Asch ist altes vögtisches Terrain. Die Vögte von Weida gelten als die ersten Lehensträger des Territoriums um Asch, des “böhmischen Vogtlands”. Bereits im ausgehenden 12. Jahrhundert besaß Heinrich II. “der Reiche” von Weida die Pflege Asch, ohne indes vor Ort präsent zu sein. Nicht einmal hundert Jahre später sehen wir die Plauener im Ascher Ländchen: Heinrich I. von Plauen erhielt das "forum Asch" von König Rudolf 1281 als Pfand. Heinrich III. der Lange von Plauen, der mit Margarethe von Seeberg um 1302 eine böhmische Adlige heiratete, brachte Asch 1306 bei der Erbteilung mit den Reußen an sich bzw. die ältere Linie Plauen. 1331 ging das Gebiet an den Luxemburger Johann von Böhmen.