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Baden-Wurttemberg,Germany

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We currently have 3 offers available for the region of Münsingen. Here’s a list of some special offers in Münsingen. We hope that you’ll find something that you like.

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The most beautiful offers in Münsingen

Cycling · Swabian Alb
Bergbiertour (2 Tage, ca. 116 km) Rundtour Münsingen --> Ehingen
1.33 Days
Available until October 06, 2028
Bergbiertour  "Auf den Spuren schwäbischer Bierbraukunst" (Rundtour von Münsingen nach Ehingen/Donau und zurück) 2 Bike-Tage, ca. 116 km Auf den Spuren schwäbischer Bierbraukunst führt Sie diese einmalige Radtour als Rundtour durch eine der schönsten Landschaften der Schwäbische Alb und des gleichnamigen Biosphärengebiets. Radeln Sie durch das romantische Große Lautertal und burgenreichstem Tal Deutschlands, erfahren Sie mehr über die 40.000 jährige Menschheitsgeschichte in den Höhlen der Schwäbischen Alb und erleben Sie den Blautopf, einer der größten Karstquellen Deutschlands. Doch das sind nur ein paar Höhepunkte, auf dieser außergewöhnlich vielfältigen Radtour. Namensgeberin dieser herrlichen Tour ist die Bergbierbrauerei in Ehingen-Berg. Hier sollten Sie unbedingt einen Stopp einlegen und wenn möglich, bei einer Brauerei-Besichtigung mit Verkostung viel Wissenswertes über die Bierherstellung erfahren. Überhaupt steht Erleben und Genuß ganz oben bei dieser Tour: Sie übernachten in sehr schönen Hotels und unterwegs lassen sich in zahlreichen Restaurants entlang und abseits der Strecke viele schwäbische Köstlichkeiten genießen.   Auch für den Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft haben wir gesorgt. Dieser ist ganz einfach dazubuchbar, ebenso wie weitere Erlebnistage. So können Sie je nach Interesse, Zeit und Kondition Ihr ganz individuelles Bike-Erlebnis Schwäbische Alb zusammenstellen. Ein paar Daten im Überblick: Länge: ca. 116 km von Münsingen-Ehingen-Münsingen Anforderungen: Normale bis gute Kondition erforderlich (je nach Etappe) ca. 1130 Höhenmeter gesamt im Auf- und Abstieg Höhenlage: niedrigster Punkt: Ehingen-Berg, 493 m höchster Punkt:    bei Ennabeuren, 816 m   Beste Jahreszeit:Die Tour ist in Abhängigkeit von der Wetterlage von Anfang April bis Mitte Ende Oktober möglich. Beste Monate sind: Mai, Juni, September, Oktober   Die einzelnen Tour-Abschnitte:Tag 1: Münsingen - Ehingen:  ca. 51 km Tag 2: Ehingen - Münsingen   ca. 65 km   Tourverlauf: (von Münsingen nach Ehingen und zurück)   Ein paar Daten im Überblick: Startpunkt:MünsingenZiel:MünsingennStrecke:ca. 116 kmDauer der Tour:2 Bike-Tage, mit Zusatzübernachtungen bis 4 TageDiese Tour ist außerdem individuell erweiterbar und kombinierbar mit dem Albtälerradweg oder dem Albcrossing   Tag 1: Münsingen - Ehingen (ca. 51 km, Fahrzeit ca. 5:15 h) +84m, -293mSie reisen vormittags nach Münsingen an und starten bis um 10Uhr am dortigen Bahnhof unsere erlebnisreiche Bergbiertour. Wenn Sie erst später anreisen, oder zuvor z.B. noch Münsingen, Bad Urach oder das Haupt- und Landgestüt Marbach besuchen möchten, empfehlen wir eine erste Übernachtung in Münsingen. (vgl. Zusatztag 1: Münsingen) Gleich hinter dem Bahnhof und am Wohnmobilstellplatz vorbei, radeln wir zunächst leicht bergauf bevor es anschließend, bis auf wenige Ausnahmen, praktisch auf der ganzen heutigen Tour bergab geht. Durchs Tiefental erreichen wir das Naturparadies des Großen Lautertals und fahren auf dem dortigen Radweg, meist direkt am Flüsschen Lauter entlang. Wer noch das Haupt- und Landgestüt Marbach besuchen möchte, radelt am Abzweig vor der Fauserhöhe einfach weiter in Richtung Grafeneck. (ca. + 3km)  ButtenhausenGrafeneck mit seiner Tötungsanstalt sowie das kleine Dorf Buttenhausen ist eng mit der jüdischen Geschichte im südlichen Baden-Württemberg verbunden. Im 18.Jahrhundert durften sich in Buttenhausen 25 jüdische Familien ansiedeln. Hundert Jahre später bildete die jüdische Gemeinde schon die Mehrheit der Einwohner. Da die Juden hauptsächlich als Händler tätig waren, hat dies auch einen gewissen Wohlstand und zahlreiche Neuerungen in das Dorf gebracht. In der Zeit des Nationalsozialismus sind viele Juden geflüchtet und haben ihre Heimat Buttenhausen verlassen. Die, die geblieben sind wurden deportiert und umgebracht. Nur eine jüdische Bürgerin aus Buttenhausen hat überlebt.Neben der jüdischen Geschichte bietet Buttenhausen auch eine Getreidemühle, die die Ernte der umliegenden Bauern verarbeitet. Bis heute gewinnt der Familienbetrieb den benötigten Strom für ihre Getreidemühle aus eigener Wasserkraft der Lauter. Wenn wir möchten, können wir im Mühlenladen einen kurzen Stopp einlegen. Burgruinen und AdelsgeschlechterNachdem wir Buttenhausen verlassen haben radeln wir Hundersingen mit seiner markanten Burgruine Hohenhundersingen entgegen. Von nun an säumen zahlreiche Burgen das Lautertal und zeugen von Macht und Wohlstand zahlreicher Adelsgeschlechter, die im Mittelalter hier herrschten. Wohl in kaum einer anderen Region Deutschland gibt es eine solche Anhäufung von Burgen auf so engstem Raum. Wer möchte, kann das Rad im Tal stehen lassen und zu einer der meist aussichtsreichen Burgruinen hinaufsteigen.   Bäuerliches LebenNoch heute gibt es in fast jedem schwäbischen Dorf noch ein öffentliches Backhaus. Viele Menschen bauen in der Region ihre Grundnahrungsmittel noch selbst an und wenn wir Glück haben, dürfen wir unterwegs den Landfrauen im Dorf-eigenen Backhaus sogar über die Schulter schauen.  Romantischer TalschlussFür Viele beginnt in Anhausen nun der schönste Teil des Lautertals. Hier radeln wir zuerst wenige 100 Meter auf der kaum befahrenen Strasse entlang, bevor wir der Lauter weiter folgen. Ab hier verlässt die Strasse das Tal und wir können für die nächsten sechs Kilometer das romantische Tal mit den saftigen Talauen, dem sich dahin windenden Flüsschen und den steil aufragenden Felsen in vollen Zügen genießen. Auch ein kleiner Wasserfall liegt wunderschön direkt am Weg. Immer enger wird das Tal und wir fragen uns, warum die Lauter inzwischen eher kleiner statt größer wird? Und uns begegnet wie zu Beginn unserer Tour wieder das Thema Wasser. Wir sehen den Mühlkanal, der als Aquaduckt noch heute die nahe gelegene Laufenmühle versorgt. Ein kurzer Anstieg und eine anschließende steile Abfahrt fordern kurz unsere Aufmerksamkeit bevor wir über ein kleines Sträßchen Lauterach erreichen. Alblinsen, das schwäbische NationalgerichtLauterach ist das Mekka des schwäbischen Linsenanbaus. Obwohl seit langer Zeit auf der Alb angebaut, sind zwei heimische Linsensorten Mitte des letzten Jahrhunderts völlig verschwunden. Durch Zufall wurden 2006 in einer Saatgutbank in St.Petersburg genau diese beiden Sorten wiederentdeckt. Wenige 100 Samen haben ausgereicht, um seit 2012 diese historischen Linsen auch wieder zum Verkauf anbieten zu können. Seither steht dem schwäbischen Nationalgericht "Leisa mit Spätzle" nichts mehr im Wege. Bestimmt finden wir unterwegs ein Feld, auf dem wir den aufwändigen Linsenanbau bestaunen können. Mündung in die DonauAuf den letzten zwei Kilometern ändert sich die Landschaft, eine ungewohnte Weite tut sich auf, denn wir nähern uns dem Donautal. Auf einem breiten Schotterweg verlassen wir den Wald und stehen unvermittelt auf dem Donautal-Radweg, der gleichzeitig das Ende des Lautertal-Radwegs markiert. Wir folgen wenige Meter dem Donautal-Radweg flussaufwärts, wo die Mündung der Lauter aber mehr zu erahnen als zu sehen ist. Dichtes Gestrüpp der Donauauen versperrt uns etwas die Sicht. Kloster ObermarchtalUnbedingt lohnenswert ist der kurze Abstecher zum Kloster Obermarchtal. Nach einem kurzen Stück auf dem Donautal-Radweg in Richtung Westen kommt links schon die erhabene Klosterkirche des ehemaligen Klosters Obermarchtal in Sicht. Wir verlassen den Radweg und durchqueren das Wiesental der Donau bevor es kurz aber steil zum Kloster hinaufgeht. Bereits im 8.Jahrhundert von Benediktinern gegründet, wurde das Kloster in seiner heutigen Form erst 1770 fertig gestellt. Nach der Säkularisation war die weitläufige Klosteranlage Fürstensitz des Hauses Thurn und Taxis bis sie 1973 schließlich in den Besitz der Diözese Rottenburg-Stuttgart überging und heute als Tagungsstätte genutzt wird. Nicht zuletzt Dank der eindrucksvollen barocken Klosterkirche zählt das Anwesen zu den schönsten seiner Art in Süddeutschland.  Wieder zurück auf dem Donautal-Radweg geht es durch die Donauauen über Untermarchtal und Munderkingen mit seiner schönen Kirche zu den Seen der Ehinger Kiesgrube. Kurz danach verlassen wir den Radweg und folgen der Tourplanung zu unserem Tagesziel in Ehingen. In Ehingen haben Sie die Möglichkeit einer weiteren Zusatzübernachtung. (vgl. Zusatztag 1: Münsingen) Tag 2: Ehingen - Münsingen (ca. 65 km, Fahrzeit ca. 6:45 h) +482m, -270mAuch heute erwarten uns wieder zahlreiche Höhepunkte und so raten wir zu einem frühen Aufbruch. In Ehingen verlassen wir das Donautal wieder und folgen der Tourenbeschilderung ins breite Schmichtal. Diese Region ist zunächst gerägt von mehreren großen Steinbrüchen und der damit verbundenen Zementindustrie. Kurz vor Schelklingen lohnt noch der Abstecher zum kleinen Weiler Urspring mit seinem ehemaligen Kloster (heutige Internatsschule) sowie den Quelltöpfen der Aach und Urspring. (ca. + 3 km) Hohler FelsHier und unweit im Gaißenklösterle wurden 2008 bei Ausgrabungen die aus Mammut-Elfenbein geschnitzte "Venus vom Hohlefels sowie eine Flöte aus einem Gänsegeierknochen gefunden. Diese Eiszeitkunst zählt zu den ältesten Kunstgegenständen der Menschheitsgeschichte. 2017 wurden die Höhlen Hohler Fels und Gaißenklösterle deshalb als wichtiger Teil der Weltkulturerbestätte Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Hier läßt sich hautnah erleben, wie die Menschen hier vor rund 40.000 Jahren gelebt haben. Dieses geschützte Tal war also bereits lange Zeit vor den Steinzeitmenschen besiedelt. Die Höhle kann während der Öffnungszeiten bei einer Führung besichtigt werden. Wir folgen weiter dem Talverlauf meist am Waldrand entlang und gelangen schließlich auch zum Geißenklösterle, einer weiteren bedeutenden Fundstätte. Der kurze Aufstieg zur kleinen Höhle lohnt eher wegen den schönen Felsformationen rundherum. Hier können wir erahnen, wie wichtig es für die damaligen Menschen wohl war, hier Schutz vor Höhenbären, Höhlenlöwen und natürlich auch vor dem Wetter gefunden zu haben.  BlautopfIn Blaubeuren angekommen, besuchen Sie mit dem Blautopf eine herrlich gelegene Karstquelle. Idyllisch am Talschluß gelegen, schimmert das Wasser in fast unwirklich blauen Farben. Nach der Aachquelle ist der Blautopf Deutschlands zweitstärkste Quelle. Der trichterförmige Quelltopf hat einen Durchmesser von rund 40 Metern und ist 21 Metern tief. In der Tiefe des Sees beginnt die Blautopfhöhle. Sie ist mit einer bisher erforschten Länge von rund 11 Kilometern das größte Höhlensystem der Schwäbischen Alb. Darüber hinaus bietet das schöne Städtchen zahlreiche weitere Besichtigungsmöglichkeit wie die ehemalige Klosteranlage oder das Urmuseum, in dem Kopien der Eiszeitkunst besichtigt werden können.  Sontheimer Höhle Von Blaubeuren radeln wir ein kurzes Stück wieder zurück nach Weiler wo wir ins lange und tief eingeschnittene Tiefental gelangen. Über 10km geht es nun, stetig leicht steigend, durch das völlig naturbelassene Tal wieder hinauf zur Albhochfläche, wo uns gleich eine weitere Sehenswürdigkeit erwartet. Die Sonstheimer Höhle zählt zu den schönsten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb und ist unbedingt einen kurzen Abstecher wert. Auf über 190 Meter Länge führt der Weg, vorbei an herrlichen Tropfsteinformationen, durch Deutschlands älteste Schauhöhle.  Ehemaliger TruppenübungsplatzKurz nach Feldstetten erreichen wir den ehemaligen Truppenübungsplatz, der aufgrund seiner Artenvielfalt heute Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist. Wer heute früh gestartet ist, kann auch noch ins ehemalige Dorf Gruorn hinüberfahren, das der Einrichtung des Truppenübungsplatz weichen musste. Die Kirche und die Schule sind noch erhalten. (ca. +7km) Wenig später führt uns die Route ins Alte Lager, einer ehemaligen Kaserne des Truppenübungsplatzes Münsingen. Jahrzehntelang waren hier französische Truppen stationiert. Heute sind hier das Besucherzentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie zahlreiche sehenswerte Manufakturen untergebracht, die meist alle besichtigt werden können.   In Münsingen endet die herrliche Rundfahrt der Bergbiertour. Wir empfehlen, im Anschluß an die Tour noch in Münsingen zu übernachten. (vgl. Zusatztag 3: Münsingen) Zusatztag 1 bzw. 3: Münsingen (fakultativ) (vgl. Zusatzleistungen) Wir empfehlen, vor und nach dem Start der Tour noch eine Nacht in Münsingen zu verbringen.  Zusatztag 2: Ehingen (fakultativ) (vgl. Zusatzleistungen) Für alle, die etwas mehr von Ehingen und der Umgebung erkunden möchten, empfehen wir eine Zusatz-Übernachtung in Ehingen. 
Organized hiking · Swabian Alb
Biosphären-Pfade: Tour 2 (5 Tage, ca. 107 km) Rundtour ab/bis Münsingen
5 Days
Available until October 06, 2028
Biosphären-Pfade: Tour 2  "Auf Traumpfaden zu den Anfängen der Menschheitsgeschichte."   Rundtour ab/bis Münsingen (5 Wandertage, ca. 107 km) Auf den Spuren des Steinzeitjägers Rulaman durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb! Als der Schriftsteller David Friedrich Weinland 1878 seinen historischen Roman "Rulaman" veröffentlichete, ahnte noch niemand, dass genau diese Region der Originalschauplätze einmal Bisophärengebiet werden sollte. Kommen Sie daher mit auf drei herrliche Rundtouren durch das UNESCO Biosphärengebiet Schwäbische Alb und erleben Sie die Erd- und Menschheitsgeschichte ganz greifbar und hautnah. Besuchen Sie die Höhlen der Eiszeitkunst im UNESCO Geopark Schwäbische Alb und sehen Sie die ältesten von Menschen gemachten Gegenstände. Tauchen Sie ein in tiefe Schluchten und Höhlen und versetzen Sie sich in die Zeit zurück als nach der letzen Eiszeit vor rund 12.000 Jahren der Steinzeitjäger Rulaman hier auf Bärenjagt ging.   Herrliche Natur- und Kulturlandschaften, eine reiche Flora und Fauna, phantastische Aussichtspunkte und nicht zuletzt das gute Essen, machen das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu einer weltweit einmaligen Wanderregion! SwabianTravel hat seinen Sitz in Neuffen und wir kennen uns daher hier bestens aus. Wir freuen uns, Ihnen unsere Heimat mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten und auch den kleinen Dingen am Wegesrand, bei dieser herrlichen Wanderung zeigen zu können. Wir haben daher immer genügend Zeit zum Schauen und Genießen eingeplant. Unterwegs übernachten Sie in sehr schönen Hotels und Gästhöfen. Viele von ihnen haben sich zu den Biospärengastgebern zusammengeschlossen und sind Garant für ein schönes Ambiente und eine außerordentlich gute schwäbische Küche.  Auf dieser besonderen Rundtour durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb erleben Sie alle Landschaftsformen und Naturräume des Biosphärengebiets. Von den zahlreichen Höhlen, Steilabbrüchen des Albtraufs mit seinen herrlichen Aussichtsfelsen über liebliche Flußtäler und tiefe Schluchten, weite Hochflächen mit Sicht bis zu den Alpen, den charakteristischen Hangbuchenwäldern, das Naturparadies eines ehemaligen Truppenübungsplatzes mit seiner reichen Flora und Fauna und vieles mehr. Die gesamte Wanderstrecke haben wir in drei Touren mit jeweils 4-5 Wandertagen eingeteilt. Die Touren lassen sich je nach Zeit und Lust beliebig miteinander kombinieren und Ihren Wünschen anpassen. Auch für den Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft haben wir gesorgt. Dieser ist ganz einfach dazubuchbar, ebenso wie weitere Erlebnistage. So können Sie je nach Interesse, Zeit und Kondition Ihr ganz individuelles Wanderprogramm durch das wunderschöne Biosphärengebiet Schwäbische Alb zusammenstellen. Ein paar Daten im Überblick: Länge: ca. 317 km mit Start in Bad Urach oder Münsingen Anforderungen: Normale bis gute Kondition erforderlich (je nach Etappe) ca. 12.000 Höhenmeter gesamt im Auf- und Abstieg Höhenlage: niedrigster Punkt: Owen/Teck, 379 m höchster Punkt:    bei Zainingen, 863 m   Beste Jahreszeit:Die Tour ist in Abhängigkeit von der Wetterlage von Anfang April bis Ende Oktober möglich. Beste Wandermonate sind: Mai, Juni, September, Oktober  ÖPNV: Die Start- und Endpunkte aller Touren sind bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.   Die einzelnen Tour-Abschnitte:Tour 1: Bad Urach - Münsingen:    4 Wandertage, ca. 99 km Tour 2: Münsingen - Münsingen:   5 Wandertage, ca. 107 km Tour 3: Münsingen - Bad Urach:    5 Wandertage, ca. 111 km Tourverlauf Tour 2: (Rundtour ab/bis Münsignen) Ein paar Daten im Überblick:   Startpunkt: Münsingen Ziel: Münsingen Strecke: ca. 107 km Dauer der Tour: 5 Wandertage, mit Zusatzübernachtungen bis 7 Tage   Zusatztag: Münsingen (fakultativ)(vgl. Zusatzleistungen) Vor dem Start der Wandertour empfehlen wir eine erste Übernachtung in Münsingen.  Tag 1: Münsingen - Münsingen-Gundelfingen (ca. 16 km, Gehzeit ca. 4.15 h)  Gleich hinter dem Bahnhof biegen wir rechts ab und verlassen Münsingen in Richtung Großes Lautertal, einem der schönsten Täler der Schwäbischen Alb. Nach zwei kleineren Anstiegen erreichen wir nach rund 1,5 Stunden das schöne Lüssentale durch das unser Wanderweg hinunter nach Buttenhausen führt. Hier gab es bis zu deren Deportation eine große jüdische Gemeinde. Der jüdische Friedhof und mehrere Gebaude errinnern heute noch daran. Wenig später gelangen wir nach Hundersingen und treffen dort auf den Fernwanderweg "Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg", dem wir von nun an folgen. Auf einem kühnen Bersporn trohnt hoch über dem kleinen Ort die Ruine Hohenhundersingen. Von nun an wartet hinter fast jeder Kurve eine Ruine und es ist deutlich sichtbar, dass wir im burgenreichsten Tal Deutschlands angekommen sind.  Auf Wirtschaftswegen wandern wir bequem durch das schöne Wiesental weiter nach Gundelfingen. Bevor wir unser Tagesziel erreichen, lohnt unbedingt noch der steile Aufstieg auf die dortige Burgruine Hohengundelfingen mit seiner herrlichen Aussicht.  Tag 2: Münsingen-Gundelfingen - Ehingen-Dächingen (ca. 24 km, Gehzeit ca. 6.30 h) Heute steht die wohl schönste Tagesetappe dieser Tour auf dem Programm. Zunächst verlassen wir den Talboden und zur Burg Derneck mit seinem Wanderheim. Der Kreuzweg am Käpfle läd zum Innehalten ein. Kurz darauf erreichen wir wieder das Tal.  In Anhausen angekommen, verläßt auch die Straße das Große Lautertal und wir folgen von nun an der naturbelassenen Tallandschaft entlang des kleinen Flüsschens. Je nach Jahreszeit sehen wir immer wieder wilde Orchideen und andere seltene Pflanzen. Der hohe Gießel, ein über mehrere Kaskaden und mehrere Meter Höhe herabstürzende Wasserfall ist ein erster Höhepunkt der heutigen Wanderung auf der sonst eher wasserarmen Schwäbischen Alb.    Nach einem kurzen Wegstück biegen wir auf den Burgfelsenpfad ab und steigen über einen Bergspron steil zum Gemsfels und zur Ruine Wartstein hinauf. Hier lohnt unbedingt eine Turmbesteigung. Über weiterer Burgstellen gelangen wir schließlich wieder ins Tal hinab und folgen dem romantischen Tal weiter zur Laufenmühle. Nur wenig später biegen wir beim großen Wanderparkplatz links ab und folgen dem tief eingeschnittene Wolfstal wieder hinauf auf die Albhochfläche. Jetzt geht es gemütlich, meist über Wirtschaftswege, dem Tagesziel in Dächingen entgegen. Tag 3: Ehingen-Dächingen - Blaubeuren (ca. 23 km, Gehzeit ca. 6.20 h)  Heute steht eine lange Tagesetappe auf dem Program und wir empfehlen daher, früh aufzubrechen. Nachdem wir den Ort verlassen haben kommen wir bald zur kleinen Riedkapelle mit ihrem sehenswerten Schnitzaltar. Weiter geht es hinüber nach Altsteußlingen wo wir auf den Fernwanderweg "HW7 Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg" treffen, dem wir Richtung Nor-Osten weiter folgen. Auf den nächsten Kilometern wechseln sich nun Felder, Wiesen und kleine Wälder ab. Zwischendurch kommen wir immer wieder durch kleine Weiler. An einer Weggabelung verlassen wir den Fernwanderweg wieder, wenden uns nach rechts und erreichen bald das nahe Ennabeuren. Anschließend verläßt unsere Route wieder die Albhochfläche und wir gelangen steil hinunter ins Schmichental.   In Schelklingen wenden wir uns Richtung Freibad und sind bald darauf am Hohlen Fels mit seinen faszinierenden Funden. 2008 wurden bei Ausgrabungen hier die aus Mammut-Elfenbein geschnitzte "Venus vom Hohlefels sowie eine Flöte aus einem Gänsegeierknochen gefunden. Mit einem Alter von rund 40.000 Jahren sind dies die ältesten menschlichen Gegenstände, die je gefunden wurden. Dieses geschützte Tal war also bereits lange Zeit vor unserem Steinzeitjäger Rulaman von Menschen besiedelt. Die Höhle sollte unbedingt besichtigt werden. Im Jahr 2017 wurde der Hohle Fels als wichtiger Bestandteil der Weltkulturerbestätte "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Im Urmuseum in Blaubeuren, unserem heutigen Tagesziel können Kopien der Funde besichtigt werden. Wir folgen weiter dem Talverlauf meist am Waldrand entlang und gelangen schließlich zum Geißenklösterle, einer weiteren bedeutenden Fundstätte. Der kurze Aufstieg zur kleinen Höhle lohnt eher wegen den schönen Felsformationen rundherum. Hier können wir erahnen, wie wichtig es für die damaligen Menschen wohl war, hier Schutz vor Höhenbären, Höhlenlöwen und natürlich auch vor dem Wetter gefunden zu haben.    Am Tagesziel in Blaubeuren angekommen bietet sich am Abend noch ein kurzer Spaziergang zum Blautopf an. Idyllisch am Talschluß gelegen, schimmert das Wasser in fast unwirklich blauen Farben. Nach der Aachquelle ist der Blautopf Deutschlands zweitstärkste Quelle. Der trichterförmige Quelltopf hat einen Durchmesser von rund 40 Metern und ist 21 Metern tief. In der Tiefe des Sees beginnt die Blautopfhöhle. Sie ist mit einer bisher erforschten Länge von rund 11 Kilometern das größte Höhlensystem der Schwäbischen Alb.    Tag 4: Blaubeuren - Mehrstetten (26 km, Gehzeit ca. 7.00 h)  Nach einem ausgiebigen Frühstück sollten wir heute erneut früh starten denn es lohnt sich, gleich zu Beginn noch einen kurzen Rundgang durch Blaubeuren zu machen Das Kloster, die verträumten Fachwerkhäuser entlang des jungen Flüsschen Blau und natürlich das Urmuseum lohnen einen Besuch. Von Blaubeuren aus erreichen wir bald den HW2 Schwäbische Alb Südrandweg, dem wir nun ein Stück folgen. Faszinierende Felsformationen wie die "Küssende Sau" begleiten uns durch ein wunderschönes Felslabyrinth, bevor wir wieder auf die Albhochfläche gelangen. Kurz vor dem Weiler Oberschelklingen verlassen wir diesen Fernwanderweg auch schon wieder, wenden uns nach Westen und nehmen eine Abkürzung über Hausen ob Urspring. Kurz vor dem Abstieb ins schöne Schmiechtal treffen wir wieder auf den HW2 und folgen diesem erneut weiter nach Hütten. Kurz vor Hütten zeugt ein altes Wasserrad von einer früheren Getreidemühle. Auch im nur 25 km langen Schmiechtal war Wasserkraft eine seltene Energiequelle auf der Schwäbischen Alb.  Ab Hütten bleiben wir auf der rechten Talseite und wandern an schönen Wachholderheiden entlang bis wir an der Schmiechquelle das Tal verlassen und rund 150 Höhenmeter hinauf nach Mehrstetten wandern.     Tag 5: Mehrstetten - Münsingen (18 km, Gehzeit ca. 4.50 h)  Heute starten wir zu einer gemütlichen Tour durch die herrliche und abwechslungsreiche Alb-Landschaft. Einer der Höhepunkte ist heute das Naturschutzgebiet Böttental mit seinem besonderen Reichtum an Flora- und Fauna. Im Frühjahr bezaubern hier zahlreiche Küchenschellen. Wenig später führt uns die Route ins Alte Lager, einer ehemaligen Kaserne des Truppenübungsplatzes Münsingen. Jahrzehntelang waren hier französische Truppen stationiert. Heute sind hier das Besucherzentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie zahlreiche sehenswerte Manufakturen untergebracht, die meist alle besichtigt werden können.  Zurück in Münsingen endet unsere Tour 2 der Biosphärenpfade Zusatztag: Münsingen (fakultativ) (vgl. Zusatzleistungen) Wir empfehlen, die Rückreise nach Hause erst am Folgetag anzutreten und noch eine Nacht in Münsingen zu verbringen.   
Organized hiking · Swabian Alb
Biosphären-Pfade: Tour 3 (5 Tage, ca. 111 km) Münsingen ---> Bad Urach
5 Days
Available until October 06, 2028
Biosphären-Pfade: Tour 3  "Traumtour durch unberührte Natur, zu tiefen Höhlen und atemberaubenden Ausblicken." Von Münsingen nach Bad Urach (5 Wandertage, ca. 111 km) Auf den Spuren des Steinzeitjägers Rulaman durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb!  Als der Schriftsteller David Friedrich Weinland 1878 seinen historischen Roman "Rulaman" veröffentlichete, ahnte noch niemand, dass genau diese Region der Originalschauplätze einmal Bisophärengebiet werden sollte. Kommen Sie daher mit auf drei herrliche Rundtouren durch das UNESCO Biosphärengebiet Schwäbische Alb und erleben Sie die Erd- und Menschheitsgeschichte ganz greifbar und hautnah. Besuchen Sie die Höhlen der Eiszeitkunst im UNESCO Geopark Schwäbische Alb und sehen Sie die ältesten von Menschen gemachten Gegenstände. Tauchen Sie ein in tiefe Schluchten und Höhlen und versetzen Sie sich in die Zeit zurück als nach der letzen Eiszeit vor rund 12.000 Jahren der Steinzeitjäger Rulaman hier auf Bärenjagt ging.   Herrliche Natur- und Kulturlandschaften, eine reiche Flora und Fauna, phantastische Aussichtspunkte und nicht zuletzt das gute Essen, machen das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu einer weltweit einmaligen Wanderregion! SwabianTravel hat seinen Sitz in Neuffen und wir kennen uns daher hier bestens aus. Wir freuen uns, Ihnen unsere Heimat mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten und auch den kleinen Dingen am Wegesrand, bei dieser herrlichen Wanderung zeigen zu können. Wir haben daher immer genügend Zeit zum Schauen und Genießen eingeplant. Unterwegs übernachten Sie in sehr schönen Hotels und Gästhöfen. Viele von ihnen haben sich zu den Biospärengastgebern zusammengeschlossen und sind Garant für ein schönes Ambiente und eine außerordentlich gute schwäbische Küche.  Auf dieser besonderen Rundtour durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb erleben Sie alle Landschaftsformen und Naturräume des Biosphärengebiets. Von den zahlreichen Höhlen, Steilabbrüchen des Albtraufs mit seinen herrlichen Aussichtsfelsen über liebliche Flußtäler und tiefe Schluchten, weite Hochflächen mit Sicht bis zu den Alpen, den charakteristischen Hangbuchenwäldern, das Naturparadies eines ehemaligen Truppenübungsplatzes mit seiner reichen Flora und Fauna und vieles mehr. Die gesamte Wanderstrecke haben wir in drei Touren mit jeweils 4-5 Wandertagen eingeteilt. Die Touren lassen sich je nach Zeit und Lust beliebig miteinander kombinieren und Ihren Wünschen anpassen. Auch für den Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft haben wir gesorgt. Dieser ist ganz einfach dazubuchbar, ebenso wie weitere Erlebnistage. So können Sie je nach Interesse, Zeit und Kondition Ihr ganz individuelles Wanderprogramm durch das wunderschöne Biosphärengebiet Schwäbische Alb zusammenstellen. Ein paar Daten im Überblick: Länge: ca. 317 km mit Start in Bad Urach oder Münsingen Anforderungen: Normale bis gute Kondition erforderlich (je nach Etappe) ca. 12.000 Höhenmeter gesamt im Auf- und Abstieg Höhenlage: niedrigster Punkt: Owen/Teck, 379 m höchster Punkt:    bei Zainingen, 863 m   Beste Jahreszeit:Die Tour ist in Abhängigkeit von der Wetterlage von Anfang April bis Ende Oktober möglich. Beste Wandermonate sind: Mai, Juni, September, Oktober  ÖPNV: Die Start- und Endpunkte aller Touren sind bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die einzelnen Tour-Abschnitte:Tour 1: Bad Urach - Münsingen:    4 Wandertage, ca. 99 km Tour 2: Münsingen - Münsingen:   5 Wandertage, ca. 107 km Tour 3: Münsingen - Bad Urach:    5 Wandertage, ca. 111 km Tourverlauf Tour 3: (von Münsingen nach Bad Urach) Ein paar Daten im Überblick:   Startpunkt: Münsingen Ziel: Bad Urach Strecke: ca. 111 km Dauer der Tour: 5 Wandertage, mit Zusatzübernachtungen bis 7 Tage   Zusatztag: Münsingen (fakultativ)(vgl. Zusatzleistungen) Vor dem Start der Wandertour empfehlen wir eine erste Übernachtung in Münsingen.  Tag 1: Münsingen - Feldstetten (ca. 22 km, Gehzeit ca. 5:50 h)  Die Tour 3 der Biosphärenpfade bietet besonders herrliche und abwechslungsreiche Natur. Tiefe Höhlen, Burgen und mit dem Steilabfall des Albtraufs die perfekte Kulisse für unglaubliche Fernsichten. Sozusagen das "best-off" der Schwäbischen Alb.  Die Route führt uns zunächst gemütlich über Felder stets leicht ansteigend zum Münsingen Ortsteil Trailfingen. Von hier wandern wir weiter bergauf auf dem kleinen Sträßchen bis zum ehemaligen Dorf Gruorn, das 1939 der Erweiterung des Militärgeländes weichen mußte. So ist heute nur noch die Kirche mit Friedhof sowie das alte Schulhaus übriggeblieben. Danach durchqueeren wir das weitläufige Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes und genießen die vielfältige Flora und Fauna. Große Bereiche wurden hier als Kernzone des Biosphärengebiets unter ganz besonderen Schutz gestellt. Schafherden stellen sicher, dass diese in Süddeutschland einmalige Steppenlandschaft erhalten bleibt. Auf dem befestigten Wirtschaftsweg wandern wir gemütlich Richtung Norden und machen bei einer Weggabelung einen kurzen Abstecher zum Turm Hursch. Dieser 42 Meter hohe Stahlgitterturm diente früher als Beobachtungsturm bei den Militärübungen und kann von schwindelfeien Wanderern bestiegen werden. Eine phantastische Rundsicht, bei klarer Sicht sogar bis zu den Alpen, ist der Lohn für den Aufstieg. Wieder am Abzweig zurück, wenden wir uns nach Osten und kommen bald zu einem weiteren, 20 Meter hohen Beobachtungsturm, der ebenfalls bestiegen werden kann. Danach wandern wir weiter zu unserem Tagesziel in Feldstetten.  Tag 2: Feldstetten - Westerheim (ca. 26 km, Gehzeit ca. 7.10 h)  Der heutige Wandertag ist geprägt durch gleich zwei ausserewöhnliche und faszinierende Höhlen. Durch Wiesen und Wälder erreichen wir auf der heutigen Tour zunächst die Sontheimer Höhle, die als älteste Schauhöhle Deutschlands gilt. Einen interessanten Eingang und viele schöne Tropfsteine machen diese Höhle zudem besonders. Wenig später erreichen wir Laichingen, eines der wirtschaftlichen Zentren dieser Albregion. Kurz vor dem Ort steigen wir noch in die Laichinger Tiefenhöhle hinab. Mit einer begehbaren Tiefe von 55 Metern bei einer Gesamttiefe von 90 Metern ist sie Deutschlands tiefste Schachthöhle, die je als Schauhöhle ausgebaut wurde. Steile Eisentreppen führen hinab.  An der Höhle führt auch der Fernwanderweg HW7 Schwäbische Alb - Oberschwabenweg vorbei, dem wir bereits seit der Sonthieimer Höhle folgen. Nach Laichingen wandern wir durch Wiesen und Felder bis in den Ferienort Westerheim.  Tag 3: Westerheim - Ochsenwang (ca. 24 km, Gehzeit ca. 6:25 h)  Nach dem gestrigen Wandertag durch abwechslungsreiche Kulturlandschaften steht heute wieder wilde Natur auf dem Programm. Wir folgen weiter dem HW7 und erreichen nach rund 2 km den Waldrand zum tief eingeschnittenen Hasental. Wenig später verlassen wir aber den Hauptweg und wenden uns nach rechts in Richtung Schertelshöhle. Dieser kurze Abzweig ist für alle Höhlenfreunde ein Muß. Mit ihren schönen Tropfsteinformationen zählt die 212 Meter lange und 29 Meter tiefe Schertelshöhe mit zu den schönsten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb und ist Teil des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb. An der Höhle wenden wir uns talwärts und erreichen nach kurzer Wegstrecke wieder unsere Hauptroute. Von hier lohnt noch ein kurzer Abstecher auf der anderen Talseite hinauf zu einer Naturhöhle, dem Steinernen Haus. Im Tal gelangen wir schließlich zum idyllisch gelegenen Filsursprung, einem mit 63 km Länge wichtigen Nebenfluss des Neckars. Gleich nach der ehemaligen Papierfabrik könnten wir uns nach links wenden und unsere heutige Tour abkürzen. Wie wandern jedoch das Filstal weiter abwärts ins schöne Wiesensteig. Dort angekommen, steigen wir auf der anderen Talseite über den Kreuzweg steil zur Kreuzkapelle hinauf und erreichen bei den Bläsihöfen wieder die Albhochfläche. Kurz nach Erreichen der Straße wechseln wir auf den Albsteig Schwäbische Alb (HW1) dem wir von nun an bis zu unserem Endziel Bad Urach folgen werden. An der Ruine Reußenstein erreichen wir nun die Nordabbrüche der Schwäbischen Alb und können uns gut vorstellen, dass dies einmal die Klippen des seichten Urmeeres waren. Die rund 80 Meter lange Heimensteinhöhle, nur wenige Schritte abseits des Wegs, führt als Durchgangshöhle 20 Meter steil den Abhang hinunter und kann mit etwas Mühe begangen werden. Im leichten Auf- und Ab erreichen wir schließlich Ochsenwang. Bei schönem Wetter können wir nach dem Abendessen vom nahen Breitenstein (ca. 1km) noch den herrlichen Sonnentergang hoch über dem Albvorland bewundern.       Tag 4: Ochsenwang - Neuffen (22 km, Gehzeit ca. 6:10 h)  Gleich zu Beginn unserer heutigen Tour machen wir einen kurzen Umweg zum nahen Breitenstein und werden dort mit einer phantastischen Aussicht belohnt. Wenn wir Glück haben, sind wir dort auf Augenhöhe mit den Piloten in ihren Segelfliegern. Auf der heutigen Etappe erleben wir mit der Teck und dem Hohenneuffen gleich zwei der wohl schönsten Burgruinen entlang des gesamten Albtraufs. Das besondere Klima in diesem Bereich der Schwäbischen Alb macht an den Hängen hier auch Weinbau möglich.    Über einen Bergrücken zieht der Weg zur Ruine Rauber und weiter hinüber zur Burg Teck. Unbedingt besuchen sollte man den Aussichtsturm der Burg und das wenig unterhalb der Burg liegende, sagenumwobene, Sybillenloch, zu dem man direkt unterhalb des Burgtors über einen schmalen Pfad gelangen kann.    Für kurze Zeit verlassen wir nun den Albtrauf und steigen rund 380 Höhenmeter hinunter nach Owen, dem tiefst gelegenen Punkt des Rulaman Tracks. Auf der anderen Talsseite angekommen, zieht sich der Weg, zunächst gemächlich über Wiesen und dann steiler werdend in den Wald hinein, bevor wir zum Brucker Fels gelangen. Wer möchte, kann vor hier fast ohne Steigungen, noch den knapp zwei Kilometer entfernten Beurener Fels besuchen, der erhaben über den Weinbergen von Beuren trohnt. Von hier ist der letzte Höhepunkt dieses Wandertags, der Hohenneuffen, bereits zum Greifen nah.  Wenig später erreichen wir schon Erkenbrechtsweiler und betreten den Ort durch ein rekonstruiertes keltisches Zangentor. Vor rund 2000 Jahren war auf der Hochfläche hier eine bedeutende und befestigte keltische Stadt, zahlreiche Grabhügel und Erdwälle (Heidegraben) sind in der Umgebung bis heute zu sehen.   Am Wanderparkplatz Hohenneuffen verlassen wir den Wanderweg, wenden uns nach rechts und wandern in rund 20 Minuten hinauf zum Hohenneuffen. Die Aussichtsterasse auf einer der größten Festungsruinen Deutschlands zählt zu den schönsten Aussichtspunkten im ganzen Land. Bei klarer Sicht reicht der Blick von hier über hundert Kilometer von den Elwanger Bergen im Osten bis zu den Höhen des Nordschwarzwalds im Westen. Die Sonnenuntergänge von hier oben sind einzigartig.          Zurück zum Sattel vor der Burg, folgen wir dem Forstweg mit dem blauen Pfeil nach rechts hinunter. Bald verlassen wir den Wald und erreichen die Weinberge, die sich im Halbrund und in traumhafter Lage an den Hang schmiegen und wandern hinunter ins mittelalterlich geprägte Städtchen Neuffen. Tag 5: Neuffen - Bad Urach (16 km, Gehzeit ca. 4:15 h) Durch herrliche Weinberge geht es zunächst hinauf in Richtung Albtrauf. Immer wieder haben wir phantastische Ausblicke auf die Burg Hohenneuffen, die auf einem Bergvorspung trohnt. Wer die Burg nicht schon am Vortag besucht hat, sollte dies unbedingt nachholen. Über das Naturschutzgebiet mit seinen zahlreichen Orchideen gelangen wir in die Schlucht des Dürrenbachs und wir können von hier zur wassserführende, naturbelassene Bauerlochhöhle aufsteigen. Hier erleben wir Wildnis pur und würden uns nicht wundern, wenn ein Mitglied der Rulaman-Sippe auf der Jagt, gleich hier um die Ecke biegt. Am Segelflugplatz Hülben quert unser Wanderweg den dortigen Bergsporn und wechselt auf die andere Seite des Berges wo wir uns nach links wenden. Wer noch den eindrucksvollen Deckelesfels mit schönem Blick ins Ermstal besuchen möchte, folgt an dieser Stelle wenige hundert Meter dem Wanderweg nach rechts.  An Hülben vorbei, wandern wir entlang der Albkante über die Aussichtspunkte Buckleter Kapf und Nägelesfelsen den Höllenlöchern entgegen. Wie zuvor schon bei Neuffen bewegen sich hier ganze Felsformationen langsam aber stetig Richtung Tal und wir sehen schon die Randkluft. Irgendwann werden diese Felsvormationen wohl ins Tal stürzen. Schließlich führt uns der Weg hinab ins schön gelegene Bad Urach mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern und dem schönen Marktplatz. In Bad Urach lohnt es sich auch, einen Zusatztag einzulegen. Sei es, um die Albtherme mit der heißesten Thermalquelle Baden-Württembergs zu besuchen, eine Zusatzwanderung auf einem der herrlichen Grafensteige rund um Bad Urach zu unternehmen, oder mit SwabianTravel zu einer erlebnisreichen Höhlentour in die wasserführende Falkensteiner Höhle aufzubrechen.  In Bad Urach endet unsere Tour 3 der Biosphären-Pfade. Mit dem Bus gelangen Sie wieder zurück nach Münsingen. Zusatztag: Bad Urach (fakultativ) (vgl. Zusatzleistungen)Wir empfehlen, die Rückreise nach Münsingen oder nach Hause, erst am Folgetag anzutreten und noch eine Nacht in Bad Urach zu verbringen. Mit dem Bus erreichen Sie Münsingen in rund 30 Minuten.  Zusatztour: Nach dem Zusatztag in Bad Urach können Sie alternativ zum Bus auch in einer schönen Tagestour nach Münsingen zurück wandern. (21 km, ca. 6:45h) Dabei erleben Sie die Wirkungsstätte von David Friedrich Weinland sowie die Schillerhöhle und die wilde Landschaft der Wolfschlucht. Hier war Rulaman zu Hause und man spührt regelrecht, dass sich in dieser wilden Landschaft seit der Steinzeit wohl nur wenig verändert hat. Unbedingt empfehlenswert! Nach der Zusatztour empfehlen wir eine weitere Übernachtung in den schönen Hotels in Bad Urach.   Zusatztag: Münsingen (fakultativ)(vgl. Zusatzleistungen) Wir empfehlen, die Rückreise nach Hause erst am Folgetag anzutreten und noch eine Nacht in Münsingen zu verbringen.
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