Steinbauten galten über Jahrhunderte als etwas Besonderes, als teuer und vornehm. Im Lötschental waren nur Kirchen und zum Teil Kapellen reine Steinbauten. Innerhalb der Dorfbilder hoben sie sich deutlich von den übrigen Bauten aus Holz ab. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts tauchte dann vereinzelt ein neuer Typ des Steinbaus auf: das Hotel.
Wir stehen hier nun vor dem Hotel Lötschberg, einem der ersten touristischen Bauten im Lötschental. Dieses Hotel wurde 1908 in seiner heutigen Form erstellt und war das erste Haus des Tals mit Elektrizität, dank einer privaten, eigens für die Touristen eingerichteten Stromerzeugung. Zu dieser Zeit waren die Touristen im Lötschental hauptsächlich Alpinisten, die in den Sommermonaten hier ihre Bergtouren machten. Erst rund ein halbes Jahrhundert später begann im Lötschental der Wintertourismus Einzug zu nehmen.
Am 1. März 1960 wurde in Kippel der erste Skilift des Tales eröffnet welcher von Kippel nach "Haispiel" führte und später bis auf die Hockenalp. Der Skilift wurde durch eine Lawine beschädigt und so dann in den 1970ger Jahren abgerissen. 1972 nahm dann die Luftseilbahn Wiler-Lauchernalp ihren Betrieb auf. Heute liegt das einzige Wintersportgebiet im Nachbardorf Wiler auf der Lauchernalp.
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