Das Allgäu gilt auch als Land der Sagen und Mythen. Die eher raue Landschaft macht es wohl aus, dass sich hier einige Legenden seit Generationen weitergeben – teilweise werden sie auch von Mal zu Mal weiter ausgeschmückt. Um den Heiligen Stein im Waltershofer Wald, einen Findling aus den Alpen, gibt es mehrere Geschichten. Die wohl bekannteste rankt sich um den 30-Jährigen Krieg im 17. Jahrhundert. Während dieser Zeit soll dort ein Kirchenschatz versteckt worden sein und der Stein würde sich am Karfreitag um 12 Uhr, wenn die Glocken läuten, von selbst anheben und seinen Schatz preisgeben.
Ob das der Wahrheit entspricht, müssen Sie selbst überprüfen. Sicher ist: die Tour zum Heiligen Stein ist einen Ausflug wert, ob mit oder ohne Aberglauben. Die schönen Waldwege und der Alpenblick am Ende der Tour lohnen in jedem Fall!
Autorentipp
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt ist die Turn- und Festhalle Waltershofen. Über die Benedikt-Reisacher und Oskar Farny Straße verlassen wir über den Rehweg Waltershofen und erreichen Richtung Osten den Waltershofener Wald. Der Heilige Stein, ein gewaltiger, sagenumwobener Findling aus den Alpen, vom würmeiszeitlichen Gletscher hergeschleppt ist nur zu finden, wenn man sich an den markierten Weg hält.
Der Weg führt durch den Wald ansteigend weiter Richtung Merazhofen. Hier hat man einen herrlichen Panoramablick in die Voralpenlandschaft mit seinen Kirchen und dem Argental. Am 717 Meter hohen Klaipfen vorbei, führt uns der Rundweg bergab zu einem Wegkreuz und hier rechts zum Waldrand. Im Frühling blüht hier besonders schön der gelbe Ginster. In westlicher Richtung geht es von hier nach Waltershofen zurück.
Parken
Parkplätze sind bei der Oskar-Farny-Halle in Waltershofen vorhanden.Koordinaten
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Keine spezielle Ausrüstung nötig.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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