Bei der Bastei handelt es sich um den meistbesuchten Aussichtspunkt des Elbsandsteingebirges. Die Felsenkanzel ragt 194 m über der Elbe auf. Im Jahr 1592 wurde die Bastei erstmals von Matthias Oeder im Rahmen der Ersten Kursächsischen Landesaufnahme erwähnt. Anfang des 19. Jh. brachten Bergführer die ersten Gäste zur Felskanzel hinauf. Der Maler Caspar David Friedrich ließ sich von der Bastei zu seinem bekannten Gemälde „Felsenschlucht“ inspirieren. 1812 entstand dann die erste gastronomische Versorgung der Besucher: In zwei einfachen Holzhütten wurden Brot, Butter, Bier, Branntwein, Kaffee und Milch angeboten. 1821 wurde eine hölzerne Brücke gebaut, die über die 40 m tiefe Schlucht „Mardertelle“ führte, diese wurde im Jahr 1851 durch eine steinerne Konstruktion ersetzt. Die 76,5 m lange Rundbogenbrücke verbindet die Bastei mit der Neurathener Felsenburg. Den 1000 m langen und 400 m breiten Rauenstein überqueren wir auf dem sogenannten Rauensteinkammweg. Brücken, Leitern und Stufen
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