Wanderung
· Provinz Navarra
Sangüesa – Monreal/Elo - Vorsicht, Stiere!
PremiumPremium Inhalt
Schwierigkeit
schwer
Gehen wir nach oder mit Regen, kann allen voran der mittlere Teil der Etappe über Kilometer hinweg ausgesprochen matschig werden; und wäre demnach als schwarz zu definieren. In diesem Fall sollten wir auch mehr Zeit einplanen! Zudem laufen wir über Weideland auf dem wir neben Schafe, auch Kühe und vor allem Stiere antreffen können.> Durch Sangüesa 01 hindurch, verlassen wir die Stadt nach Westen bei der Marienkirche und der Tourist-Information vorbei. Mit der Querung des Río Aragón folgen wir den Markierungen rechts, allerdings auf der linken Straßenseite (Standstreifen). Hinter der Tankstelle gehen wir die zweite links und auf den markanten Berg vor uns zu. Nach ein paar Metern auf Asphalt verläuft ein Schleichweg rechts ab, der uns bis in das recht steile Rocaforte 02 und dem Aussichtspunkt bringt. Die Ausblicke sind überragend, einzig die Geruchsbelästigung durch die Fabrik stört das ansonsten runde Bild.Wir verlassen den Ort wieder Richtung Westen heraus (Vorsicht beim Abstieg!) und laufen auf der folgenden Schotterpiste für einige Kilometer, bis wir die Hauptstraße erreichen. Die Wasservorräte sollten noch einmal aufgefüllt werden, bevor es losgeht. Zwar kommen wir unterwegs an eine Quelle mit Viehtränke 03, es ist aber ungewiss, ob das Wasser bedenkenlos getrunken werden kann. Stetig steigt der Weg an und spätestens ab der nächsten Viehtränke (Rastplatz), wird der Weg zum Pfad und deutlich rauer, schmaler und steiniger. Die Hauptstraße queren wir mit Vorsicht. Es ist nicht viel Platz und die Autos fahren schnell. Wir gelangen an den Alto de Aibar-Pass, der uns auf die andere Hangseite bringt.Von nun an kann der Weg für die nächsten Kilometer entweder ein wahrer Spaziergang oder quälend lang und ausdauernd werden, je nachdem ob der Boden nass ist oder nicht. Der erste Pfad nach dem Pass bis zu den Gattern (wieder schließen) ist noch passabel und wir bekommen exzellente Aussichten über das Tal und die dahinterliegenden Berge. Nachdem wir kurz auf einer Schotterpiste gehen, zweigt bald darauf rechts der Camino erneut ab, um auf Weideland zu führen. Da wir im Verlauf sehr nah am steilen ungesicherten Hang entlangwandern und der Boden durch das Vieh sehr uneben sein kann, müssen wir doppelt vorsichtig sein und uns besonders vor Trittfallen in Acht nehmen. Wenn wir eine weitere Schotterpiste erreichen, geht es über einen Weiderost im Boden bald schon wieder links durch ein Gatter auf Weideland 04. Wir bleiben dabei auf dem linken der beiden Wege.Für die nächsten gut 3,5 km laufen wir auf etwa einer Ebene, aber mit denselben Wegbeschaffenheiten wie zuvor. Vorsicht vor Kühen sowie Stieren, die auch im Gebüsch liegen können! Auf den letzten 1,5 km wird der Weg etwas besser. Nach dem Ende des Farmgeländes geht der Camino rechts ab und direkt darauf in den Hain. Solange wir noch am Hang sind ist das Matschpotenzial stets gegeben; erst mit Erreichen der Ebene und auf Feldwegen wird es angenehmer mit bis zum Ziel hin festem Boden unter den Füßen. Vor uns liegt das Örtchen Izko/Izco 05, in dem wir am zweiten Brunnen unser Wasser auffüllen können.Unser Ziel liegt am Fuße des großen Berges vor uns; noch gut 10 km, die sich erneut sehr ziehen können. Wir kommen durch Abinzano, einige Zeit später nach Salinas de Ibargoiti 06 (Snack-Automat), wo wir uns entscheiden können in das Örtchen zu gehen oder gleich weiter in das nur noch 2 km entfernte Monreal/Elo zu marschieren. Die letzten beiden Kilometer führen dann hauptsächlich durch einen schönen Eichenwald. Die Herberge in Monreal/Elo 07 befindet sich unterhalb der Kirche und ist ausgeschildert. Es gibt einen kleinen Tante-Emma-Laden nahe der Hauptstraße sowie das Restaurant "El Centro".