ist 87 cm dick, statt der üblichen 35 cm. Auf die Holzbalken kommen drei Lagen Kalksandsteine. Diese sind rippenartig versetzt, so dass möglichst viel Oberfläche für den Austausch von Wärme entsteht. Diese Deckeneigenlast von einer Tonne pro Quadratmeter erfordert eng versetzte Deckenbalken. Die Türe ist doppelt so dick wie üblich, die Doppelverglasten Holzfenster haben neu konstruierte, besser abgedichtete Rahmen. Ein Fensterflügel pro Zimmer kann zum Lüften geöffnet werden.
Die Messresultate des ersten Winters haben die Energieberechnungen des Architekten bestätigt. Nach vier frostigen Schlechtwettertagen Mitte Dezember war die Temperatur um 3 Grad gesunken, auf 20 Grad in den oberen und 18 Grad in den unteren Wohnräumen.
Coordinates
SwissGrid
2'746'194E 1'188'275N
DD
46.829555, 9.354911
DMS
46°49'46.4"N 9°21'17.7"E
UTM
32T 527068 5186284
w3w
///divisions.tripling.packet
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