Im mittleren Werratal ragen als Wahrzeichen weithin sichtbare weiße Landmarken auf. Sie verdanken ihre Entstehung dem Kalibergbau, der seit über 100 Jahren die Region prägt. Auf den "Monte Kali" werden die Bestandteile der im Salzbergwerk Wintershall unter Tage geförderten Rohsalze transportiert, die sich nicht zu verkaufsfähigen Produkten veredeln lassen. So sind in den vergangenen Jahren über 200 Millionen Tonnen Salz zum jetzigen Berg aufgeschüttet worden und Tag für Tag wächst der Berg um weitere 14.000 Tonnen an.
Eine Besteigung des Heringer „Monte Kali“ ist eine „ungewöhnliche Bergtour mit Weitblick“, die gerade in den Sommermonaten ein besonderes Erlebnis darstellt. Weite Ausblicke in das Land hinein belohnen die Besucher für die Mühe des etwa 15 Minuten dauernden Aufstieges vom Haldenfuß um 100 Höhenmeter auf das Plateau in etwa 530 m Höhe. Bei guter Sicht reicht der Panoramablick weit über das Werratal und Waldhessen hinaus bis tief hinein in die Rhön, den Thüringer Wald, den Knüll und das Nordhessische Bergland. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt, reicht der Panoramablick nicht nur bis zur Wasserkuppe in der Rhön und zum Inselsberg im Thüringer Wald, sondern auch Hoher Meißner, Ahlheimer, Rimberg und Hessisches Kegelspiel sind zu sehen.
Daneben ist der Monte Kali aber auch eine bedeutende technische Sehenswürdigkeit. Während der Tour auf den Berg (Dauer ca. 1,5 Stunden) erfahren die Besucher viel Wissenswertes über den Kalibergbau im Werratal.
Besichtigungen sind für Gruppen und Einzelbesucher vom 01. März bis 31. Oktober nur nach Voranmeldung im Werra-Kalibergbau-Museum (Dickesstraße 1, 36266 Heringen, T 06624 5127, F 06624 919414, info@kalimuseum.de) möglich. Die Eintrittskarten gibt es nur im Kalimuseum.
Gruppen ab 10 Personen können den Monte Kali mittwochs, freitags, samstags und sonntags oder nach Terminvereinbarung besteigen. Für Einzelbesucher findet die „Monte Kali Tour“ jeweils mittwochs und sonntag um 15 Uhr statt. Zusätzliche Führungen für Einzelbesucher gibt es an Feiertagen und vom 1. Mai bis zum 31. August auch samstags jeweils um 15 Uhr.
(Quelle: www.kalimuseum.de/...)
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